MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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MB77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MB77 »

Interessant wäre, welcher Handymast in der Nähe vom Fundort gelegen ist und ob dort Funkzellendaten erhoben worden sind und ob es überhaupt 3 Monate später noch möglich ist.

Wobei ich jetzt nicht zwingend glaube, daß der Täter sein Handy dabei hatte. Wäre ziemlich dumm...
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

HP1 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 12:43:52 Naja, man könnte auch mal auf andere Fälle schauen, was die Verbringung angeht.

Sonja Engelbrecht war richtig gut versteckt, Ortskenntnis vorab praktisch sicher anzunehmen, allerdings auch aufwändig in der Durchführung.
Das Höxter-Paar hat eins ihrer Opfer zerteilt und in die TK gepackt, dann sukzessive verbrannt und die Asche irgendwo draußen weggeschüttet (wenn ich es grad richtig auf dem Schirm habe).
KW Wichmann hat die Leiche von Birgit Meier in seiner Garage im Boden verbracht. Erst riskant bei dringendem Verdacht+Durchsuchung, und in dem Fall wurde da erstmal auch nichts gefunden, erst bei einer späteren Durchsuchung.

Nur so als Ideen, was ein wirkliches Leichenversteck sein könnte.
Einige Meter neben Straße und Einfahrt in eine Senke legen und etwas Reisig darüberlegen (wenn das nicht eh nur vom Sturm dort hingetragen wurde, Stichwort "Senke") ist kein Versteck, sondern nur eine Ablage.
Geruchsentwicklung, auffällige Aktivitäten vom Schwarzwild, Pilzsammler, Gassigänger mit Hund (der die Überreste jedenfalls noch wittert lange nachdem der Mensch nichts mehr riecht), Jäger und Förster, welche ihre Reviere regelmäßig begehen und die genau solche Einfahrten dann gern zum Parken nutzen, oder einfach ein Autofahrer, der dringend seine Notdurft verrichten muss, dort anhält und ein paar Meter in den Wald geht - mir nicht vorstellbar, dass ein Täter mit dem erklärten Ziel, sie solle möglichst spät oder besser gar nicht gefunden werden, diese Ablage gewählt hätte. Höchstens noch, wenn man da einen unbedarft-naiven Stadtmenschen annimmt, für den jede dichter bewachsene Waldfläche gleich "Wildnis" ist. Vom Land wüsste selbst ein "Doofer", dass sowas nicht als längerfristiges/dauerhaftes Versteck taugt.
Wie der Finder selbst sagte, verwunderlich dass sie nicht viel eher gefunden wurde.
Ja, eigentlich kann man sagen: betrachtet man die anfängliche SMS und die Ablagesituation wirkt das Ganze planlos. Ich denke auch, das der Anfang nicht geplant war, was ja gleichzeitig bedeutet, dass auch der Verlauf und das Ende nicht geplant waren, sondern das Tatgeschehen sich dynamisch nach und nach aufbaute. Allerdings hat der Täter sich dann in seinem planlosen Vorgehen durchaus pfiffig angestellt, soweit man das kann wenn man eben keinen Plan hatte vorher. Das Entledigen des Leichnams war sicherlich nicht bestens darauf vorbereitet, dass sie niemals gefunden wird, dennoch war die Stelle mit Bedacht ausgewählt und nicht leichtsinnig oder unachtsam aus Sicht des Täters. Trotzdem schwierig das Gesamte in Bezug auf eine kranke Psyche zu beurteilen. Vllt war sie ihm auch so egal, dass er mit der Ablage seine Gleichgültig zur Person und der Tat oder die Wertlosigkeit des Opfers demonstrierte.
Wenn du mich hast, willst du mich weitergeben. Wenn du mich weitergibst, bin ich nicht mehr ich. Was bin ich?
Gast007

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast007 »

Off topic …nur zur Info:
Ermittler der Kriminalpolizei haben in einem 33 Jahre alten Cold Case, dem Mord an Heike Kötting, am Montag eine weitere Person festgenommen. Eine heute 62-jährige Frau aus Mönchengladbach soll die Dortmunderin ermordet haben. Sie wurde in der Wohnung ihres Ehemannes festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde ein Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes erlassen.
Gast22

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast22 »

Trodat5203 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 20:21:50 Ja, eigentlich kann man sagen: betrachtet man die anfängliche SMS und die Ablagesituation wirkt das Ganze planlos. Ich denke auch, das der Anfang nicht geplant war, was ja gleichzeitig bedeutet, dass auch der Verlauf und das Ende nicht geplant waren, sondern das Tatgeschehen sich dynamisch nach und nach aufbaute. Allerdings hat der Täter sich dann in seinem planlosen Vorgehen durchaus pfiffig angestellt, soweit man das kann wenn man eben keinen Plan hatte vorher. Das Entledigen des Leichnams war sicherlich nicht bestens darauf vorbereitet, dass sie niemals gefunden wird, dennoch war die Stelle mit Bedacht ausgewählt und nicht leichtsinnig oder unachtsam aus Sicht des Täters. Trotzdem schwierig das Gesamte in Bezug auf eine kranke Psyche zu beurteilen. Vllt war sie ihm auch so egal, dass er mit der Ablage seine Gleichgültig zur Person und der Tat oder die Wertlosigkeit des Opfers demonstrierte.
Dynamisches Tatgeschehen, das ist das Stichwort! Für mich erscheint hier auch nichts geplant, sondern ein Schritt immer der nächste als Reaktion auf den letzten, der nicht unbedingt immer eine gute Entscheidung war.

Deshalb sieht das Ganze für mich so aus: Da ist am ersten Abend etwas passiert, was nicht passieren sollte und alles, was dann kommt, ist nur Reaktion. Ich gehe sogar soweit: Alles was dann kommt, ist nur eine große Show, und wir sehen genau das, was wir sehen sollen, auch wenn die Realität eine ganz andere ist. Mir erscheint das gesamte Geschehen improvisiert und inszeniert gleichzeitig, als ob da jemand oder noch wahrscheinlicher eine Gruppe in Panik eine sich immer weiter aufbauende Geschichte um die eigentliche Tat herum strickt. Entweder, um sich Alibis zu verschaffen oder um von etwas ansonsten Offensichtlichem abzulenken, das dadurch völlig aus dem Blick der Ermittler geraten ist, weil die Inszenierung von Anfang an verfangen hat.
4400

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 4400 »

Ich glaube , dass der Täter von den Medien gewarnt war... Er / Sie hatte Fraukes Handy noch bei sich und konnte damit halt ....sich einloggen.

Denn erst nachdem zwei Tage nach Fraukes Verschwindem, bekannt war, dass man ihre Handy Lokation nachvollziehen konnte, wurde das Handy wieder eingeloggt...und wie man annehmen muss...mit frisch geladenem Akku!!
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

@Gast22

Hab mich auch immer gewundert warum wirkt das alles so abgebrüht und sicher....
Und dann wieder so blöd und ängstlich...

Vielleicht einfach unterschiedliche Charaktere ?
SuperdadV8
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

4400 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:30:07 Ich glaube , dass der Täter von den Medien gewarnt war... Er / Sie hatte Fraukes Handy noch bei sich und konnte damit halt ....sich einloggen.

Denn erst nachdem zwei Tage nach Fraukes Verschwindem, bekannt war, dass man ihre Handy Lokation nachvollziehen konnte, wurde das Handy wieder eingeloggt...und wie man annehmen muss...mit frisch geladenem Akku!!
Nope! Das am 20.06.2006 nach spätestens 23:00 Uhr entladene Mobiltelefon hatte am 21.06.2006 um 00:49 Uhr, also keine 2 Stunden und von PB aus etwa 30 Minuten Fahrzeit später, schon wieder Saft auf dem Akku, um SMS zu versenden! Also keine 2 Tage später erst! ;)

Und da gibt es eigentlich nur 2 Optionen. In PB geladen, oder in der Nieheimer Funkzelle. Und wenn letzteres, war Frauke dabei, oder kannte man den PIN?
4400

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 4400 »

Ich hab mir gerade das Video angeschaut, wo C. Sagt , er hätte sich für das letzte Gespräch bestimmte Fragen vorbereitet! Bitte sich anzuschauen!
Hier im Forum!.
Wie konnte er denn wissen, dass das letzte Gespräch so lange dauern würde, dass er ihr Fragen stellen konnte??
Gast22

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast22 »

Vielleicht war das Handy auch gar nicht leer. Auch das ist nur eine Zeugenaussage,
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Gast22 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:23:02 Dynamisches Tatgeschehen, das ist das Stichwort! Für mich erscheint hier auch nichts geplant, sondern ein Schritt immer der nächste als Reaktion auf den letzten, der nicht unbedingt immer eine gute Entscheidung war.

Deshalb sieht das Ganze für mich so aus: Da ist am ersten Abend etwas passiert, was nicht passieren sollte und alles, was dann kommt, ist nur Reaktion. Ich gehe sogar soweit: Alles was dann kommt, ist nur eine große Show, und wir sehen genau das, was wir sehen sollen, auch wenn die Realität eine ganz andere ist. Mir erscheint das gesamte Geschehen improvisiert und inszeniert gleichzeitig, als ob da jemand oder noch wahrscheinlicher eine Gruppe in Panik eine sich immer weiter aufbauende Geschichte um die eigentliche Tat herum strickt. Entweder, um sich Alibis zu verschaffen oder um von etwas ansonsten Offensichtlichem abzulenken, das dadurch völlig aus dem Blick der Ermittler geraten ist, weil die Inszenierung von Anfang an verfangen hat.

Richtig. Das ist die von mir erwähnte Garfield-Methode. Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst- verwirre ihn! Wenn dann noch ne Portion Glück hinzukommt, dann kommt das dabei raus, womit alle sich bis heute rumplagen. Nämlich: alles kann, nix muss. Nix ergibt ein rundes Bild des Tatablaufs.
Wenn du mich hast, willst du mich weitergeben. Wenn du mich weitergibst, bin ich nicht mehr ich. Was bin ich?
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

MB77 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 20:19:04 Interessant wäre, welcher Handymast in der Nähe vom Fundort gelegen ist und ob dort Funkzellendaten erhoben worden sind und ob es überhaupt 3 Monate später noch möglich ist.

Wobei ich jetzt nicht zwingend glaube, daß der Täter sein Handy dabei hatte. Wäre ziemlich dumm...
Ich meine Anfang Oktober 2006 wurde ein Gesetz erlassen, das Mobilfunkbetreiber dazu verpflichtete, dass alle Kontaktdaten die von Handys mit Prepaidkarten ausgehen umgehend zu löschen sind.
4400

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 4400 »

SuperdadV8 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:45:08 Nope! Das am 20.06.2006 nach spätestens 23:00 Uhr entladene Mobiltelefon hatte am 21.06.2006 um 00:49 Uhr, also keine 2 Stunden und von PB aus etwa 30 Minuten Fahrzeit später, schon wieder Saft auf dem Akku, um SMS zu versenden! Also keine 2 Tage später erst! ;)

Und da gibt es eigentlich nur 2 Optionen. In PB geladen, oder in der Nieheimer Funkzelle. Und wenn letzteres, war Frauke dabei, oder kannte man den PIN?
Ich meinte bis zu dem ersten Anruf! Nach ihrem Verschwinden!
SasiSaarbrooklyn
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SasiSaarbrooklyn »

4400 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:50:27 Ich hab mir gerade das Video angeschaut, wo C. Sagt , er hätte sich für das letzte Gespräch bestimmte Fragen vorbereitet! Bitte sich anzuschauen!
Hier im Forum!.
Wie konnte er denn wissen, dass das letzte Gespräch so lange dauern würde, dass er ihr Fragen stellen konnte??
https://web.archive.org/web/20120418142 ... /vermisst/

beautiful sagt:
7. Juli 2006 um 14:23 (Quote)
hallo elwood die polizei hat versucht das handy zu orten aber das handy ist aus und dann können die nicht feststellen wo das nun ist, für die nachrichten die sie uns mitteilte war es nur kurz an aber halt zu kurz um es zu orten, leider.
die polizei hat ja wirklich alles gemacht war sogar bei mir und hat bei mir die wohnung dursucht und sowas alles aber die können leider nichts mehr machen, denn sie ist ja volljährig!!!!! und weil sie sich ja gemeldet hat!!! nur wer frauke kennt der weiß das sie das nicht wirklich war. mehr kann und möchte ich dazu nicht sagen finde das alle schrecklich und sind total besorgt um sie!

„nur wer frauke kennt der weiß das sie das nicht wirklich war.“

War diese beautiful bei dem Gespräch dabei?
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

4400 hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:50:27 Ich hab mir gerade das Video angeschaut, wo C. Sagt , er hätte sich für das letzte Gespräch bestimmte Fragen vorbereitet! Bitte sich anzuschauen!
Hier im Forum!.
Wie konnte er denn wissen, dass das letzte Gespräch so lange dauern würde, dass er ihr Fragen stellen konnte??
War es das einzige Gespräch, das ihr Mitbewohner in der paderborner Wohnung mit ihr geführt hatte?
Musste FL nicht davon ausgehen, dass bei allen vorherigen Anrufen die neue Freundin von Ihrem Mitbewohner zuhören konnte, da er ab Donnerstag bis Sonntag zu seinen Eltern fuhr?
Hatte er sich bei seinen Visiten täglich mit seiner Freundin getroffen?
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

Shadow hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 16:19:14 .....

Frau Liebs meinte im Fernsehen Interview auf die Frage ob Frauke Feinde gehabt hätte , „nicht das ich wüsste“

Das Heißt eig nur das Frau Liebs keine Kenntnisse besaß das es eine vorherige Feindschaft gab die offen ausgetragen wurde und bekannt war.
Was gleichzeitig nicht ausschließt (darauf deuten gewisse Anhaltspunkte hin) das es nicht doch noch gefährlicherweise eine verborgene Feindschaft im Leben Fraukes hätte geben können.

Es wird oft angeführt „ wenn Frauke einen Stalker oder Feind gehabt hätte , dann wäre das ja bekannt gewesen“
Zum Vergleich in Punkto Beobachtung:
Im Fall Kampusch haben die Eltern ganze (!) 8 Jahre nicht mitbekommen das sie die ganze Zeit während Nataschas Gefangenschaft vom Entführer beobachtet wurden.
Sie konnten es nicht fassen.
Anhand dieses Beispiels sieht man das auch Frauke nicht zwingend mitbekommen haben müsste , das sie unter Beobachtung stand.
Eine Angelegenheit könnte für Frauke schon längst abgehakt gewesen sein , was noch lange nicht für ihr gegenüber gegolten haben muss.

Frauke vielleicht nicht, aber....
Frau Liebs hatte sich Jahre zuvor, zusammen mit anderen Aktivisten, für die Schließung des Sondermunitionslagers (SAS) in Nienburg/Liebenau an der Weser eingesetzt. Wer sich an Aktionen gegen militärische Einrichtungen der Nato beteiligt, wie in diesem Fall an vorderer Front, der bleibt zeitlebens auf dem Monitor! Macht sich zudem verdächtig, sich für die Interessen eines gegnerischen Staates oder Militärbündnisses einzusetzen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Iven »

Zur Erinnerung, da die Diskussion schon wieder in diese Richtung abdriftet:

Eure Meinungen zu I., N., A. und Herrn Karaoulis sind nun hinlänglich bekannt. Aufgrund dessen sind diese Personen hier im HET-Forum ab sofort absolut tabu. Das heißt, neben Verdächtigungen (direkte, indirekte, angedeutete) sind jetzt auch jegliche Meinungen zu I., N., A. und Herrn Karaoulis strengstens verboten.

Zuwiderhandlungen werden - ohne jede Vorwarnung - mit einer einwöchigen Sperre (inkl. IP-Adresse [komplette Range]) sanktioniert. Im Wiederholungsfall droht der Ausschluss aus diesem Forum.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

gastmann hat geschrieben: Dienstag, 30. April 2024, 00:17:58 Frauke vielleicht nicht, aber....
Frau Liebs hatte sich Jahre zuvor, zusammen mit anderen Aktivisten, für die Schließung des Sondermunitionslagers (SAS) in Nienburg/Liebenau an der Weser eingesetzt. Wer sich an Aktionen gegen militärische Einrichtungen der Nato beteiligt, wie in diesem Fall an vorderer Front, der bleibt zeitlebens auf dem Monitor! Macht sich zudem verdächtig, sich für die Interessen eines gegnerischen Staates oder Militärbündnisses einzusetzen.
Na, da ist aber ne ganze Menge subjektive Interpretation eingeflossen, was? ;)

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sonderm ... r_Liebenau
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

gastmann hat geschrieben: Montag, 29. April 2024, 21:56:00 Ich meine Anfang Oktober 2006 wurde ein Gesetz erlassen, das Mobilfunkbetreiber dazu verpflichtete, dass alle Kontaktdaten die von Handys mit Prepaidkarten ausgehen umgehend zu löschen sind.
Unglaublich! Nur die Daten der Prepaidkarten wurden gelöscht und die Kontaktdaten aus Handyverträgen nicht? Wie ist das möglich? Ist bekannt, mit welcher Begründung?
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Agatha Christie hat geschrieben: Dienstag, 30. April 2024, 07:28:24 Unglaublich! Nur die Daten der Prepaidkarten wurden gelöscht und die Kontaktdaten aus Handyverträgen nicht? Wie ist das möglich? Ist bekannt, mit welcher Begründung?
Das BVerfG stellte fest, dass ansonsten das Fernmeldegeheimnis des Handy-Nutzers gem. Art. 10 Abs. 1 Grundgesetz (GG) verletzt sei. Das Fernmeldegeheimnis schütze nämlich nicht nur die Kommunikationsinhalte an sich sondern auch die bei der Benutzung des Mobiltelefons angefallenen Daten wie z.B. Informationen über Ort, Zeit sowie Art und Weise der Kommunikation (sog. Verbindungs- bzw. Verkehrsdaten).

https://www.it-rechtsanwalt.com/datensc ... n-2650.php

Nach Jahrelangem Hin-und-Her zwischen Gerichten und Höchstgerichten auf Landes- & Bundesebene und der EU-Diktatur-Union ist die Verpflichtung zur Speicherung seit 2017 auf 6 Monate festgelegt - in Deutschland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsda ... eutschland
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

Agatha Christie hat geschrieben: Dienstag, 30. April 2024, 07:28:24 Unglaublich! Nur die Daten der Prepaidkarten wurden gelöscht und die Kontaktdaten aus Handyverträgen nicht? Wie ist das möglich? Ist bekannt, mit welcher Begründung?

Ja, es betraf nur die Kontakt- und Verkehrsdaten von Nutzern einer Prepaidkarte.
https://www.it-rechtsanwalt.com/datensc ... n-2650.php
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 81199.html
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