MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Montag, 16. März 2026, 16:55:45

Auf der HP heißt es zur nächtlichen Ruhestörung :
Angeblich wollte Sonja bereits in der Wohnung ihre Schwester anrufen, um sich von ihr mit dem Auto abholen zu lassen. J äußerte dazu, dass man dort meinte, dies um solche Zeit nicht mehr zu tun. Soweit Sonjas Eltern es wissen, wurde bei der polizeilichen Einvernahme geäußert…

Also die Eltern kannten die Aussagen über die polizeiliche Einvernahme.
Außerdem gab es ja auch treffen zum Ermittlungsstand.
Ein nächtlicher Anruf bzw. Einwand zur Ruhestörung würde bei einer Seniorin Sinn ergeben.
Aber doch nicht bei ihrer nur wenige Jahre älteren Schwester als junger Mensch.
Zumal laut Gruppen Aussage J und F müde waren & vorhatten ins Bett zu gehen.
ein Abhol Anruf wäre doch dann in ihrem Sinne gewesen, um ihre Gäste loszuwerden.

Deswegen wirkt die Begründung auf mich vorgeschoben.

Woher sollte die Familie Kontakte aus dem Ausland kennen von Markberts Familie.
Wenn man nicht so eng befreundet ist, hat man nicht grade die Namen & Rufnummern der weiteren Bekannten parat.
es ist doch eig logisch das gerade Frauen wohl kaum ohne Wechsel Klamotten bzw. Ohne ihre Habseligkeiten einfach so 14 Tage ins Ausland abdüsen.
Das Urlaubs Leben muss ja auch finanziert werden, noch dazu wurde Sonja als zuverlässiger Mensch beschrieben.
Also plausible Gründe gegen solch Annahme welche die zeitnahe Aufnahme der Vermissten Anzeige kostete.

Was haben die Urlaubs Annahme & SMP Annahme gemein?
Ohne Beweis wurde sich festgelegt-
Die vom Anfang überzeugte Urlaubs Annahme hatte sich jedenfalls im Nachhinein letztlich doch als Trugschluss herausgestellt.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Montag, 16. März 2026, 14:20:52

Shadow hat geschrieben: Montag, 16. März 2026, 12:40:46 Das passt doch zusammen.
Der Junge hatte zuerst bei der Mutter schon am Nachmittag angefangen zu betteln das Sonja mitkommt.
Seine drängendes Verhalten hat er solange fortgesetzt bis er endlich Sonja an der Strippe hatte.
Sonja hat sich ja dann erweichen lassen.
soweit schlüssig.

Der Junge wurde doch selbst schonmal vorher als es später wurde netterweise von Sonjas Eltern nach Hause gebracht.
also waren offenbar Sonjas Eltern = Notfall Kontakt Person.
In der Wohnung hätte Sonja auch um diese Zeit ihren Vater anrufen können.
Der Vater hatte auch schon vorsichtshalber gewartet.
Logisch - das ihre Schwester unlogisch wirkt.
Nun sind Geschwister keine Eltern.
Die Argumentation der Jungs war , das es zu spät sei ihre nicht viel ältere Schwester in der Nacht anzurufen.
für den Vater wäre es nicht zu spät gewesen und es hätte keinen Grund hergegeben zum SMP zu laufen.

Ergo die Begründung der Jungs wirkt unlogisch.
Es sei denn, der SMP / Telefonhäuschen könnte vorgeschoben worden sein, um abzulenken.
Begründung : Sonja sollte nicht in der Nacht aus der WHG anrufen wegen Ruhestörung.
Übrigens für den späteren Anruf bei Maria war es ja dann scheinbar kein Problem der nächtlichen Ruhestörung.

Ja Sonja war zwar volljährig mit Selbstbestimmungrecht aber trotzdem war es vermessen 14 Tage keine Vermissten Anzeige aufzunehmen in der Annahme sie sei einfach spontan ohne Ihre Habseligkeiten mit in den Urlaub gefahren.
Dadurch ist leider wertvolle Zeit verstrichen & absolut Kritik würdig.
Ne, umgekehrt. Was Fr. Engelbrecht sagt, ist unlogisch. Der Junge hatte Fr. Engelbrecht höchstens gebettelt, doch selbst mit Sonja reden zu dürfen. Aber mehr auch nicht. Wenn schon sonst immer der Vater derjenige war, der die Jugend abholte, weshalb sollte der Junge dann plötzlich die Schwester vorschieben. Das ergibt null Sinn, wenn es nicht wirklich so war. Wer sagt das denn mit der nächtlichen Ruhestörung. Kennst du die exakte Aussage der Jungs oder hast du das von den Eltern? Wenn ja, woher wissen die das? Die "Ruhestörung" bei Maria war genauso gewollt, man wollte ihr einen Schrecken einjagen, was auch gelungen ist. Das sollte anscheinend den möglicherweise langweiligen Abend noch retten. In diesen 14 Tagen hätte die Familie doch sicher Bekannte oder Verwandte von Markbert ausfindig machen können, die einen Kontakt herstellen hätten können. So hat die Familie den Eindruck erweckt, dass sie es nicht ausschließen, dass Sonja wirklich mit in Markberts Heimat gefahren war.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Montag, 16. März 2026, 12:40:46

Das passt doch zusammen.
Der Junge hatte zuerst bei der Mutter schon am Nachmittag angefangen zu betteln das Sonja mitkommt.
Seine drängendes Verhalten hat er solange fortgesetzt bis er endlich Sonja an der Strippe hatte.
Sonja hat sich ja dann erweichen lassen.
soweit schlüssig.

Der Junge wurde doch selbst schonmal vorher als es später wurde netterweise von Sonjas Eltern nach Hause gebracht.
also waren offenbar Sonjas Eltern = Notfall Kontakt Person.
In der Wohnung hätte Sonja auch um diese Zeit ihren Vater anrufen können.
Der Vater hatte auch schon vorsichtshalber gewartet.
Logisch - das ihre Schwester unlogisch wirkt.
Nun sind Geschwister keine Eltern.
Die Argumentation der Jungs war , das es zu spät sei ihre nicht viel ältere Schwester in der Nacht anzurufen.
für den Vater wäre es nicht zu spät gewesen und es hätte keinen Grund hergegeben zum SMP zu laufen.

Ergo die Begründung der Jungs wirkt unlogisch.
Es sei denn, der SMP / Telefonhäuschen könnte vorgeschoben worden sein, um abzulenken.
Begründung : Sonja sollte nicht in der Nacht aus der WHG anrufen wegen Ruhestörung.
Übrigens für den späteren Anruf bei Maria war es ja dann scheinbar kein Problem der nächtlichen Ruhestörung.

Ja Sonja war zwar volljährig mit Selbstbestimmungrecht aber trotzdem war es vermessen 14 Tage keine Vermissten Anzeige aufzunehmen in der Annahme sie sei einfach spontan ohne Ihre Habseligkeiten mit in den Urlaub gefahren.
Dadurch ist leider wertvolle Zeit verstrichen & absolut Kritik würdig.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Montag, 16. März 2026, 10:07:59

Shadow hat geschrieben: Montag, 16. März 2026, 07:06:27 @ Kjansen86
Leider bemerken sie Ihren eigenen Widerspruch nicht.
Sie sind Verfechter des SMP & glauben überzeugt an die Schelling WHG Überprüfung.

beides jedoch passt in diesem Fall nicht zusammen.
Da Sonja am SMP zuletzt angenommen wurde, kann sie nicht von der Schelling Straße spurlos verschwunden sein.
Ergebnis :
die Gruppenaussagen wurde ja schon abgekauft-
Wozu also noch die Spur Schelling WHG samt Nachbar Hinweise überprüfen? -Überflüssig -
Das erklärt warum die Nachbarin so behandelt wurde.

Wir beide haben das selbe Maischberger Interview gesehen.
Als es um die Ermittlung- relevante abgekaufte Gruppengeschichte ging schüttelt die Mutter mit dem Kopf & meinte man hätte von der WHG anfangen müssen zu recherchieren.
Ist mir schleierhaft wieso sie gegenteiliges interpretieren.

Wie sie erwähnen hatte der Anwalt auch nur einen kleinen Teil der Akten zu Gesicht bekommen.
Wir kennen die möglicherweise , kritische Reaktion des Anwalts nicht, könnte durchaus sein das er der Familie half Kontakt zur Staatsanwaltschaft herzustellen.
Wie kann der Junge den ganzen Tag gequengelt, gebettelt und fast gedroht haben, wenn sie sich zuerst am Telefon verleugnen ließ? Sonja ging ja erst später selbst ans Telefon. Der Junge sagte, dass sie ihre Schwester anrufen wollte, was sie zuvor nie gemacht habe und sie habe auch keine Nummer gehabt. Weshalb sollte er dann ausgerechnet die Schwester ins Spiel bringen, wenn sie von ihr nie abgeholt wurde? Macht doch keinen Sinn und dann noch diese Polizisten. Ich bin ziemlich sicher, dass die jungen Polizisten mit dem guten Aussehen von Sonja demonstrieren wollten, dass die volljährige Sonja eventuell mit jemandem Zeit verbrachte. In ihrem Alter war es ihr gutes Recht, sich dann nicht zu Hause zu melden. Die Polizei wird aus Erfahrung wissen, dass sich junge Mädels mal vergnügen und 1-2 Tage später wieder vor der Tür stehen. Für die Eltern natürlich furchtbar, aber grundsätzlich nicht verwerflich.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Montag, 16. März 2026, 07:06:27

@ Kjansen86
Leider bemerken sie Ihren eigenen Widerspruch nicht.
Sie sind Verfechter des SMP & glauben überzeugt an die Schelling WHG Überprüfung.

beides jedoch passt in diesem Fall nicht zusammen.
Da Sonja am SMP zuletzt angenommen wurde, kann sie nicht von der Schelling Straße spurlos verschwunden sein.
Ergebnis :
die Gruppenaussagen wurde ja schon abgekauft-
Wozu also noch die Spur Schelling WHG samt Nachbar Hinweise überprüfen? -Überflüssig -
Das erklärt warum die Nachbarin so behandelt wurde.

Wir beide haben das selbe Maischberger Interview gesehen.
Als es um die Ermittlung- relevante abgekaufte Gruppengeschichte ging schüttelt die Mutter mit dem Kopf & meinte man hätte von der WHG anfangen müssen zu recherchieren.
Ist mir schleierhaft wieso sie gegenteiliges interpretieren.

Wie sie erwähnen hatte der Anwalt auch nur einen kleinen Teil der Akten zu Gesicht bekommen.
Wir kennen die möglicherweise , kritische Reaktion des Anwalts nicht, könnte durchaus sein das er der Familie half Kontakt zur Staatsanwaltschaft herzustellen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 13. März 2026, 17:37:43

Shadow hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 12:05:31Eine zweite Besprechung beim Dez. 11 veranlaßt durch Sonjas Mutters schriftliche Anfrage bezüglich des Ermittlungsstandes, da sie Angaben für die Versicherungsangelegenheiten benötigte,


Vielen Dank auch für die Erläuterung, warum Einsicht in die Akten gewährt wurde. In Ausnahmefällen haben die Anwälte der Opfer tatsächlich das Recht, die Akten bereits vor Einleitung eines Gerichtsverfahrens einzusehen. Versicherungsbezogene Gründe, die ja hier angegeben wurden, stellen eine solche Ausnahme dar. In diesem Fall werden jedoch nur versicherungsrelevante Informationen (Haftungsfragen usw.) offengelegt. Der Anwalt konnte daher nur einen kleinen Teil der Akten einsehen – nämlich die für den Fall relevanten Teile. Dies erklärt auch das spätere Verhalten der Mutter im Interview.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 13. März 2026, 17:15:01

Shadow hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 12:05:31 Die Eltern hatten also Kenntnis vom Ermittlungsstand.
Das heißt sie wussten das nicht in der Schelling Straße ermittelt wurde , ob Sie es glauben oder nicht.
Und genau anschließend sagt ja Frau Maischberger, dass an den Ergebnissen bzgl. Schellingstraße ja keine Zeifel bestehen und die Mutter akzeptiert das. Ob Sie es glauben oder nicht.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Freitag, 13. März 2026, 07:37:18

Shadow hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 12:05:31 @ Kjansen86

Nochmal zum reinhorchen Interview Maischberger:
Minute 8:45 https://m.youtube.com/watch?v=8XY5s9CLieo


Sonjas Eltern wiesen dort besonders auf die erheblichen Ungereimtheiten in den Aussagen des damals letzten Begleiters hin. Dies wurde jedoch mit der Begründung abgetan, daß sie subjektiv emotional urteilten.[/i]

n
Das sagt doch bereits alles aus. Die Familie befand sich in einem absoluten emotionalen Ausnahmezustand und dass sie subjektiv emotional urteilten, ist verständlich.

Man zieht dann auch gerne etwas an den Haaren herbei, was absolut irrelevant ist. Siehe Uhrzeit erfragen. Für mich absolut lächerlich, aufgrunddessen jemandem eine Lüge in die Schuhe zu schieben. Wie oft frägt man selbst nach der Uhrzeit, obwohl man das Handy in der Tasche oder eine Uhr in unmittelbarer Nähe hat.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Azrael » Donnerstag, 12. März 2026, 19:38:21

z3001x hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 00:41:27 Denn man weiß ja nicht, wie lange Sonja noch lebte und ob ein frühes Eingreifen sie, ihr Leben hätte sogar retten können. Die Chance so klein sie ggf war, wurde dadurch vertan.
Außerdem das bereits zuvor erwähnte nicht Gegenprüfen der Aussagen von Robert und den Jungs beim Kneipenpersonal - an sich eine Routineangelegenheit in so einer Situation. Sodass es offenbar auf reinem Gutglauben beruht, dass man deren Version als "wahr" abkauft, obwohl sie möglicherweise hinten und vorne nicht stimmt.
https://www.zdf.de/play/reportagen/true ... itteln-100

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Donnerstag, 12. März 2026, 12:05:31

@ Kjansen86

Nochmal zum reinhorchen Interview Maischberger:
Minute 8:45 https://m.youtube.com/watch?v=8XY5s9CLieo

Frau E. Zitat:
man müsste bei der Schelling Straße anfangen zu recherchieren“.
Zusätzlich steht schwarz auf weiß auf der HP:
Eine zweite Besprechung beim Dez. 11 veranlaßt durch Sonjas Mutters schriftliche Anfrage bezüglich des Ermittlungsstandes, da sie Angaben für die Versicherungsangelegenheiten benötigte, kam am 29.06.1995 zustande. Sonjas Eltern wurden aufgefordert, Verschwiegenheit über dieses Gespräch zu halten.“

Die Eltern hatten also Kenntnis vom Ermittlungsstand.
Das heißt sie wussten das nicht in der Schelling Straße ermittelt wurde , ob Sie es glauben oder nicht.

Keine Klärung der Widersprüche :
Ein weiterer Grund hierfür war auch, daß nach ihren Feststellungen dort offensichtlich ein unterschiedlicher Informationsstand zwischen den Ermittlern bestand.
Sonjas Eltern wiesen dort besonders auf die erheblichen Ungereimtheiten in den Aussagen des damals letzten Begleiters hin. Dies wurde jedoch mit der Begründung abgetan, daß sie subjektiv emotional urteilten.


normal bzw. nachvollziehbar wäre es doch gewesen auf die Einwände der Eltern einzugehen mit einhergehender lückenloser Überprüfung bzw. Klärung der Widersprüche des Abends.
Ist offenbar nicht geschehen, also kein Wunder das DARAUS erst das Mysterium entstand.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Mittwoch, 11. März 2026, 19:40:37

Shadow hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 14:29:24 Darüber hinaus wurde dem Rechtsanwalt der Familie Engelbrecht in der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft München I Akteneinsicht gewährt.
Grundsätzlich haben Anwälte deutlich mehr Rechte in Bezug auf Akteneinsicht. Dennoch bin ich bei dieser Aussage vorsichtig.

Anwälte erhalten in jedem Fall vor Beginn des Prozesses Zugang zu den Akten, wenn sie eine der Parteien vertreten. Das ist ein wichtiges rechststaatliches Prinzip. Aber wir sind in diesem Fall noch weit von einem Prozess entfernt. Da die Ermittlungen noch laufen, ist dies sogar nochmal schwerer zu rechtfertigen, da hier noch Ermittlungsvorbehalte gelten. Daher würde mich interessieren, aus welchen Gründen der Anwalt Einsicht in die Akten beantragt und erhalten hat. Es handelte sich sicherlich nicht um einfache Neugier, wie es hier im Forum oft der Fall ist.

Außerdem: Was hat er nach der Akteneinsicht gesagt? Hat er schwere Ermittlungsfehler festgestellt? Konnte er diese darlegen und begründen?

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Mittwoch, 11. März 2026, 19:16:42

Shadow hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 11:27:07 Sie fassen immer alles zusammen & unterscheiden leider nicht.
Das die Öffentlichkeit nicht jede Einzelheit über die Ermittlungsergebnisse mitgeteilt bekommt ist nachvollziehbar.
Aber sie können mir bis heute keinen triftigen Grund nennen warum die Ermittler top Secret Fakten gegenüber den Eltern zurück halten sollten, welche die Geschichte der Jungs bestätigen könnte?
Dann hätten schon längst Zweifel & Kritik ein Ende gehabt.
Weil die Polizei konkrete Ermittlungsergebnisse, zum Beispiel aus datenrechtlichen Schutz von Zeugen, nur sehr selten mitteilt. Solange kein berechtigtes Interesse der Öffenlichkeit besteht, bekommt man fast nie Einsicht in die Ermittlungsakten. Das ist komplett normal und Sie konstruieren daraus völlig unbegründet ein riesiges Mysterium.
Shadow hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 11:27:07 Bzw. Die Homepage der Eltern hätte es nie gegebenen wenn den Hinweisen zur Überprüfung der Gruppen Geschichte nachgegangen wäre.
Folglich wurden keine Fakten zur Bestätigung der Gruppen Geschichte zurückgehalten, sondern weil es keine gab.
Ergo basieren die Ermittlungsergebnisse auf vertrauen der Erzählungen & nicht auf Bestätigung der Geschichte.
Die Polizei hat mehrfach bestätigt, dass die Angaben der Jungs durch unabhä#ngige Fakten bestätigt werden konnten. Sie wollen einfach die Wirklichkeit nicht wahrhaben.
Shadow hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 11:27:07 Wenn alle Zeugen der Welt immer die Wahrheit sagen würden ,dann langt Vertrauen aus ,bräuchte es keine Überprüfung mehr.
Ja so einfach wäre die Welt …aber Realität ist :denkbar das sich Gruppen Bzw. Zeugen abgesprochen haben könnten.
Nochmal zum Mitschreiben: Die Polizei hat die Angaben der drei Jungs nicht einfach so geglaubt, sondern überprüft. Die dabei ermittelten Ergebnisse wurden uns einfach nicht mitgeteilt, weil sie uns letzten Endes nichts angehen. Das können Sie gut finden oder schlecht finden. Aber so ist es nunmal.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Mittwoch, 11. März 2026, 14:29:24

So hatte ich das eig nicht gemeint ;)

Ich wüsste keinen Grund warum sich die Nachbarn gegen die Jungs verschworen haben sollten.
Ich gehe von aus das die Nachbarn aufmerksam waren mit gutem Erinnerungsvermögen und einfach das den Eltern mitteilten was sie an dem Abend wahrnahmen.
auch wenn du selber dir nie Besuch merken kannst im Treppenflur, gibt’s ja durchaus Menschen die solch Situationen einprägsam finden.
Eine Userin aus allesMist hat über die HP-Ersstellerin der Familie mal angeboten, ihnen zur Akteneinsicht zu verhelfen. Das wurde von der Familie abgelehnt. Ich verstehe heute noch nicht warum.
Bezüglich Akteneinsicht hatte ich folgende Infos gefunden.
LeRoy72 schrieb …Das eine Akteneinsicht der Familie Engelbrecht verwährt wurde ist ein Fakt. Fakt ist auch, dass man dann dazu u.a. den bayrischen Landtag anschrieb und ein Landtagsabgeordneter dazu riet, dies auf den Petitionswege als Quasi letzte Instanz zu machen, um Akteneinsicht zu bekommen!

Darüber hinaus wurde dem Rechtsanwalt der Familie Engelbrecht in der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft München I Akteneinsicht gewährt.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Mittwoch, 11. März 2026, 09:36:18

Shadow hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 11:27:07 Ich sage mal so , nichts ist unmöglich ;)
Nur unvorstellbar für Sie…


Wenn alle Zeugen der Welt immer die Wahrheit sagen würden ,dann langt Vertrauen aus ,bräuchte es keine Überprüfung mehr.
Ja so einfach wäre die Welt …aber Realität ist :denkbar das sich Gruppen Bzw. Zeugen abgesprochen haben könnten.
Willst du damit sagen, dass die Nachbarin und der Nachbar aus der Schellingstraße sich auch abgesprochen haben könnten? So auf die Art, dass z.B. die Nachbarin die Uhrzeit und den Tag nicht mehr genau wusste und der Nachbar nicht mehr genau wusste, wann es im Haus so stil war und man sich schließlich darauf geeignigt hat, dass es am Tag von Sonja`s Verschwinden war? Was war an diesem Tag so Besonderes, dass die Nachbarin genau wusste, welcher Tag es war. Wenn ich Besuch bei meinem Nachbarn sehe, weiß ich nicht mehr, an welchem Tag das war und um welche Uhrzeit. Diese Nachbarin konnte die Uhrzeit sogar noch so genau benennen, dass man die Uhrzeit, zu der die Beiden im Vollmond gewesen sein wollen, als Lüge bezeichnen konnte.

Eine Userin aus allesMist hat über die HP-Ersstellerin der Familie mal angeboten, ihnen zur Akteneinsicht zu verhelfen. Das wurde von der Familie abgelehnt. Ich verstehe heute noch nicht warum.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Dienstag, 10. März 2026, 11:27:07

Kjansen86 schrieb …Ich weiß was da steht, weil ich den Artikel geschrieben habe. Die Beamten schlossen die drei aber aufgrund ihrer Ermittlungsergbnisse aus, nicht aus Betriebsblindheit.

Letztden Endes war das aber auch nicht meine Frage. Meine Frage war warum alle neuen Teams dies auch tun. Sie scheinen davon auszugehen, dass seit 30 Jahren konstant bei allen Beamten Betriebsblindheit herscht. Das ist nicht nur kühn, sondern praktisch unmöglich.
Ich sage mal so , nichts ist unmöglich ;)
Nur unvorstellbar für Sie…

Sie fassen immer alles zusammen & unterscheiden leider nicht.
Das die Öffentlichkeit nicht jede Einzelheit über die Ermittlungsergebnisse mitgeteilt bekommt ist nachvollziehbar.
Aber sie können mir bis heute keinen triftigen Grund nennen warum die Ermittler top Secret Fakten gegenüber den Eltern zurück halten sollten, welche die Geschichte der Jungs bestätigen könnte?
Dann hätten schon längst Zweifel & Kritik ein Ende gehabt.
Bzw. Die Homepage der Eltern hätte es nie gegebenen wenn den Hinweisen zur Überprüfung der Gruppen Geschichte nachgegangen wäre.
Folglich wurden keine Fakten zur Bestätigung der Gruppen Geschichte zurückgehalten, sondern weil es keine gab.
Ergo basieren die Ermittlungsergebnisse auf vertrauen der Erzählungen & nicht auf Bestätigung der Geschichte.

Wenn alle Zeugen der Welt immer die Wahrheit sagen würden ,dann langt Vertrauen aus ,bräuchte es keine Überprüfung mehr.
Ja so einfach wäre die Welt …aber Realität ist :denkbar das sich Gruppen Bzw. Zeugen abgesprochen haben könnten.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Montag, 09. März 2026, 17:40:07

Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 Es ist ja nun so, dass die Profiermittler keine definitiven Ergebnisse vorweisen können.
Werfen Sie der Müchner Polizei jetzt vor, dass die Erfolgsquote nicht bei 100% liegt sondern nur nah dran?
Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 Das ist jetzt mal Fakt und genauso wie ganz offensichtliche Ermittlungsfehler.
Die mir immer noch keiner nennen konnte. Können Sie das? Alles was ich bisher gehört habe, sind Vermutungen. Da wir wohl nicht mal 1% der Ermittlungen kennen, ist es sehr verwegen hier Fehler oder Lücken sehen zu wollen.
Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 Ich glaube niemand hier stellt trotzdem die Kompetenz der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen in Frage
Doch, genau das wird immer wieder getan, wenn man hier behauptet, dass man Fehler entdeckt hat, die der Münchner Polizei seit 30 Jahren entgangen sind.
Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 aber es kann auch sein, dass Menschen menschliche Fehler machen
Natürlichkann das sein. Bei jeder Ermittlung gibt es immer Fehler. Aber es wird halt lächerlich zu behaupten, dass diese Fehler so offensichtlich sind und dennoch 30 Jahre lang von unzähligen Experten übersehen wurden.
Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 Wenn man allerdings auf dem Standpunkt beharrt die Polizei wäre einzig in der Lage den Fall aufzuklären
Das ist ausdrücklich nicht mein Punkt. Wie ich bereits mehrfach gesagt habe, halte ich es einfach für vermessen zu glauben, man habe einen Fehler entdeckt, den unzählige Experten 30 Jahre lang übersehen haben. In den allermeisten Fällen liegen nicht alle diese Experten falsch, sondern man selbst.
Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. März 2026, 11:27:57 Aber wirklich hanebüchen sind Darstellungen einer KI.
Das soll die Zukunft sein und jeder soll sich darauf verlassen ?
Zumindest an dem Punkt sind wir uns absolut einig.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast » Samstag, 07. März 2026, 13:32:40

So jetzt wieder weiter mit den Satanisten denn

Ende im Gelände mit dem KI-Gag
Verarschen kann ich mich auch mit natürlicher Intelligenz.

viewtopic.php?p=324998#p324998

Sclecht war die Story jetzt mal nicht, aber immer von Koblenz nach München mit dem Astra naja.
Und Fasern im Fahrradkorb ich lach mich weg.

Übrigens ich hab beim Bund auch einen MAN 5 t mit und ohne Wichserschaltung gefahren, war beim Nachschub, hab Dachrinnen montiert aber mehr Dächer, hab nach Munitionskisten gegraben, hab als Kind Zeug in Flak-Kartuschen vergraben, hatte 3 Astras, fahre viel Fahrrad und hab 30 alte Drahtesel, von denen glänzt aber keiner. Hat die KI jetzt mich gestalkt?

Am besten das ganze farbige Zeugs in einen neuen Thread mit namen "KI-Scheiße" rauskopieren und mit einem Warnhinweis versehem

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Samstag, 07. März 2026, 11:27:57

@Kjansen86
Es ist ja nun so, dass die Profiermittler keine definitiven Ergebnisse vorweisen können.
Das ist jetzt mal Fakt und genauso wie ganz offensichtliche Ermittlungsfehler.
Ich glaube niemand hier stellt trotzdem die Kompetenz der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen in Frage, aber es kann auch sein, dass Menschen menschliche Fehler machen und es kann auch sein, dass aus uns nicht erkennbaren Gründen etwas ermittelt wird, was nicht ermittelt werden soll bzw. solche Ermittlungen geheim gehalten werden. Wer weiß so genau.
Und nun stellen hier Einige Überlegngen an und jeder ist dazu eingeladen sich mit diesen Überlegungen auseinanderzusetzen. Manche Überlegungen muten vielleicht für den Einzelnen absurd an. Trotzdem kann sich insofern man will an der Diskussion beteiligen. Wenn man allerdings auf dem Standpunkt beharrt die Polizei wäre einzig in der Lage den Fall aufzuklären, dann weiß ich nicht so recht, warum sie hier mitdiskutieren und nicht einfach die Polizei ihre Arbeit machen lassen. M.E. hat die Polizei nach allem was veröffentlicht ist, ihre so gut erledigt......

Aber wirklich hanebüchen sind Darstellungen einer KI.
Das soll die Zukunft sein und jeder soll sich darauf verlassen ?
Ich bin dem Einsteller der KI unendlich dankbar, dass uns allen vor Augen geführt hat, wozu Technikgläubigkeit ohne Hinterfragen führen kann und leider auch führen wird

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Samstag, 07. März 2026, 09:18:42

Nach erneutem Durchgehen der beiden Positionen würde ich diese so zusammen fassen.

Team 1 - Das Münchner Morddezernat:
- seit Jahrzehnten eine der besten Aufklärungsraten, national wie auch international,
- mit extrem guten Mitteln ausgestattet,
- zahlreiche exzellent ausgebildete Ermittler,
- jahrzehntelange Ermittlungsarbeit im konkreten Fall, immer wieder mit hohem Aufwand,
- immer wieder neue Ermittler an den Fall gresetzt, welche die Fakten mit frischer Perspektive neu bewertet haben,
- massive Ermittlungsergebnisse (mittlweile 50 Aktenordner),
- Theorie aus der ursprünglichen Ermittlung wurde durch neue Funde stark erhärtet.

Team 2 - Anons in einem True Crime Forum:
- keine Ausbildung, buchstäblich Hobbyermittler,
- noch nie einen Fall gelöst,
- keine eigenen Ermittlungen, abhängig von den Ergebnissen anderer,
- besitzen nur einen winzigen Bruchteil der Fakten, welche die Polizei besitzt,
- basieren ihre Kritik nur auf einen nochmal kleineren Teil von Aussagen Dritter,
- basieren ihre Kritik auf Aussagen, die ausnahmlos aus einer einzigen Quelle stammen,
- Quelle sind die Eltern von Sonja, welche keinerlei Ausbildung haben und nachweislich zu völlig falschen Ergebnissen gekommen sind.

Ich weiß nicht wie es anderen geht aber ich bin halt bei Team 1.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Samstag, 07. März 2026, 09:00:26

Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. März 2026, 21:48:26 @ Kjansen86

Es steht geschrieben auf Wiki :
Die Polizei schloss bei ihren Ermittlungen die Begleiter von Engelbrecht aus jener Nacht schon früh als Verdächtige aus
Ich weiß was da steht, weil ich den Artikel geschrieben habe. Die Beamten schlossen die drei aber aufgrund ihrer Ermittlungsergbnisse aus, nicht aus Betriebsblindheit.

Letztden Endes war das aber auch nicht meine Frage. Meine Frage war warum alle neuen Teams dies auch tun. Sie scheinen davon auszugehen, dass seit 30 Jahren konstant bei allen Beamten Betriebsblindheit herscht. Das ist nicht nur kühn, sondern praktisch unmöglich. Um das zu glauben, müssen Sie davon ausgehen, dass in einem der national und international erfolgreichsten Morddezernate in einem bestimmten Fall, und eigentlich nur in diesem einem Fall, komplette Inkompetenz vorliegt und Ihre Hypothese von denen nie erkannt wurde. Merken Sie nicht selbst, dass das nicht nur extrem unplausibel ist sondern dafür spricht, dass Sie sich verrannt haben?

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