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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Montag, 07. September 2026, 12:41:59
von Gastleser
Anna17 hat geschrieben: ↑Sonntag, 06. September 2026, 18:44:15Habe nie behauptet zitierfähig zu sein, geschweige denn, dass ich irgendwelche validen „Behauptungen“ aufgestellt hätte. Habe mehrfach erwähnt, dass ich absoluter „Laie“ bin. Meine Aussagen waren stets im Konjunktiv formuliert (zumindest habe ich mich um Formulierungen ausschließlich im Konjunktiv bemüht), und sind lediglich als Fragen in den Raum gestellt worden. Andere Aussagen wurden meinerseits durchaus durch Quellen belegt.
Mit welchen Quellenangaben hast Du etwas belegt?
Beispielsweise @Anna17, das BjagdG und der Blattfang:
Sonstige Bemerkungen:
Anna17 hat geschrieben: ↑Freitag, 28. August 2026, 20:18:37
Ich schreibe stets im Konjunktiv (bemühe mich zumindest).
Anna17 hat geschrieben: ↑Freitag, 28. August 2026, 12:09:00
Komplett richtig , liebe Sronson. Dann noch den “Oberschwurbler” Markus Rahmsdorf als Quelle hinzuzuziehen . Absolutes “No-Go”.
Anna17 hat geschrieben: ↑Montag, 31. August 2026, 20:15:44
Über alternative Motive mache ich mir tatsächlich bis heute noch Gedanken, aber das tun scheinbar hier im Forum nur „Dumme“. Schade eigentlich.
Desinformation ist für manche Influencerinnen und Influencer sowie Aktivistinnen und Aktivisten ein bedeutsamer Teil ihres Contents geworden. Solche Accounts spielen damit eine zunehmend gewichtige Rolle bei der Verbreitung von Desinformation. […..]
Akteure nutzen diese und weitere Mittel zur „Informationswäsche“. Hierbei soll die Herkunft einer Desinformation verschleiert und zugleich einem Urheber mit vermeintlicher Legitimität und Glaubwürdigkeit zugeschrieben werden. […..]
Statt dass ein Desinformationsakteur seine Behauptung direkt über eigene Accounts veröffentlicht, wird die Desinformation gleichsam über Bande in den Informationsraum gespielt.[…..]
Im Zuge der umgreifenden Digitalisierung und Vernetzung der Gesellschaft und der breiten medialen Erreichbarkeit von einzelnen Personen und Zielgruppen hat sich das Potenzial der Einflussnahme heutzutage im Vergleich zu der Zeit des Wirkens des MfS drastisch erhöht.[…..]
Andererseits versuchen die Urheber ihre Herkunft zu verschleiern und lassen unterschiedliche Akteure im Sinne des Urhebers auftreten. Darüber hinaus spielen die sozialen Medien eine gewichtige Rolle. Dort wird Desinformation schnell und ressourcenarm von vielen Usern weitergeleitet, geliked und kommentiert, sodass eine ursprüngliche Herkunft nicht direkt ersichtlich ist.[…..]
Beabsichtigt wird eine Verwirrung der Öffentlichkeit über die Faktenlage, Beeinflussung der öffentlichen Meinungsbildung, Verschleierung und Ablenkung von eigenen Aktivitäten, Emotionalisierung von kontroversen Debatten, Verstärkung gesellschaftlicher Spannungen und/oder das Schüren von Misstrauen in staatliche Institutionen und Regierungshandeln, mit dem Ziel der Stärkung der eigenen Position und Durchsetzung eigener Interessen.
01.07.2026 - 14:38 Uhr
Telefonliste für den Richter?
Habetha spricht außerdem einen Vorfall vom 4. Mai an. Damals habe Matthias R. von der Zeugin eine Telefonliste aller Mitarbeiter verlangt.
„Er wollte die für den Richter“, berichtet die Zeugin. Sie habe das jedoch aus Datenschutzgründen abgelehnt. „Der Richter hat sich aber nicht gemeldet.“
Matthias R. ist doch derjenige, der ein Verfahren wegen Falschaussage an der Backe hat, richtig?
Wurde das eigentlich aufgeklärt, wieso Matthias R. im Namen des Richters eine Telefonliste aller Mitarbeiter seines Arbeitgebers verlangt hat, obwohl der Richter offenbar gar kein Interesse hatte bzw. gar nicht Matthias R. beauftragt hat? Wozu diese Lüge? Wollte Matthias R. Telefonstreiche spielen?
Matthias R. war am 30.04. und 05.05. im Zeugenstand. Also hat er einen Tag vor dem 3. Verhandlungstag eine Telefonliste (für sich) verlangt
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Verfasst: Montag, 07. September 2026, 14:09:58
von HE_Gffnkkd
Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 07. September 2026, 09:38:45
[Man] erkennt [...] da schnell, dass sich da zwar mit dem ach so befreiten Denken immer ein kleiner Teil beantworten ließe, aber niemals das gesamte Tatgeschehen, man stößt zwangsläufig in eine Sackgasse. [...]
Wenn man jede tolle neue Erkenntnis mit der ganzen bekannten Kommunikation (und anderen bekannten Hinweisen aus dem Verfahren) abgleicht, löst sich vieles dieser Ideen in Luft auf.
Genau so sehe ich das auch.
So gut wie alle Alternativtheorien oder vermeintliche Zweifel, die hier bisher vorgetragen wurden, beziehen sich nur auf einen ganz kleinen Teilaspekt des Falls und werden regelmäßig isoliert vom Gesamtkontext betrachtet und vorgetragen.
Was den jeweils vorgetragenen Punkt angeht, kann man da zwar isoliert betrachtet sicherlich häufig sagen "fair enough", aber sobald man anfängt die Implikationen, die sich aus der Alternative ergeben würden, ernsthaft zu durchdenken, kommt man meines Erachtens früher oder später an einen Punkt, wo etwas nicht zu dem Stand der Beweisaufnahme passt, man keine plausible Erklärung mehr findet oder man gezwungen ist, völlig unwahrscheinliche Erklärungen hinzuzuziehen.
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Kalle hat geschrieben: ↑Montag, 07. September 2026, 10:22:54
Widerspruchssachverhalte jetzt in blau
Maria hat geschrieben: ↑Montag, 07. September 2026, 10:29:37
Dann hätten sich allerdings vier Menschen unabhängig voneinander im Tag vertan.
SonntagsGast hat geschrieben: ↑Montag, 07. September 2026, 12:07:45Fünf.
Jens Schw. hat [...]
Hier mal meine Einschätzung zu den Zeugenaussagen, die im scheinbaren Widerspruch zur Anklage stehen:
Die Tatsache, dass das Gericht oder genauer gesagt Herr Schütt als vorsitzender Richter all diese Zeugen gar nicht oder nur aufgrund von Beweisanträgen, die die Verteidigung gestellt hat, als Zeugen geladen hat, spricht bereits Bände.
Gemäß § 244 Absatz 2 StPO wäre Herr Schütt nämlich dazu verpflichtet gewesen, diese Zeugen auch ohne Antrag der Verteidigung zu laden, wenn er bei Durchsicht der Akten auch nur ansatzweisen gedacht hätte, dass diese Beobachtungen Gina ernsthaft entlasten könnten.
Strafprozeßordnung (StPO)
§ 244 Beweisaufnahme; Untersuchungsgrundsatz; Ablehnung von Beweisanträgen
[...]
(2) Das Gericht hat zur Erforschung der Wahrheit die Beweisaufnahme von Amts wegen auf ALLE Tatsachen und Beweismittel zu erstrecken, die für die Entscheidung von Bedeutung sind.
[Hervorhebungen von mir]
Da Herr Schütt meiner Meinung nach als Richter extremst gewissenhaft und fair agiert, lässt sich daraus ableiten, dass
1) er die Beobachtungen, der Zeugen, die bis jetzt noch nicht geladen wurden (Dönermann + 14 jähriges Mädchen) als unglaubhaft einstuft
2) er die Beobachtungen der kindlichen Zeugen, zumindest vor deren Aussage auf Basis der Aktenlage, als unglaubhaft eingestuft hat (ob er seine Meinung hier nach Aussage der Zeugen geändert haben könnte, kann jeder für sich selbst beurteilen. Ich persönlich wage das aber stark zu bezweifeln und gehe davon aus, dass er sich in seiner Ersteinschätzung bestätigt gesehen haben wird)