ÖFFENTLICHE DISKUSSION Fälle: Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Milina K. (Luckenwalde), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), N. N. (Lampertheim), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
POL-DA: Lampertheim: Mordkommission nach Tötungsdelikt eingerichtet
Zeugenaufruf der Polizei
Lampertheim (ots)
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen
Nachdem am Montagmittag (16.09.2024, wir haben berichtet) auf einem Waldweg im Bereich des Lampertheimer Waldes die Leiche einer Frau gefunden wurde, hat das Polizeipräsidium Südhessen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Mordkommission "1609" eingerichtet. Rund 30 Beamtinnen und Beamte ermitteln derzeit in dem Fall.
Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen die Ermittler davon aus, dass die Frau am Montagvormittag auf dem Waldweg, auf dem sie gefunden wurde, getötet wurde. Sie hatte mehrere Stichverletzungen. Ihr Auto fanden die Beamten auf dem nahegelegenen Waldparkplatz Lampertheim. Es wurde sichergestellt und wird kriminaltechnisch untersucht. Zudem wurde das Waldgebiet durchsucht, wo die Frau gefunden wurde, um weitere Hinweise zu den Umständen ihres Todes zu erlagen.
Bei der Getöteten handelt es sich um eine 36-jährige Frau, die mit ihrer Familie in Lampertheim lebte. Die Angehörigen werden von speziell geschulten Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Südhessen betreut.
In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt hat die Mordkommission "1609" unter der Rufnummer 06151 / 969-53111 ein Hinweistelefon eingerichtet. Alternativ können sich Hinweisgeber auch über folgende E-Mail-Adresse melden: hinweis1609.ppsh@polizei.hessen.de
Aktuell wenden sich Staatsanwaltschaft und Polizei mit folgender Frage an die Öffentlichkeit:
- Wer hat am Montagvormittag im Bereich des Waldparkplatzes oder
der angrenzenden Waldwege verdächtige Beobachtungen gemacht, die
in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt stehen könnten?
Weiterhin richten sich die Beamten mit einer eindringlichen Botschaft an die Bevölkerung: Die Aufklärung dieser schrecklichen Tat hat höchste Priorität. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden oder Ermittlungsergebnisse zu beeinflussen, bitten die Ermittler von der Verbreitung falscher Tatsachen, Mutmaßungen oder Spekulationen abzusehen, insbesondere auch von Verbreitungen oder Weiterverbreitungen in den Sozialen Medien. Sobald öffentlichkeitsrelevante Informationen vorliegen, die den Fortgang der Ermittlungen nicht gefährden, werden Staatsanwaltschaft und Polizei die Bevölkerung informieren.
Hinweis an die Medienvertreter:
Die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt.
Polizei klagt nach Mord in Lampertheim über Hobby-Detektive
Falsche Verdächtigungen im Internet
Was die Polizeiarbeit erschwert: Im Netz kursieren Theorien, was passiert ist und wer der Täter sein könnte. So schreiben die Hobbydetektive zum Beispiel auf Facebook: „Nicht vergewaltigt, joggt, spaziert regelmäßig diese Route. Kein dritter Partner im Spiel… familiär, Eifersucht etc. fällt weg.“ Ein anderer Kommentar: „Trotzdem finde ich es seltsam: da setzt sich doch nicht irgendjemand einfach in den Wald, in der Hoffnung, da könnte evtl. eine Joggerin vorbeikommen! Deshalb könnte es auch eine Beziehungstat gewesen sein!“
Auch wenn diese Kommentare vielleicht gut gemeint sein mögen, warnt die Polizei davor. Sie bittet die Bürger keine ungeprüften Infos weiter zu verbreiten. Spekulationen und neue Theorien im Netz erschweren den Ermittlern viel mehr die Arbeit, als dass sie am Ende helfen könnten.
„Es gibt einige Menschen, die dann privat ermitteln, die dann zum Beispiel auch Fotos hochladen im Internet und falsche Verdächtigungen damit an die Bevölkerung bringen“, erklärt Maike Aschenbach, Sprecherin der Polizei Südhessen. Sie stellt klar: „Sowas behindert unsere Arbeit, unsere Ermittlungen.“ Wenn jemand tatsächlich etwas gesehen hat, möge er oder sie sich bei der Polizei melden, bittet Aschenbach.
laeuferin hat geschrieben: ↑Mittwoch, 02. Oktober 2024, 10:33:57
Es wird nicht von irgendeiner Form von Beziehung zwischen Täter und Opfer ausgegangen.
Ich persönlich denke, da hat einmal wieder jmd seinen Hass auf die Gesellschaft ausgelebt. Zufallsopfer.
Ist hart, kommt aber mittlerweile recht oft vor. Meist in den Städten, aber wieso nicht auch im Wald.
Wenn man genau hinschaut, wo der inzwischen ins Auge gefasste Waldparkplatz in Bürstadt liegt, dann drängen sich bestimmte Gedanken auf, jedenfalls bei mir. Unabhängig davon, ob man diese Gegend als Ausgangsort oder Zielort des Täters in den Focus genommen hat
Hoffe, die Untersuchungsergebnisse zeigen Fremd DNA, die Tatwaffe wurde ja leider nicht gefunden .
Auf dem Bild sind an 1+2 viele kleine weisse Objekte zu sehen. Sieht auf den ersten Blick aus wie Papierschnipsel.
Es könnte sich auch um Zigarettenstummel handeln, die jemanden beim Sturz oder wie auch immer aus der Tasche gefallen waren. Im Hintergrund ist etwas mit einer schwarzen Plane abgedeckt (3). Vielleicht ein Rad mit Anhänger?
2024-10-02-12-00-38-103.jpg (107.81 KiB) 4598 mal betrachtet
Das Tötungsdelikt, das sich am 16. September 2024, in Lampertheim zugetragen hat und dabei eine 36-jährige Frau aus Lampertheim ihr Leben verlor (wir haben berichtet) ist nun Teil der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst". Der Fall wird am Mittwoch (2.10.), ab 20.15 Uhr, auf ZDF ausgestrahlt. In der Sendung wird eine Ermittlerin der eingerichteten Mordkommission "1609" mit Rudi Cerne über den Fall sprechen.
Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen die Ermittlerinnen und Ermittler davon aus, dass die Frau am Montagvormittag (16.9.) auf dem Waldweg, auf dem sie gefunden wurde, getötet wurde. Sie hatte mehrere Stichverletzungen.
Staatsanwaltschaft und Polizei fragen: Wer hat sich am Montagvormittag (16.9.) im Waldgebiet zwischen dem Bürstädter Waldparkplatz und dem Parkplatz am Neuschloß in Lampertheim aufgehalten? Wer hat verdächtige Beobachtungen im Wald und rund um den Wald gemacht? In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt hat die Mordkommission "1609" unter der Rufnummer 06151 / 969-53111 ein Hinweistelefon eingerichtet, welches auch am Mittwochabend (2.10.) zur Sendezeit besetzt ist. Alternativ können sich Hinweisgeber auch über folgende E-Mail-Adresse melden: hinweis1609.ppsh@polizei.hessen.de
Lampertheim. (lhe/cab) Nach dem Fund einer Frauenleiche in der Nähe von Lampertheim im südhessischen Kreis Bergstraße ermittelt eine rund 30-köpfige Mordkommission. Diese identifizierte den Leichnam in der Zwischenzeit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 36 Jahre alte Frau auf einem Waldweg umgebracht wurde. Die am Montagmittag entdeckte Leiche hatte mehrere Stichverletzungen.
Das Auto des Opfers sei auf einem nahe gelegenen Waldparkplatz gestanden, hieß es. Die Frau wurde identifiziert. Sie lebte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt mit ihrer Familie in Lampertheim. Die Angehörigen würden von speziell geschulten Beamten betreut.
Nach gesicherten RNZ-Informationen war die Frau Lehrerin an einer Grundschule in Ludwigshafen gewesen. Demnach wurden die Eltern am Dienstag informiert. Der Unterricht sollte am Mittwoch planmäßig stattfinden, um der Schulgemeinschaft Sicherheit in einer festen Struktur zu geben – begleitet von der Schulsozialarbeit und Schulseelsorge.
Unterdessen baten auch die Ermittler darum, in den sozialen Netzwerken keine falschen Tatsachen, Mutmaßungen oder Spekulationen zur Tat zu verbreiten. Passanten hatten die Leiche am Montagvormittag in dem Waldstück entdeckt und die Polizei alarmiert, die nun weitere Zeugen sucht.
Update: Mittwoch, 18. September 2024, 16.49 Uhr
Mordkommission ermittelt nach Leichenfund
Lampertheim. (dpa) Nach dem Fund einer Frauenleiche in der Nähe von Lampertheim ermittelt eine rund 30-köpfige Mordkommission. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 36 Jahre alte Frau auf einem Waldweg umgebracht wurde. Die am Montagmittag entdeckte Leiche hatte mehrere Stichverletzungen.
Das Auto des Opfers sei auf einem nahegelegenen Waldparkplatz gestanden. Die Frau lebte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt mit ihrer Familie im Lampertheim. Die Angehörigen würden von speziell geschulten Beamten betreut.
Die Ermittler baten auch darum, insbesondere in den sozialen Netzwerken keine falschen Tatsachen, Mutmaßungen oder Spekulationen zur Tat zu verbreiten.
Update: Dienstag, 17. September 2024, 13.36 Uhr
Frauenleiche auf Waldweg gefunden
Lampertheim. (pol/mare) Auf einem Waldweg in Lampertheim ist am Montag die Leiche einer Frau gefunden worden. Das teilt die Polizei mit.
Nach dem Fund auf dem Waldweg im Waldbereich am Montagmittag ermitteln die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen haben Passanten die leblose Frau gegen 11.45 Uhr gefunden und die Polizei verständigt.
Schnell konnten die Beamten an der Frau Spuren feststellen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuteten. Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde der Fundort der Leiche weiträumig abgesperrt, Spuren gesichert und Zeugen befragt.
Lampertheim (Hessen) – Sie hatte ihren Wagen auf einem Parkplatz abgestellt, war losgejoggt – doch offenbar lauerte 800 Meter weiter schon ihr Killer.
Eine zweifache Mutter wurde am Montag von Spaziergängern tot im Lampertheimer Wald gefunden. Ihre Leiche lag am Waldweg, zwischen Bäumen und Ästen. Sie war am Montagmorgen in den Wald gefahren, hatte das Auto verlassen und war losgelaufen.
Täter stach dreimal mit Messer auf die Frau ein
Um 11.45 Uhr liefen Spaziergänger vorbei, entdeckten die tote Frau in Joggingklamotten. Sie riefen die Polizei. Vor Ort konnten die Beamten sofort einen gewaltsamen Tod feststellen.
BILD erfuhr: Die Frau wurde mit drei Messerstichen getötet. Die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden.
Nach BILD-Informationen lebte die zweifache Mutter mit ihrem Mann und ihren Kindern (5 und 7) nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt in einem Einfamilienhaus. Die Beamten des Erkennungsdienstes schleppten ihr Auto ab, um Spuren zu sichern.
Die Polizei scheint momentan ( gut 14 Tage nach der Tat ) immer noch mehr oder weniger im Dunkeln zu tappen. Daher wird der Fall heute wohl in Aktenzeichen xy vorgestellt. Man hofft wohl auf Zeugen, die sich noch melden werden, wenn sie etwas über den Fall erfahren. Nach meinem ersten Eindruck ist die Frau wohl zufällig beim Joggen auf den Täter getroffen und war somit zur falschen Zeit am falschen Ort.
Frau wurde nahe des Grillplatzes "Heidetränke" aufgefunden, ca. 1,2 km entfehrnt vom Waldparkplatz.
Kleidung sei unverrückt, Brustbeutel geöffnet und entleert.
Smartphone wurde einen Tag später in der Nähe des Wasserwerks Bürstadt von einer Passantin gefunden, es war ausgeschaltet. Der Weg führt weiter Richtung eines Waldparkplatz nahe Bürstadt. (Wenige Gehminuten entfehrnt vom Grillplatz Bürstadt)
Sozusagen von Grillplatz zu Grillplatz.
Fahrzeug unklar, vermutet wird Fahrrad, E-Scooter, auch eine Flucht zu Fuß.
(Ich füge noch hinzu: Motorroller, Aus eigener Beobachtung ist mir bekannt, dass die Grillhütte "Heidetränke" nächtlich auch von jungen Mopedfahrern frequentiert wurde)
Am Wasserwerk Bürstadt befand sich m.W.n. eine Wasserquelle.
Wurde gerne von Hundebesitzern genutzt. Hätte man sich auch die Hände waschen können.
Nächste Gelegenheit war damals am Grillplatz Bürstadt, nicht weit entfehrnt vom Wasserwerk.
Fluchrichtung Bürstadt . Der Wald hat ein weit verzweigtes Wegenetz. Möglich wäre ein Richtungswechsel im Wald. Eine Schneisse führt direkt nach Lorsch. Die Grillhütte "Heidetränke" wurde generell auch von Einwohnern aus Lorsch angefahren.(Wozu auch immer?!?!)
Aber auch eine Rückkehr zurrück nach Lampertheim über einen Umweg ist denkbar.
Unter Hochdruck ermittelt die Kripo Darmstadt zum Mord an einer 36-jährigen Frau aus Lampertheim. Das Opfer war zum Joggen in den Wald gefahren. Was dort passierte, konnte bislang nur bruchstückhaft rekonstruiert werden.
Die Tat geschah in der Umgebung des Wanderparkplatzes Lampertheim.
Quelle: Kripo Darmstadt
Am 16. September 2024 finden Spaziergänger in einem Waldstück bei Lampertheim die Leiche einer jungen Frau. Sie liegt etwa 1,2 Kilometer entfernt vom dortigen Waldparkplatz. Offenkundig wurde die Frau, die mit ihrer Familie im Ort lebte, mit mehreren Stichen getötet. Wie sich herausstellt, hatte sie etwa eine Stunde zuvor, gegen 10.30 Uhr, ihr Auto am Waldparkplatz am Lorscher Weg abgestellt und dürfte dann losgelaufen sein. Möglicherweise traf sie unterwegs auf den Täter. Als sie gefunden wurde, war die Bauchtasche der Frau geöffnet, der Inhalt fehlte.
Handy gefunden
Am Vormittag des nächsten Tages wurde das Handy des Opfers gefunden, in der Nähe der Wasserwerke Bürstadt. Die Polizei geht davon aus, dass es vom Täter ausgeschaltet wurde. In der Verlängerung befindet sich ein weiterer Parkplatz, an der Wasserwerkstraße in Bürstadt. Ob dieser für den Fall eine Rolle spielt, ist vollkommen unklar.
Wer hat am Vormittag des 16. September 2024 im Bereich des Wanderparkplatzes Lampertheim Beobachtungen gemacht, die mit der Tat zu tun haben könnten?
Wer hat vielleicht sogar Fotos gemacht? Jede noch so kleine Beobachtung kann wichtig sein.
War dir Frau zuvor noch einkaufen, tanken, oder wenn auch ungewöhnlich zuvor bei einer Bank? Für ortsunkundige nicht leicht nachzuvolziehen, es ist aber nicht unwahscheinlich, dass sich Tater und Opfer zuvor schon in der Stadt Lampertheim begegnet waren und anschließend im Waldgebiet sich erneut begegneten. Aufenthaltsorte von möglichen Täterkreis und Opfer könnten an beiden Örten Überschneidungspunkte bilden. Tattag und Zeitpunkt des Geschehens, bzw Aufinden der Toten Joggerin würden sehr gut in dieses Szenario passen. Vorrausgestzt Opfer und Täter haben sich im gleichen Stadtgebiet aufgehalten. Für die zeitliche Komponete gibt es eine 100% schlüssige Erklärung, auf die ich leider nicht weiter eingehen kann.
10:30 hat sie das Auto abgestellt und war etwa frühestens nach 1,2 Km um 10:40 am Auffindeort und spätestens 11:40 hat sich der Täter mit ihrem Handy aus dem Staub gemacht, da die Leiche um 11:45 entdeckt wurde.
Kein Sexualdelikt festgestellt.
3 Messerstiche zeugen dafür dass der Täter geübt war oder Glück hatte, denn in einem anderen Beitrag hat ein Opfer über 20 Messerstiche überlebt.
Es war trocken und etwa 14 Grad
Lampertheim/Mainz. Im Fall der Frau, die am 16. September tot in einem Waldstück in Lampertheim gefunden wurde, haben die Ermittler neue Hinweise erhalten. Der Fall war am Mittwochabend Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst".
Wie es kurz nach der Ausstrahlung hieß, gingen neue Hinweise ein. Die Leiche der 36 Jahre alten Frau war mit mehreren Stichverletzungen auf einem Waldweg entdeckt worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie dort auch getötet wurde. Die Frau lebte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft mit ihrer Familie in der Stadt.
Tote in Lampertheimer Wald: Liefern Handyvideos neue Spuren?
Die Polizei hatte ein Hinweistelefon (06151 / 969-53111) eingerichtet, das auch während der Sendung besetzt war. Wie es hieß, hatte sich am Mittwochabend eine Zeugin gemeldet, die mit ihrer Familie kurz vor der Tat in der Nähe des Tatorts unterwegs gewesen sei und dort etliche Videoaufnahmen und Fotos gemacht. Die Ermittler wollen die Aufnahmen prüfen.
Unweit des wenige Kilometer entfernten Wasserwerks in Bürstadt wurde kurz nach der Tat das Mobiltelefon der getöteten Frau entdeckt, wie es zudem bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" hieß. In der Nähe liegt ein Parkplatz. "Denkbar wäre es, dass der Täter dort sein Fahrzeug abgestellt hat", sagte Cindy Graf, Ermittlerin der zuständigen Mordkommission.
Tote in Lampertheim: Keine Hinweise auf Serientäter
Die Ermittler suchen nach Zeugen, die am Tag der Tat im Waldgebiet unterwegs waren oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Die Tat hatte in Lampertheim für große Unruhe gesorgt. "Bisher haben wir keine Anhaltspunkte dafür, dass es sich hier um einen Serienstraftäter handelt", bekräftigte Ermittlerin Graf. Gleichwohl rate die Polizei zur Achtsamkeit.
Hoffentlich war kein Serientäter am Werk. Anhaltspunkte dafür gibt es bislang nicht. Aber vielleicht hatte jemand an Tagen vor der Tat seltsame Begegnungen im Lampertheimer Wald über die berichtet werden kann und die nun zum Täter führen könnten?
Die Hintergründe der Tat sind unklar. Der Täter hat aber die Bauchtasche des Opfers geöffnet und entleert. Das könnte auf Raubmord hindeuten, bleibt aber vage. Wer ist schon mit größeren Geldsummen im Wald unterwegs? Da gibt es in der Regel wenig zu holen. Dass die Frau vor dem Joggen irgendwo Geld abgehoben hat und vom Täter gesehen worden ist, glaube ich eher nicht. Ob es Geldabhebungen vor der Tat gegeben hat, hat die Polizei sicher überprüft. Die Tat geschah am Vormittag und die Leiche wurde schnell von Spaziergängern entdeckt, d.h. der Täter ist ein hohes Entdeckungsrisiko eingegangen, als er die Tat begangen hat. Jederzeit hätten wohl Zeugen vorbei kommen können. Vielleicht wurde ihm das nach der Tat schlagartig bewusst und er ist schnell abgehauen nicht ohne das Handy an sich zu nehmen und den Inhalt der Bauchtasche. Sexuelle Übergriffe, die er vielleicht ursprünglich vorhatte, hat er lieber gelassen, aus Angst entdeckt zu werden? Das klassische Motiv für einen Mord an einer Joggerin im Wald liegt im sexuellen Bereich. Dafür gibt es hier aber keine Anhaltspunkte. Womöglich war es der ursprüngliche Plan, der aber wegen der Lage des Weges nicht ausgeführt werden konnte?
Der taeter duerfte etwas unerfahren gewesen sein. Er machte eine riesen fehler
Er war vielleicht auch zu fuss auf der Flucht...oder mit dem Fahrrad, moped, e roller
Er nahm das Handy vom tatort bis zum Wasserwerk mit, dort entsorgte er es. Er haette es nicht mal ansehen duerfen...vielleicht wollte er nicht, daß es am tatort neben der leiche bimmelt...zb. mit Musik Titel handy klingelton
Das er es ueberhaupt mitnahm....anfasste,....DNA,....zb verschwitzte haende
2 Handys waren also wie ein paar, eine geraume Zeit zusammen....mordzeitraum
Aufgrund der technischen Moeglichkeiten der Polizei.
Funkzellen Auswertungen..... wenn er sein eigenes handy mit fuehrte .....funktioniert das recht gut.
Der Mann oder heranwachsende Mann duerfte sich nach der Tat sehr veraendert haben,..Unruhe, nervig.,...wenig apetit
Das fruehstueck wird ihm auch nicht mehr schmecken.
Warum ....Hausbesuche der Polizei erfolgen in aller fruehe.
Die alten ede xy Zeiten sind vorbei...
Die Handys haben Vorteile u. Auch Nachteile.
Wenn er eine Tat geplant hatte....liess er sein handy vielleicht zu hause
Aber ohne ihr handy sind die meisten menschen verunsichert.....unter 35j.
Die technischen moeglichk. Der Polizei konnten ihre Bedingungen verbessern.
Angereiste haben das Wissen meistens nicht.
Vor Jahren,..in hannover mordete einer im lebensmittelmarkt hannover stoecken naehe vw. ..Kassiererin verstarb abends
Danach noch weitere ueberfaelle.
Dann reiste zurueck nach Polen.. heimat
Er war relativ clever...er hatte an seinem Fahrzeug wie einst James bond eine Wechsel kennzeichen
Anlage montiert.
Er konnte waehrend der Fahrt seine autokennzeichen wechseln. polnisch oder deutsch
Als er spaeter wieder nach Deutschland einreiste, legte er eine schlafpause in seinem auto bei dresden auf einem Parkplatz ein...die polizei kannte bereits seine handynr....Warum durch funkzellen Auswertung. Ueberall wo er raubte.....war auch seine handy Nr....mit dabei. Sein Handy wurde also geortet
Die polizei taeuschte eine allgemeine. Verkehrskontrolle vor. Seine Familie in Polen sah ihren Geldgeber nicht wieder
Es fällt auf, dass in der öffentlichen Berichterstattung der Name des Opfers nicht genannt wird.
Ein solches Vorgehen kommt äußerst selten vor und ist mir spontan nur aus dem "Regenschirmmord-Fall" ( Mord in Hannover, 2011) bekannt. Dort wurde auch über Jahre hinweg der Name des Opfers nicht genannt. Später wurde der Name dann aber doch genannt.
Auch damals hat die Polizei keine Ansatzpunkte zur Aufklärung gehabt, es wurde in alle Richtungen ermittelt, die Hintergründe der Tat waren vollkommen unklar, nur Tatausführung und Opfer waren bekannt. Möglicherweise dient ein solches Vorgehen dem Schutz der Angehörigen, damit sie nicht zu sehr in den Fokus des öffentlichen Interesses oder gar in den Fokus des oder der Täter geraten.
Wer hatte ürsprünglich die Theorie mit dem Serientäter ins Spiel gebracht und welche Personen haben Fotos ins Internet gestellt?
Von zurrückliegenden Tötungsfällen im Waldgebiet ist mir nichts bekannt.
@Angra
Da stimme ich Dir zu.
Ein sexuelles Motiv kann man nicht gänzlich ausschließen. Der Täter wäre dann eher nicht von kräftiger Statur. Bei angenommen körperlicher Überlegenheit, würde der sein Opfer mit dem Messer am Hals in den Wald ziehen. Es ist natürlich abhängig von grösse und Gewicht des Opfers. Ich finde es allerdings merkwürdig, dass der Täter bei zu erwartender Gegenwehr nicht von seinem Opfer
abgelassen hatte und einfach flüchtete, stattdessen einen kaltblütigen Mord verübte.
Rein hypothetisch könnte die Bauchtasche auch das Opfer selbst geöffnet haben. Die Joggerin hatte vielleicht zum Schutz vor möglichen Übergriffen ein Pfefferspray in der Bauchtasche mitgeführt.
Ich habe die Serientätertheorie im Aktenzeichen xy Beitrag aufgeschnappt, denn die Kommissarin hat erwähnt, dass es keine Anhaltspunkte für einen Serientäter gäbe.
Es ist natürlich gut möglich, dass die Joggerin die Bauchtasche auch noch selber geöffnet hat, evtl. um Pfefferspray zu nutzen. Sie kann auch selber noch zum Handy gegriffen haben, um Hilfe herbei zu holen, was dann aber nicht mehr geklappt hat. Bei der Gelegenheit hat ihr der Täter möglicherweise dann gleich Mal das Handy abgenommen , mitgenommen und später ausgeschaltet um eine Ortung zu verhindern.
@Hbs900
Etwas unerfahren kommt mir der Täter auch vor, denn der wohl häufiger genutzte Weg eignet sich eher nicht für einen Angriff, weil im Wald, das weiß man ja, können plötzlich aus allen Ecken Zeugen auftauchen. Etwas hellhörig gemacht hat mich im xy Beitrag auch die Aussage der Kommissarin , dass es sich evtl. um einen oder auch um mehrere Täter handeln könne, was man noch nicht wisse. Da kann einem natürlich die Vorstellung im Kopfkino kommen, dass da Jugendliche unterwegs waren, die irgendwelche Dummheiten vorhatten und die dann auf die Frau losgegangen sind, einfach mal so oder weil sie irgendwas vorhatten oder gemacht haben bei dem sie nicht gesehen werden wollten und eine Zeugin loswerden wollten.
Inzwischen hat sich nach der xy Sendung eine Zeugin gemeldet, die vom Tatort kurz vor der Tat umfangreiche Videos und Fotoaufnahmen gemacht hat.
Bei der Abfrage zum Ende der Sendung wurde bekannt gegeben, dass sich eine Zeugin mit den Ermittlern in Verbindung setzte. Sie gab an, dass sie am Tattag umfangreiches Video- und Foto-Material an der Örtlichkeit gemacht hatte, weil sie sich unmittelbar vor der Tat dort mit ihrer Familie aufhielt.
Wenn es keinen Serientäter gibt, können die Frauen aus der Umgebung ja ab jetzt wieder vollkommen problemlos alleine dort joggen gehen oder was wollen die damit ausdrücken?
Kein Motiv, nix oder nur wenig zu holen, wer geht schon mit mehr als Kleingeld joggen, scheinbar geübtes Töten durch nur 3 (!) Messerstiche. Da kommt mir ein bestimmtes Klientel direkt in den Sinn, das nicht mit übermäßiger Intelligenz gesegnet ist. Aber nicht die dort nach anderen Aussagen zeitweise abhängenden Trinker.