Jane.Doe hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 19:18:22
….. alle Jäger und Forstbeamte ….. Ich weiß das, weil mein Vater einen hatte.
Jane.Doe hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 15:35:11
Aber theoretisch wäre es möglich?
Gibt es in der Jagd Bereiche wo sowas im Ausnahmefall angewendet wird, mir sind bereits entsprechende Bilder untergekommen im Zuge meiner Recherchen die exakt sowas abbilden.
Ebenso wie kalte Waffen.
In der Jagd finden Sedative keine Anwendung, da das sachliche Notwendigkeit, das rechtliche Bedürfnis und die verlangte veterinärmedizinische Sachkunde fehlen.
Anästhesie findet Anwendung in Gehegen, Landwirtschaft, wildbiologischer Forschung, Artenschtz usw.
Gastleser hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 20:43:46
…..
Die erforderlichen Voraussetzungen für den Umgang mit Teleinjektionsgeräten sind Dir vielleicht nicht bekannt.
Sachkunde:
Ablegen einer Prüfung nach § 7 Waffengesetz vor der zuständigen Bezirksregierung. Dabei muss explizit die Ablegung einer Prüfung für Teleinjektionsgeräte beantragt werden.
Bedürfnis:
- Betrieb eines landwirtschaftlichen Geheges zum Zweck der Fleischproduktion
- Tierarzt
- …..
Das Betäuben warmblütiger Tiere ist nach §5 Abs.1 Tierschutzgesetz den Tierärzten vorbehalten.
Gastleser hat geschrieben: ↑Dienstag, 13. Januar 2026, 15:00:16
….. Ergänzend zu letztere, es gibt auch Ausnahmen für weitere Personengruppen, wie Wildbiologen und weitere sachkundig in der Veterinärmedizin geschulter Personen. Dann ist die Vergabe jedoch noch Restriktiver. Auch die Praktische Anwendung ist in keinster Weise Alltags tauglich oder “einfach und schnell”. …..
“Kalte Waffen” sind “Jägersprache” und bezeichnen einfach nur alle Arten von Messern und messerähnlichen Gegenständen, die bei der Jagd Verwendung finden. Jeder Jâger hat bei der Ausübung der Jagd ein Messer dabei, um die ethischen, tierschutzrechtlichen und lebensmittelrechtlichen Anforderungen zu erfüllen.
Die “kalte Waffe” ist auch erforderlich, wenn die “Situation aber die Anwendung von Schusswaffen nicht erlaubt oder ermöglicht.” Typische Beispiele sind der Schutz des geliebten Hundes, ein Wildunfall auf Asphalt oder gefrorener Boden.
Beispiel für eine sehr kleine und mehr historische “Kalte Waffe”, der Nicker oder “Gnicker”:
“…. Der Stich genau über den Atlas erfordert Geschick und Erfahrung, er soll sofort tödlich und damit tierschutzkonform sein. ….. wird heutzutage nicht mehr das Abnicken empfohlen, da es viel Geschick und Erfahrung benötigt. Stattdessen wird der Blattfang angewendet. Dabei sticht man dem Wild mit einem geeigneten Messer durch die Rippen in die Lunge und/oder das Herz. Ziel ist die Durchtrennung von Hauptblutgefäßen und die Zerstörung des Herzmuskels. Dabei wird die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen, was einen schnellen Tod zur Folge hat. Darüber hinaus wird bei richtigem Vorgehen die Kammer (der Thorax) des Tiers eröffnet, was einen ebenfalls tödlichen Pneumothorax verursacht.…..”
https://de.wikipedia.org/wiki/Nicker_(Messer)
Die Personengruppe, die im öffentlichen Raum am häufigsten mit “Kalter Waffe”, also einem Messer, anzutreffen ist, sind Handwerker.
Die Erfahrungen des BMI haben die Handwerkskammern zur Sensibilisierung dann weitergegeben https://www.hwk-erfurt.de/artikel/aktue ... ,2209.html
Auch Lehrerinnen haben “Kalte Waffen” in Gebrauch
Ohne ihr Lieblings-Messer geht sie morgens selten aus dem Haus: Meine ehemalige Münsteraner Studienkommilitonin Wiebke ist seit vielen Jahren Lehrerin am Gymnasium
https://www1.wdr.de/nachrichten/impuls- ... t-100.html
@Jane.Doe Du hast geschrieben, “Dir seien entsprechende Bilder untergekommen, im Zuge deiner Recherchen, die exakt sowas abbilden.”
Wo hast du den Einsatz von Sedativen in Zusammenhang mit “Jagd” gesehen oder gefunden?