MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:03:32 Ich denke, dass der Bund da auch unterstützend geholfen hat, gerade bei einem so grausamem Verbrechen an einem Kind.
Gut gedacht. Nur was eine rechtsmedizinische Untersuchung angeht, halte ich eine Amtshilfe für weit hergeholt.

Auch ist die Frage offen, wo diese Simulationstheorie von Überlegung herkommt.
Und inwieweit eine uns unbekannte Verbrennung einem zuverlässigen Ergebnis im Weg steht.
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 10:57:38 Wäre Fabian erst am Samstag verstorben, wären die Sichtung des PickUps und das Feuerfoto vom Freitag ebenso irrelevant wie der gesamte von den Ermittlern rekonstruierte Tatablauf.
Das mit dem Pick-Up hatte ich ja schon angedacht, die Waldwege waren versperrt (Wald- oder Holzarbeiten) und somit musste sie durch Klein Upahl. Da muss zu diesem Zeitpunkt aber nicht der Mord passiert sein. Vielleicht hat auch das Feuer in dieser Zeit gar nichts damit zu tun und Fabi wurde ganz woanders verbrannt und im nachhinein dort abgelegt. Hat das Forsthaus eine Grillstätte oder der Lähnwitzer See ? Zum kompletten Tatablauf ist doch noch gar nicht viel bekannt und auch noch nichts in trockenen Tüchern. Manchmal gibt es auch "einfach nur Zufälle", die mit nichts zu tun haben und auch nicht bewiesen werden können. Ich denke, dass die Anwälte auch genau dort mit ansetzen. Es K Ö N N T E ja auch so gewesen sein, nicht es muss.
Wo ich dir recht gebe, wir wissen einfach zu wenig, auch von eventuell weiteren Zeugen. Deshalb bleiben es auch "nur" Gedanken meinerseits.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 10:54:05 Um Fabi und sich erstmal aus der Sicht- und Schusslinie zu bekommen. Vielleicht wurde er ja auch im Umkreis des Forsthauses getötet und Dann erstmal im Keller versteckt. Vielleicht war es doch eine spontane Abholung in der Schweriner Straße in Güstrow, weil Fabi sieh vom Fenster aus gehen hat und G. jetzt ihre Chance sah. Vielleicht hatte sie in Güstrow zu tun (deshalb wurde ihr Wagen auch gesehen - aber vielleicht hat sie bewusst dort geparkt, um Parkgebühren in der Innenstadt zu sparen) . Und nun ganz schnell weg da. Und wohin ? Ach Mensch, morgen ist doch das Jägertreffen und ich habe den Schlüssel. Würde auch nicht auffallen, weil ich ja eh morgen da zu tun habe.

Ich denke da ganz simpler. Fabi war das Bindeglied zwischen M.R. und D. - und einer eventuell wieder aufflammenden Beziehung zu M.R. war Fabi der Störfaktor schlecht hin, auch aus der Perspektive der Vergangenheit (die Trennung im August - die ganzen Streitereien). Da hat es bei G. im Kopf wie einen Schalter umgelegt, Hass, Wut und der "Wahn" sie müsse endlich etwas tun für ihren "Anker" (M.R.). Das Forsthaus war nur Mittel zum Zweck und die Beteiligten der Jagdgesllschaft haben damit nicht zu tun und auch nichts mitbekommen.

Das mit den Kindern halte ich persönlich für relativ unwahrscheinlich. Dann hätte sich das alles in Güstrow und nicht 15 km entfernt abgespielt. In Güstrow gibt es genug Alternsativecken, z.B. den Inselsee.

Ein Sexualdelikt innerhalb der Familie (NICHT die Eltern), ein Bekannter oder ein Fremdtäter ? Auch hier, für mich eher unwahrscheinlich.

G. ist für mich die zentrale Hauptfigur. Ob nun völlig allein oder mit Hilfe, das wird sich zeigen. Aber dann säße ja mindestens noch eine weitere Person in U-haft.

Fabi wirkt auf mich sehr selbstständig für sein Alter, aber ein leichtes Opfer denke ich eher nicht. Er wird gewusst haben, wer Freund und "Feind". Deshalb war es für G. relativ einfach, ihn zu locken, ohne große Gegenwehr. Man kannte sich ja sehr gut und das über Jahre. Und ich denke, dass es Fabi in Reimershagen auch um einiges besser hatte, als in Güstrow. Allein schon die ländliche Umgebung, Pferde, Maschinen (Traktor), die "Ur-Großeltern" - da war immer Action und was los.
Genau und eben bezogen auf deinen letzten Absatz halte ich ihn für ein doch zugängliches Opfer. Hin und hergerissen zwischen Mutter, Vater und dann noch Ziehmutter Gina mit Ihrem eigenen Sprössling. Die dörfliche Idylle. Vielleicht waren ja die Großeltern von Gina auch sehr fürsorglich zu den Jungs, evtl gans anders wie früher zur eigenen Tochter und den beiden Enkelinnen. Und dann noch die doofe Schule, wo man ständig Nasenbluten hat. Lieber im Jugendclub abhängen da ist immer Aktion.
Also ich als Mutter dreier Kinder empfinde das alles als sehr unbehaglich. Bin da wohl eher eine Glucke gewesen.

Ja und der Inselsee bietet sich als Zwischenstation an. Vielleicht war die Hundespur doch nicht verkehrt.

Für mich kommt das Forsthaus nicht in Betracht in Verbindung mit Gina. Zu riskant. Auch das Verbrennen durch Gina am Freitag Nachmittag zu riskant. Sie hätte sich ja Quasi selber auf den Präsentierteller gesetzt.
Das Forsthaus in Verbindung mit einen Jäger halte ich schon für möglich.
Aber auch Ferienhäuser, Bootsschuppen usw kommen in Frage als Zwischenlager.

Warum hört man aktuell von keiner Seite was. Nowack hat ja alles noch mal nach hinten verschoben.
Ich denke das hat alles mit dem neuen Anwalt von GH zu tun.
Der braucht Zeit und hat vielleicht doch Sachen gefunden die Fragen aufwerfen.

Warum macht Nowack nochmal auf die Zeugenaussage des Dönermannes aufmerksam. Augenscheinlich schon vor Wochen abgehakt weil man den Jungen ermittelt hat der Fabian ähnlich sieht. Aber war der Junge auch tatsächlich an der Bushaltestelle. Hat der Dönermann sich wirklich geirrt?
Warum reitet Nowack drauf rum. Ist man sich wirklich sicher was den Zeitpunkt der Verbrennung der Leiche angeht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:03:32 Ich denke, dass der Bund da auch unterstützend geholfen hat, gerade bei einem so grausamem Verbrechen an einem Kind.
Na ja, im Fall des 2022 in der Donau gefundenen, mutmaßlich ermordeten Kleinkinds wurde bis heute keine Isotopenanalyse in Auftrag gegeben. In diese kostenintensive Methode will man offenbar nicht investieren. Letztlich hängt es aber auch von der ermittelnden Behörde und deren Prioritätensetzung ab. In einem anderen Fall war der Tote mittels Isotopenanalyse schnell identifiziert.

https://www.stern.de/panorama/verbreche ... 72164.html
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/is ... -1.1891483
Wann passierte was? Zeitstrahl unter:
https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
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Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:05:55
Es wird doch niemand annehmen, dass StA sowie Ermittler ihre 
Erkenntnisse/Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es noch mal einen gehörigen Schub an Erkenntnissen gab in
den letzten Wochen. Die erste Halbzeit war eher holprig laut den Anwälten beider Parteien.
Eine andere Frage: Wenn der Verteidiger der Tatverdächtigen überzeugt ist, dass seine Mandantin zu Unrecht in U‑Haft ist,
wieso reagiert er nicht auf die abgewiesene Haftbeschwerde des Landgerichtes ?
In ein paar Tagen könnte er erneut eine Haftprüfung nach Sperrfrist beantragen, wenn er es für sinnvoll hält ?
Wenn sich was tut, würde er das machen. Stand bei Ippen Media vor rund zwei Wochen.
Es ist vollkommen richtig, keine Person soll zu Unrecht in U‑Haft einsitzen :!:

https://www.fr.de/panorama/fall-fabian- ... 54943.html
Hatten wir doch schon mehrmals: U-Haft schafft Rechtskraft. Und wer sagt, dass sie völlig unschuldig ist?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 10:40:58 Kann auch still geworden sein, weil man sich von den getätigten Aussagen und vom "Vorurteil" so langsam distanzieren möchte. Die Streams haben Heckmeck wohl das eingebracht, was er sich erhofft hat. Schicksale mit Kindern, das zieht und das weiß auch J.S, er macht das ja lang genug.
Aber 3 Wochen seine Community nicht versorgen ? Das halte ich für fatal. In der Zeit übernehmen andere und du bist erstmal weg vom Fenster. Und dir dann wieder Menschen zu ziehen wird verdammt schwer. J.S. wird den "besten" Draht zu den EB haben und dann in kleiner Runde mit den anderen beiden Köpfen auch zusammen stecken. Es kann natürlich auch wieder ganz anders sein.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:17:09 Gut gedacht. Nur was eine rechtsmedizinische Untersuchung angeht, halte ich eine Amtshilfe für weit hergeholt.

Auch ist die Frage offen, wo diese Simulationstheorie von Überlegung herkommt.
Und inwieweit eine uns unbekannte Verbrennung einem zuverlässigen Ergebnis im Weg steht.
Warum nicht, wenn man Hilfe benötigt ? Was im kleinen funktioniert, klappt dann auch im Großen.

Da müssen wir @Überlegung mal ganz direkt fragen, würde mich auch interessieren.
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seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:29:05 Aber 3 Wochen seine Community nicht versorgen ? Das halte ich für fatal. In der Zeit übernehmen andere und du bist erstmal weg vom Fenster. Und dir dann wieder Menschen zu ziehen wird verdammt schwer. J.S. wird den "besten" Draht zu den EB haben und dann in kleiner Runde mit den anderen beiden Köpfen auch zusammen stecken. Es kann natürlich auch wieder ganz anders sein.
Was soll es da für andere zu übernehmen geben, wenn nichts Neues rauskommt?
Wenn ich wie J.S. den Draht zur EB habe und ein alter Hase bin, würde ich mich hüten und bei Fremden ne klare Grenze ziehen.
Die Ermittlungsakte ist ja nicht wie die Gala oder die Bunte, wo man durchblättert und die Sachen nach Lust und Laune rumerzählt.
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seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:35:57 Warum nicht, wenn man Hilfe benötigt ? Was im kleinen funktioniert, klappt dann auch im Großen.
Zu hoher Aufwand, der Leichnam müsste transportiert und in eine andere Klinik verbracht werden.
Heißt aber nicht, dass man sich nicht zu helfen weiß: der Mediziner a.D. Fred Zack stand seinen Kollegen
aus der Rechtsmedizin zur Seite bei der Untersuchung von Fabians Leichnam.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:24:44 Genau und eben bezogen auf deinen letzten Absatz halte ich ihn für ein doch zugängliches Opfer. Hin und hergerissen zwischen Mutter, Vater und dann noch Ziehmutter Gina mit Ihrem eigenen Sprössling. Die dörfliche Idylle. Vielleicht waren ja die Großeltern von Gina auch sehr fürsorglich zu den Jungs, evtl gans anders wie früher zur eigenen Tochter und den beiden Enkelinnen. Und dann noch die doofe Schule, wo man ständig Nasenbluten hat. Lieber im Jugendclub abhängen da ist immer Aktion.
Also ich als Mutter dreier Kinder empfinde das alles als sehr unbehaglich. Bin da wohl eher eine Glucke gewesen.

Ja und der Inselsee bietet sich als Zwischenstation an. Vielleicht war die Hundespur doch nicht verkehrt.

Für mich kommt das Forsthaus nicht in Betracht in Verbindung mit Gina. Zu riskant. Auch das Verbrennen durch Gina am Freitag Nachmittag zu riskant. Sie hätte sich ja Quasi selber auf den Präsentierteller gesetzt.
Das Forsthaus in Verbindung mit einen Jäger halte ich schon für möglich.
Aber auch Ferienhäuser, Bootsschuppen usw kommen in Frage als Zwischenlager.

Warum hört man aktuell von keiner Seite was. Nowack hat ja alles noch mal nach hinten verschoben.
Ich denke das hat alles mit dem neuen Anwalt von GH zu tun.
Der braucht Zeit und hat vielleicht doch Sachen gefunden die Fragen aufwerfen.

Warum macht Nowack nochmal auf die Zeugenaussage des Dönermannes aufmerksam. Augenscheinlich schon vor Wochen abgehakt weil man den Jungen ermittelt hat der Fabian ähnlich sieht. Aber war der Junge auch tatsächlich an der Bushaltestelle. Hat der Dönermann sich wirklich geirrt?
Warum reitet Nowack drauf rum. Ist man sich wirklich sicher was den Zeitpunkt der Verbrennung der Leiche angeht.
Gerade weil er so hin und her gerissen wurde (war), hat er recht früh seinen Weg gesucht und finden müssen. Ich gehe da jetzt nur von mir aus. Wir waren als Kinder auch viel auf uns allein gestellt. Beide Eltern waren arbeiten. Da hat man schon sehr früh selbstständig werden müssen. Und wenn ich das heute so zurückblickend betrachte habe ich genau dadurch schon recht früh meinen eigenen Weg gefunden. Und das hat ja nichts mit lieb haben oder nicht lieb haben zu tun.

Das mit der Hundespur wird sicher der ältere Herr gewesen sein, den sie kurz zuvor dort gefunden haben. A B E R Was bedeutet die Hundespur in Zehna Abzweig Groß Breesen ? Zumal laut Mutter Fabi n och nie Bus gefahren ist und schon gar nicht allein.

Das frage ich mich wirklich, warum ist es zu ruhig, egal von welcher Seite.

Die beiden Anwälte werden sich reinteilen in die Verteidigung und jeder wird einen bestimmten Part übernehmen, auch weil die Zeit drängt.

Was ich mir noch vorstellen könnte, das G. Angst hat. Angst um ihren Sohn und ihre Großeltern. Was wenn sie "erpresst" und unter Druck gesetzt wird und es Zeit braucht(e), dass ihr Anwälte etwas festes in der Hand haben und beweisen können. Was wäre wenn sie in U-haft doch sicherer aufgehoben wäre, als in Freiheit und das sie auf Anraten ihrer Verteidiger lieber die "kürzere" Zeit in U-haft verbringen soll ? Damit könnte ich mir ihr sOOOO langes Schweigen erklären. Oder sie ist einfach von sich und ihrer Unschuld so überzeugt, dass sie es jetzt so durchzieht. Vielleicht dreht sich ein wohlmöglich stattfindender Prozess auch komplett noch in eine ganz andere Richtung und es erscheinen ganz andere als Verdächtige und dann als Täter. Eher unwahrscheinlich, aber wer weiß das schon.

Ich denke, es steht alles auf doch recht wackeligen Füßen (eine richtige Indizienkette auch zu beweisen wird schwierig), davon ab ob es G. war oder nicht.

Und wer weiß wer der zweite Anwalt ist und was er auf dem Kasten hat. Der Herr Ohm ist noch nicht so richtig aus sich heraus gekommen, täuscht vielleicht auch und wir erleben zu einen möglichen Prozess einen ganz anderen Auftritt.

Wir drehen uns im Kreis. Heute ist ja nun schon der 18.02.2026 und mal schauen, wann es wie weiter geht.

🤔 Fragen über Fragen und wenig-kaum gesicherte Antworten bis jetzt 🤔
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:49:40 Zu hoher Aufwand, der Leichnam müsste transportiert und in eine andere Klinik verbracht werden.
Heißt aber nicht, dass man sich nicht zu helfen weiß: der Mediziner a.D. Fred Zack stand seinen Kollegen
aus der Rechtsmedizin zur Seite bei der Untersuchung von Fabians Leichnam.
Bei solch einem Verbrechen werden sicher nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt und eine Kosten gescheut. Ob das dann alles wirklich notwendig war und wer es bezahlt steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Waldi »

Weil immer wieder die Hunde am Inselsee erwähnt werden…
Was waren das denn genau für Hunde?

Bei sowas werden Spezialisten eingesetzt. Ein Hund der auf Wasserleichen ausgebildet wurde ist kein Leichenspürhund-Alltounder, sondern wirklich nur auf Wasserleichen ausgebildet. Ein Mantrialer ist nicht auf Leichen ausgebildet etc.

Ein Drogenspürhund bei der Polizei ist auf den Geruch der Drogen ausgebildet und nicht auf Menschen/Leichen/Kadaver oder oder.

Das sind langjährige und aufwändige Ausbildungen.

Wenn also ein Mantrailer eingesetzt wurde am Inselsee, sucht er keine Leichen und schon gar keine Wasserleichen, deshalb ist dieses verallgemeinerte „die Hunde“ in diesem Kontext falsch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 12:09:43 Bei solch einem Verbrechen werden sicher nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt und eine Kosten gescheut. Ob das dann alles wirklich notwendig war und wer es bezahlt steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
Kosten hin oder her, ein Körper wird sicher nicht noch einmal bewegt. Das Risiko, dass man beim Transport Spuren vernichtet, wo man eigentlich
mehr Erkenntnisse gewinnen wollte, sowas dürfte keiner verantworten wollen.

Und wer sagt, dass F.Z. mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung nicht genau das mitbringt, was man gebraucht hat?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:05:55 Es gibt nicht wirklich etwas Neues im Fall Fabian L.

Weiterhin großes Rätselraten. Es wird doch niemand annehmen, dass StA sowie Ermittler ihre 
Erkenntnisse/Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Es wird erst wieder interessant, wenn eine Anklage der StA bei der Geschäftsstelle des Landgerichts eingereicht wird.
Folglich muss dann eine große Strafkammer entscheiden, ob sie ein Hauptverfahren in diesem Fall eröffnen wird.

Eine andere Frage: Wenn der Verteidiger der Tatverdächtigen überzeugt ist, dass seine Mandantin zu Unrecht in U‑Haft ist,
wieso reagiert er nicht auf die abgewiesene Haftbeschwerde des Landgerichtes ?
In ein paar Tagen könnte er erneut eine Haftprüfung nach Sperrfrist beantragen, wenn er es für sinnvoll hält ?

Es ist vollkommen richtig, keine Person soll zu Unrecht in U‑Haft einsitzen :!:

https://www.fr.de/panorama/fall-fabian- ... 54943.html
Rätselraten und nicht so wirklich weiter kommen. Ja wie denn auch ?

Weil sich jetzt vielleicht erstmal auf einen möglichen Prozess vorbereitet werden muss und das ja doch sehr umfangreich ist. Das würde nur "unnötig" Ressourcen verbrauchen und das Zeitfenster ist ja auch ziemlich knapp bemessen. Oder der Gedanke, dass erst dann alles auf den Tisch kommt und die "Fetzen fliegen". Aber recht hast du, wäre ja der normal(st)e Weg. Aber dieser Fall ist ja von Anfang an speziell und außergewöhnlich.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:38:38 Was soll es da für andere zu übernehmen geben, wenn nichts Neues rauskommt?
Wenn ich wie J.S. den Draht zur EB habe und ein alter Hase bin, würde ich mich hüten und bei Fremden ne klare Grenze ziehen.
Die Ermittlungsakte ist ja nicht wie die Gala oder die Bunte, wo man durchblättert und die Sachen nach Lust und Laune rumerzählt.
Diese Streamer-szene ist für mich eine ganz merkwürdige Sache. Das kann man mit einem Boxkampf vergleichen. Und es sitzen viele Einheimische und Näherstehende in den Streams. Und davon lebt der Creator. Du musst einfach präsent sein, auch wenn du nur über das Wetter quatschst, Anwesenheit zählt, um damit nicht vergessen werden. Wir wissen ja nicht wie eng das 3-er Gespann zusammen gewachsen ist. Und auch eine Raffaela und ein Hecki lernen mit der Zeit dazu, auch durch das bisher erlebte. Es sind jetzt gute 4 Monate und auch Menschen verändern sich in dieser Zeit. Sicherlich kein blättern bei Kaffee und Kuchen, aber doch schon mehr wissend als unsereins. Wir wissen ja auch nicht in wie fern J.S. den EB behilflich war, es ist immer ein geben und ein nehmen. Und Herr S. kommt aus der Ecke, kennt also Menschen, Umgebung, Gewohnheiten und Gegebenheiten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von seppel »

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 12:14:46 Kosten hin oder her, ein Körper wird sicher nicht noch einmal bewegt. Das Risiko, dass man beim Transport Spuren vernichtet, wo man eigentlich
mehr Erkenntnisse gewinnen wollte, sowas dürfte keiner verantworten wollen.

Und wer sagt, dass F.Z. mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung nicht genau das mitbringt, was man gebraucht hat?
Ich als Laie bin da völlig außen vor und es waren mögliche Ansätze an Überlegungen. Und auf solche Fragen werden wir auch kaum bis gar keine Antworten erhalten. Deshalb mache ich an dieser Stelle einen Punkt, weil ich auch nicht weiterkomme.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

Waldi hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 12:12:02 Weil immer wieder die Hunde am Inselsee erwähnt werden…
Was waren das denn genau für Hunde?

Bei sowas werden Spezialisten eingesetzt. Ein Hund der auf Wasserleichen ausgebildet wurde ist kein Leichenspürhund-Alltounder, sondern wirklich nur auf Wasserleichen ausgebildet. Ein Mantrialer ist nicht auf Leichen ausgebildet etc.

Ein Drogenspürhund bei der Polizei ist auf den Geruch der Drogen ausgebildet und nicht auf Menschen/Leichen/Kadaver oder oder.

Das sind langjährige und aufwändige Ausbildungen.

Wenn also ein Mantrailer eingesetzt wurde am Inselsee, sucht er keine Leichen und schon gar keine Wasserleichen, deshalb ist dieses verallgemeinerte „die Hunde“ in diesem Kontext falsch.
Gute Frage, und was auffällt: wie viel Vertrauen die Mehrheit hat in die Polizei, wenn es darum geht, den Sack zuzumachen.
Im gleichen Atemzug geht man aber hin und traut der Polizei nicht mal zu, einen kleinen Teil vom Inselsee zu untersuchen und daraus
Schlüsse zu ziehen.

Dabei hätte der Montag genauso gut mit ein Grund gewesen sein können, weshalb man am selben Tag grünes Licht gab für die erweiterte Mordkommission. Weil Sachen am See/in den Bootshäusern gefunden wurden, die da nicht hingehören?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

Waldi hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 12:12:02 Weil immer wieder die Hunde am Inselsee erwähnt werden…
Was waren das denn genau für Hunde?
Es handelte sich um ausgebildete Flächensuchhunde mit Zusatzausbildung als Wasserortungs- bzw. Wassersuchhunde.

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... an-4026043
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https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8778
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seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 12:33:01 Diese Streamer-szene ist für mich eine ganz merkwürdige Sache. Das kann man mit einem Boxkampf vergleichen. Und es sitzen viele Einheimische und Näherstehende in den Streams. Und davon lebt der Creator. Du musst einfach präsent sein, auch wenn du nur über das Wetter quatschst, Anwesenheit zählt, um damit nicht vergessen werden. Wir wissen ja nicht wie eng das 3-er Gespann zusammen gewachsen ist. Und auch eine Raffaela und ein Hecki lernen mit der Zeit dazu, auch durch das bisher erlebte. Es sind jetzt gute 4 Monate und auch Menschen verändern sich in dieser Zeit. Sicherlich kein blättern bei Kaffee und Kuchen, aber doch schon mehr wissend als unsereins. Wir wissen ja auch nicht in wie fern J.S. den EB behilflich war, es ist immer ein geben und ein nehmen. Und Herr S. kommt aus der Ecke, kennt also Menschen, Umgebung, Gewohnheiten und Gegebenheiten.

Streamer ist Heckmeck nicht wirklich. Keine Ahnung, wo man den einordnet oder ob er sich selbst gefunden hat, was seine Contentstrategie angeht.

J.S. wird sicher nicht so naiv sein und automatisch Sachen ausplaudern. Besonders dann nicht, wenn Beziehungen zu den Behörden sein Brot und Buttergeschäft ist. Gräbt man sich ja selbst das Wasser ab, so Eintagsfliegen wie die anderen beiden mit Infos zu versorgen, bringt ihm überhaupt keinen Vorteil.
Überlegung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Überlegung »

seppel hat geschrieben: ↑Mittwoch, 18. Februar 2026, 11:35:57 Warum nicht, wenn man Hilfe benötigt ? Was im kleinen funktioniert, klappt dann auch im Großen.

Da müssen wir @Überlegung mal ganz direkt fragen, würde mich auch interessieren.

Zur Ermittlungen des Todeszeitpunkts wird in der Regel das sog. Henssge-Nomogramm (Ermittlung anhand der Körperkerntemperatur). verwendet. Unter Anpassung der Umgebungstemperatur und in dem Fall unter Berücksichtigung besonderer Abkühlbedingungen (Brand) wird das dann am Computer simuliert.
Es gibt aber natürlich verschiedene andere Methoden, die ergänzend angewendet werden. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auch auf der Zersetzung von Eiweiß im Muskelgewebe liegen. Tiefer liegendes Muskelgewebe ist dabei wahrscheinlich in besserem Zustand. Das ist in der Regel auch sehr aussagekräftig. Nach dem Tod zerfallen Eiweismoleküle in einem vorhersehbaren Muster.
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