MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 16:20:27 Scheinen ja alle dem Alkohol nicht ganz abgeneigt zu sein in der Region :o
Der Alkoholkonsum in der DDR war trotz der offiziellen sozialistischen Doktrin, wonach Trunkenheit „dem Sozialismus wesensfremd“ sei, extrem hoch und gehörte zeitweise zur Weltspitze.

Wichtige Zahlen und Fakten (Höhepunkt Ende der 1980er-Jahre)

• Bierkonsum: Stieg von rund 68,5 Litern im Jahr 1955 auf 143 Liter pro Kopf im Jahr 1988 an.
• Harte Spirituosen (Schnaps, Weinbrand, Likör): Kletterten von 4,4 Litern (1955) auf 16,1 Liter pro Kopf (1988) – das entsprach durchschnittlich 23 Flaschen Schnaps pro Einwohner und Jahr.
• Reiner Alkohol: Lag 1988 bei etwa 11 Litern pro Kopf (im Vergleich zu 11,8 Litern in der Bundesrepublik). Beim Konsum harter Spirituosen lag die DDR zeitweise rund zweieinhalbmal so hoch wie die Bundesrepublik.
• Wirtschaftliche Bedeutung: Der VEB Nordbrand Nordhausen stieg zu einem der größten Spirituosenproduzenten Europas auf. Schnaps diente in der Mangelwirtschaft oft auch als inoffizielles Tauschmittel oder Luxusgut.
• Verkehrsrecht: Es galt ab 1956 eine strikte 0,0-Promille-Grenze am Steuer.
Quelle: https://www.mdr.de/geschichte/ddr/allta ... n-100.html
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Mal eine Frage in die Runde. (Ich meine ich hätte das schonmal erwähnt)
CD arbeitete ja als Viehhandelsvertreter oder irgendsowas. Am Tattag bestand sein Alibi jedoch aus "ab 8.30Uhr Rinder im Stall versorgt".
Weiß da jemand was genaues? Macht ein Handelsvertreter, so wie er sich vor Gericht wohl auch in etwa bezeichnet hat, auch Stallarbeiten?

Weiterhin erwähnt Jens in einem seiner Videos den Ort Kuchelmiß. Dort bestand eine Rinderanlage, die jedoch ab Januar 2026 stillgelegt wurde. Ein entsprechender Nutzungsänderungsantrag von der Firma A.P.N.....GmbH wurde gestellt. Ich denke Eigentümer oder Pächter und Betreiber der Anlage bis dahin.(?)

Ist das evtl. die Bude in der CD also tätig war?
(PS: Wenn alle Tage so erfolgreich und effizient waren wie der 10.10.25 wundert mich die Schließung nicht)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ranubis »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:31:48 Beim Konsum harter Spirituosen lag die DDR zeitweise rund zweieinhalbmal so hoch wie die Bundesrepublik.
Alkohol war damals, bei uns in der DDR spottbillig, das konnte sich jeder leisten. Und auch die Sowjetischen Mitbürger der DDR haben viel Alkohol getrunken und zusammen mit den „Brüdern“der DDR gesoffen. Die saßen jeden Abend überall in den, gefühlt 10 Kneipen im Dorf. Allein unsere Kleinstadt mit 5000-6000 Einwohnern (ohne Sowjetbürger), gab es mindestens 15 Kneipen. Ich war Kind, hab sie nie gezählt .
Tatsächlich gab es bei uns ein Übrungsplatz der Sowjetischen Armee und früher war das ein KZ.
Es lebten ganze Familien von Sowjetbürgern und Angehören der Sowjetischen Armee bei uns mitten im Ort.
Das war nicht immer schön oder lustig.
Auch in den Betrieben, am Arbeitsplatz wurde getrunken und Menschen wurden sturzbesoffen zu Arbeit geholt, wenn sie mal nicht kamen. Manche haben gerochen, wie eine alte Kneipe.
Als ich in der Lehre war, war das noch so.
Erst ein paar Jahre nach der Wende, hat das aufgehört, aber die Menschen, die dort früher gelebt haben und schon damals gesoffen haben, haben das manchmal weiter gemacht und auch an ihre Kinder so weiter gegeben.🤷
Das hat auch Niemanden früher interessiert.

Jedenfalls wussten die früher, wie man säuft.
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Pentax77
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Ranubis hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:53:38 Alkohol war damals, bei uns in der DDR spottbillig, das konnte sich jeder leisten. Und auch die Speisetischen Mitbürger der DDR haben viel Alkohol getrunken und zusammen mit den „Brüdern“der DDR gesoffen. Die saßen jeden Abend überall in den, gefühlt 10 Kneipen im Dorf. Allein unsere Kleinstadt mit 5000-6000 Einwohner (ohne Sowjetbürger), gab es mindestens 15 Kneipen. Ich war Kind, hab sie nie gezählt .
Tatsächlich gab es bei uns ein Übrungsplatz der Sowjetischen und früher war das ein KZ.
Es lebten ganze Familien von Sowjetbürgern und Angehören der Sowjetischen Armee bei uns mitten im Ort.
Das war nicht immer schön oder lustig.

Jedenfalls wussten die, wie man säuft.
Ob spottbillig weiß ich nicht mehr, da ich zur Wende noch minderjährig war. Aber ich kann mich immer noch lebhaft an die unzähligen Feiern erinnern, und wenn es keine Feier gab war es ein Kartenabend, oder einfach so ein Besuch bei irgendwem anders in der Bude, und immer wurden direkt die Schnapsflaschen rausgeholt. Goldi vorne, Rhöni hinten. Und Wein für die Frauen. Gut für uns Kinder, denn so konnten wir die reichlich anfallenden Flaschen gewinnbringend zur nächsten Altstoffsammlung, genannt SERO, bringen. Ja die Mülltrennung gab es schon weit vor dem gelben Sack! Papier war übrigens viel lukrativer.
Heutzutage schmeißt man das alles ohne Gegenpfennig in irgendwelche Tonnen und irgendwelchen Firmen in den Rachen.

Achja, und ich kann mich auch an Straßengespräche erinnern, bei dem es ganz beiläufig etwa klang wie "Was macht eigentlich....?" "Die hat einen neuen, der davor hat sich totgesoffen". Oder so ähnlich. 'Totgesoffen' war für mich als Kind ein Ausdruck in der gleichen Wertigkeit von 'bei einem Autounfall ums Leben gekommen'. Und wir waren weit entfernt davon in Verhältnissen zu leben wie sie heute noch in und um Groß Breesen teilweise vorherrschen......
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Ein bisschen Futter für unsere Berufszweifler:

Die Familienpsychologin Nina Grimm, die die Angeklagte am 22. Prozesstag im Gerichtssaal persönlich erlebte, als diese ihre Einlassung vortrug, äußerte sich in einem Interview zum Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen. Dessen Einschätzung überrascht sie nicht. Sie sei nämlich schon früh davon überzeugt gewesen, dass jmd., der eine solche Tat begeht, psychopathische Anteile haben muss.

Dass Herr Keiper außerdem eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert hat, passt ihrer Meinung nach allerdings nicht zur Tat.
Die Tat passt nicht zu einer impulsiven Verhaltensstörung wie Borderline. Eine impulsive Tat wäre gewesen: Ich steche einmal mit dem Messer zu und denke mir dann: "Oh mein Gott, was habe ich getan?" Täter würden in einem solchen Fall eher noch versuchen, das Geschehene rückgängig zu machen und den Notarzt zu rufen. In diesem Fall scheint die Tat aber von langer Hand geplant gewesen zu sein. Und zwar mit einem gewissen Aggressionspotenzial, worauf sechs Messerstiche und das Anzünden der Leiche hindeuten. Das passt nicht ins Bild einer Impulsivität.
Auch zu Fabians Vater äußerte sich Nina Grimm in dem IV. Sein Verhalten bei Gericht hätte sie sehr irritiert und könnte ihrer Meinung nach nur mit kognitiver Dissonanz erklärt werden.
Matthias R. müsste sich eingestehen: Ich habe eine Frau geliebt, die meinen Sohn getötet hat. Ließe er diese Wahrheit zu, würde das sein innerpsychisches System kollabieren lassen. Er würde in eine tiefe Krise stürzen, hätte mit Schuld- und Schamgefühlen zu kämpfen. Einen solchen Zustand versucht der Mensch grundsätzlich immer zu vermeiden. Und dafür werden Informationen einfach ausgeblendet. Fabians Vater ignoriert Indizien, damit er weiter sein eigenes Bild dieser Frau aufrechterhalten kann.
Die Psychologin vermutet, dass er sich auch nach einer Verurteilung erst einmal nicht von Gina trennen wird und stattdessen an seiner Realität festhält.

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... iert-.html

^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 18:08:23
Total Offtopic, aber „Der hat sich totgesoffen.“ ist selbstverständlich auch mir ein Begriff. Wir „durften“ als Kinder auf den zahlreichen Feten in völlig zugequalmten Räumen unterm Tisch schlafen und spätestens zum Schuleintritt gab es endlich Eierlikör. Die Dorffeste, ob Kirmes oder Fasching, waren vernichtend. Bei uns wurde übrigens fleißig selbst gebrannt. Gelegentlich gab’s auch Nutria zu essen. Ich vermisse nichts davon ,-)
Ranubis hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:53:38 Jedenfalls wussten die früher, wie man säuft.
Spoiler
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ranubis »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 18:08:23

'Totgesoffen' war für mich als Kind ein Ausdruck in der gleichen Wertigkeit von 'bei einem Autounfall ums Leben gekommen'.
Ja „totgesoffen“ kenne ich auch und da gab es ziemlich viele bei uns.
Auch diese regelmäßigen, feuchtfröhlichen Feiern, die es zu jeder Gelegenheit gab, kann ich mich erinnern.
Manchmal wurden im Sommer einfach Stühle und Tische auf die verkehrsberuhigte Straße gestellt (PKW‘s) gab es nicht sehr viele und nicht jeder Haushalt hatte eins, aber Handwagen hatte dafür jeder , auch „Klau-Fix“ genannt, weil, den konnte man schnell mal ans Fahrrad binden🤭
Auch wenn ich persönlich, durch mein Elternhaus nicht unmittelbar betroffen war von diesem Alkoholkonsum, - auch nicht als Kind welches sowas zum Glück nicht miterleben musste, sind mir diese Feierlichkeiten in unmittelbarer Nachbarschaft oder Verwandtschaft recht positiv in Erinnerung geblieben. Das waren Zeiten, wo sich tatsächlich die meisten Menschen gut miteinander verstanden haben und auskamen. Für ein „Schwäzchen“ , oder „Bierchen am Gartenzaun“ war immer Zeit. Und falls es angefangen hat zu regnen, gab es ja noch den Schuppen, Bauwagen oder Garage, wohin man dann ausgewichen ist. Nachbarn haben sich im Laufe des Abends dazu gesellt.

Nun ja, ich will damit sagen, die Familie in Groß Breesen erinnert mich irgendwie an diese Zeiten und das ist nicht abfällig oder spöttisch gemeint. Vielleicht haben sie damals einfach nicht die Kurve gekriegt aufgrund von Arbeitslosigkeit wegen Schließung der VEB-Betriebe.
Kabooka14

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kabooka14 »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 18:08:23 Ob spottbillig weiß ich nicht mehr, da ich zur Wende noch minderjährig war. Aber ich kann mich immer noch lebhaft an die unzähligen Feiern erinnern, und wenn es keine Feier gab war es ein Kartenabend, oder einfach so ein Besuch bei irgendwem anders in der Bude, und immer wurden direkt die Schnapsflaschen rausgeholt. Goldi vorne, Rhöni hinten. Und Wein für die Frauen.

Achja, und ich kann mich auch an Straßengespräche erinnern, bei dem es ganz beiläufig etwa klang wie "Was macht eigentlich....?" "Die hat einen neuen, der davor hat sich totgesoffen". Oder so ähnlich. 'Totgesoffen' war für mich als Kind ein Ausdruck in der gleichen Wertigkeit von 'bei einem Autounfall ums Leben gekommen'. Und wir waren weit entfernt davon in Verhältnissen zu leben wie sie heute noch in und um Groß Breesen teilweise vorherrschen......
Alkohol ist auf dem Dorf fester Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens und sozialer Traditionen (z. B. Schützenfeste, Feuerwehrfeste, Sportvereine, Dorfkneipen). Es wird seltener „nebenbei“ im Restaurant oder Club konsumiert; stattdessen dominiert das traditionelle Rauschtrinken („Binge-Drinking“) bei Festivitäten. Berichte zeigen, dass in bestimmten ländlich geprägten Flächenländern und Kreisen (etwa in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen oder ländlichen Teilen von Schleswig-Holstein) die Raten an diagnostizierten Alkoholsucht-Fällen und Klinikbehandlungen wegen Alkoholvergiftungen oft deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Alkoholkonsum in Deutschland: https://datenportal.bundesdrogenbeauftragter.de/alkohol

Mecklenburg-Vorpommern ist Spitzenreiter im Alkoholkonsum, bei Frauen wie bei Männern (letztere deutlich stärker davon betroffen).

Naja, dass Alkoholkonsum die Hemmschwelle zur (sexualisierten) Gewalt deutlich senkt, dürfte kein Geheimnis sein.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:39:34 CD arbeitete ja als Viehhandelsvertreter oder irgendsowas. Am Tattag bestand sein Alibi jedoch aus "ab 8.30Uhr Rinder im Stall versorgt".
Weiß da jemand was genaues? Macht ein Handelsvertreter, so wie er sich vor Gericht wohl auch in etwa bezeichnet hat, auch Stallarbeiten?
Christian D. versorgt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit nachweislich auch selbst die Tiere im Stall.

^^^^^^
DocMitleser hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:19:00 Allerdings bitte ich um eine Quelle dafür, dass der Gutachter nur 25 Jahre alt sein soll? In dem Alter hat er maximal sein Medizinstudium abgeschlossen, aber sich noch nicht zweimal zum Facharzt und Gutachter qualifiziert
An dieser Stelle muss ich für unseren Keks in die Bresche springen: Dass Herr Keiper erst 25 Jahre alt sein soll, hat sie ganz sicher nicht gemeint. Zum einen ist kaum zu übersehen, dass Herr Keiper sich in seiner 2. Lebenshälfte befindet, zum anderen ist bekannt, dass die Staatsanwaltschaft keine Berufsanfänger mit psychiatrischen Gutachten beauftragt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 19:24:17 Christian D. versorgt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit nachweislich auch selbst die Tiere im Stall.
Und war das auch in Kuchelmiß?
"„Wenn man ein bisschen logisch denken tut und eins und eins alles so zusammenzählt, dann kommen nur Fragezeichen raus“
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trillerpfeile »

Ich habe kurz eine Zwischenfrage.
Angenommen Nighthunter hätte Recht und es wäre zum Ende noch das Gespräch auf die Fahrzeugdaten gekommen. ... Dafür sprach Löckers Aussage, der meinte, es gebe nur 3 Möglichkeiten:
Zufall
Gina
3. Person.
Wieso kam da noch Nichts?
Ist es möglich, dass im Prozess etwas nicht genannt werden darf, wenn der entsprechende Zeuge nicht aussagt?
Dieses "Mündlichkeitsprinzip"?(Kenne den korrekten Begriff leider nicht)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 19:29:20 Und war das auch in Kuchelmiß?
Er arbeitet an einem anderen Ort.

Und ansonsten gilt weiterhin:
Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 19:47:13 ———————————— Moderationshinweis ———————————

Beiträge, die darauf abzielen, Klarnamen, Adressen oder den Arbeitgeber von Zeugen in Erfahrung zu bringen, sind untersagt.
Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 07. Juni 2026, 21:10:32 |Moderationshinweis|

Noch einmal deutlich sichtbar für alle: Hinweise, die Rückschlüsse auf den Klarnamen von Zeugen zulassen, sind nicht erlaubt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

DocMitleser hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 17:19:00 Nein Sie haben behauptet, der Gutachter sei "über das Ziel hinaus geschossen", da GH 1. Sozialkontakte hatte wie Heike und 2. "sich Polizei und Jugendamt sich bei ihr nicht die Klinke in die Hand haben". Beides hat der Gutachter nicht behauptet und beides ist keine Voraussetzung für Psychopathie.
Offensichtlich macht eine Diskussion an der Stelle keinen Sinn, da Sie Ihre eigene Argumentation nicht verfolgen, sondern mit neuen Hypothesen versuchen abzulenken. Allerdings bitte ich um eine Quelle dafür, dass der Gutachter nur 25 Jahre alt sein soll? In dem Alter hat er maximal sein Medizinstudium abgeschlossen, aber sich noch nicht zweimal zum Facharzt und Gutachter qualifiziert. Das ist allein aufgrund der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten unmöglich (außer bei Herr Streeck aus der CDU, aber da ging es um kürzere Differenzen). Und damit möchte ich explizit nicht unterstützen, dass allgemeine Lebenserfahrung ohne jeglichen Bezug fachlich Expertise ersetzen kann wie man alleine an den Fehlannahmen in diesem Beitrag erkennen kann.
Ich Dummerchen.
Tatsächlich hätte ich es geschrieben wenn ich Herrn Dr. Keiper gemeint hätte. Auch meinem getrübten Auge ist nicht entgangen das er fast gleichaltrig ist wie ich.

Ich empfehle mich gnädigst für heute Abend
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pentax77 »

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 19:42:27 Er arbeitet an einem anderen Ort.

Und ansonsten gilt weiterhin:
Es geht mir nicht darum eine Adresse eines Arbeitgebers zu erfahren der vlt ohnehin nicht mehr existiert. Allenfalls der Ort ist interessant.

Sondern ich möchte nochmal ein paar Dinge nachvollziehen. Und zwar:
ich war nicht an Prozesstag 11 im Saal, als CD aussagte, es bleiben mir also nur die spärlichen Ticker oder das live von Jens und WTH zum Tagesablauf des CD:
***********************************************************************************
41:26
bevor wir hier irgendwas durcheinander kriegen. Mhm. So, also Tagesablauf äh 10.10. Ähm er hat um 6:50 die Kinder weggebracht, dann ist er zur Arbeit gefahren bis 8:30 Uhr, dann in den Stall und hat die Rinder versorgt. Um 9:30 Uhr ähm äh hat er gesagt, war ein Unfall äh
41:53
zwischen dem Tanklaster. Äh, dann ist er, also da ist er irgendwie wohl hat er was von gehört. Ähm, da ist er wohl auch noch mal vorbeigefahren, hat er später erzählt. Dann ist er nach Vietgest gefahren um 11 Uhr und um 11:15 Uhr mit dem Chef losgefahren, weil sie verabredet waren.

42:09
Sie wollten an dem Tag Kundengespräche machen. Ähm, dann haben sie sein Auto oder haben ein Auto in Lom stehen lassen, wollten Richtung Parchim, als dann einen Kunde angerufen hat, dass er das eben nicht zu diesem Termin schafft. Dann wollten sie zum nächsten Kunden,
42:26
der war dann aber nicht da. Und dann sind sie noch mal nach Goldberg an die Tanke gefahren und haben dann Kaffee getrunken. Um 12:35 Uhr ist er dann wieder zurückgefahren nach Lohmen seinem Chef. Da hat er sich noch mal kurz mit seiner Frau getroffen. Dann wollte er
42:41
noch mal nach Kuchelmis, also alles da in der Ecke. Ähm und dann äh war er auf dem Weg nach Reimershagen bzw. ist da schon äh durchgefahren gewesen und dann hat Gina angerufen und hat gefragt, ob sie sich treffen könnten und reden können und sie klang halt bedrückt.
Dann
43:04
hat der Richter gefragt, wann war das? Und da hat er gesagt, ja, es war muss so ungefähr gewesen sein. Ähm, dann war ich am Bolzsee, äh hat er dann gesagt, äh er war vor ihr da.

**********************************************************************************************************************************

Der Vormittag sehr krude. 6:50 Kinder weggebracht (Lohmen?) bis 8:30Uhr zur Arbeit gefahren????
Und was wie mit Tanklaster vorbeigefahren 9:30Uhr?? Ich raffs nicht. Ich denke es gab keinen Tanklaster-Unfall?!
11:00 oder 11:15, offenbar egal, nach Vietgest zum Chef, warum, wenn die von dort gemeinsam nach Lohmen fahren um dort ein Auto stehen zu lassen.
Und (achtung) 12:35 zurück gefahren, mit Chef nach Lohmen, und noch Frau getroffen, und noch zum See, an dem er ja schon ca.12:50Uhr war? Hat der ne Zeitmaschine??

Das sind alls Aussagen die Jens wohl so aufgenommen hat, und Jens sagt er hat sehr viel 1:1 mitgeschrieben ohne groß hochzugucken. Und CD wusste alles so ganz genau weil er sich ja auf anraten der Polizei alles fein säuberlich notiert hatte.
Es passt aber so nicht wirklich..
Man muss ja mal auf die Karte gucken wo Kuchelmiß/Vietgest, Lohmen, Goldberg und Rum Kogel liegen. Eine Touareg-Tortur.

Dazu seine absurden Aussagen vor Gericht. Und ihre Einlassung. So sehr ich von Gina als Täterin überzeugt bin, aber der Punkt an der Geschichte ist nach wie vor mehr als suspekt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sway »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 12:49:09 Was eine Mitäterschaft angeht latutet die Antwort auf diese Frage meiner Meinung nach "ja".
Aber auch dich lade ich hiermit gern dazu ein, eine Alternativhypothese zu präsentieren, die wir dann gemeinsam hier im Forum diskutieren können.

Für nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich, halte ich allenfalls, dass jemand anderes die Leiche später angezündet hat.
Aber wie bereits vor einigen Wochen diskutiert, ist das je nach Konstellation keine Mittäterschaft mehr!
Das Anzünden können wir ja aussen vor lassen - dafür ist sieja nicht angeklagt.

Aaaaaaber gut. Ich versuche es mal mit der Alternativtheorie und vielleicht kann mir ja jemand helfen meine Fragen zu klären, die sich bei mir ergeben.

- F verlasst die Wohnung eigenständig:
— Wo will er hin und wie (ohne Geld und ohne Handy)? -> einzig Sinn macht, dass er kurz vor die Tür oder zu D auf die Arbeit wollte (warum ruft er nicht an?)
— Er fährt mit dem Fahrrad weg und bringt es dann doch wieder nach Hause (warum kehrt er unverrichteter Dinge um und benötigt es nicht mehr?) oder er läuft zu Fuß und kommt dort, wo er hin will, nicht an
— Wen hat er getroffen, der den initialen Plan zum Kippen bringt? Warum würde er in ein Fahrzeug steigen?

- Er wird unter einem Vorwand ins Fahrzeug gelockt:
— Was könnte hier der Ansporn gewesen sein? Klassiker: Deine Mutter ist im Krankenhaus! Komm schnell mit! -> spätestens auf dem Feldweg hätte es hier Probleme mit Misstrauen gegeben.
— Gewaltanwendung und Betäubung sind ausgeschlossen (Gesicht und rechte Hand waren unversehrt, keine Abwehr- oder Schlagverletzungen, keine Rückstände von Chloroform oder anderen Betäubungsmitteln). Möglich wäre die Drohung mit einem Messer oder einer Waffe.

- Er fährt ohne Murren mit und läuft eigenständig auf das Feld
— Warum und mit wem würde er das tun? Ein 8-jähriger Junge, der eigentlich gerne zockt, im Jugendclub abhängt… was ist SO interessant oder auch beängstigend mit einem Fremden über ein matschiges Feld zu gehen? Ein „Dort gibt es Fuchsbabies“? Zieht so eine Aussage bei einem Fremden, der vorher noch etwas anderes gesagt hat? „Dein Vater hackt heute dort Holz?“ - ist das genug? — oder war’s: „Ich hab deine Mutter entführt! Sie ist in einer Hütte im Wald! Mach keinen Mucks!“. Warum rennt er bei einer Drohung nicht hier weg? Es gab keine Kampfspuren. Fabian war „nicht immer ein einfaches Kind“.

- Täter tötet arglosen Fabian am Tümpel
— Warum tötet er ihn auf offener Fläche und nicht ein Stück weiter im Wald? Warum lässt der Täter ihn auf offener Fläche liegen? Warum tötet er ihn überhaupt wenn er sich nicht wehrt und verängstigt ist?

Falls einer für den gesamten Ablauf (und nicht nur isoliert auf die Punkte eingehend) eine schlüssige Story hat - gerne her damit. Vielleicht zweifle ich dann mal.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Keks22 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 19:53:52 Ich Dummerchen.
Tatsächlich hätte ich es geschrieben wenn ich Herrn Dr. Keiper gemeint hätte. Auch meinem getrübten Auge ist nicht entgangen das er fast gleichaltrig ist wie ich.

Ich empfehle mich gnädigst für heute Abend
Nein, du bist kein Dummerchen, im Gegenteil.
Aber irren ist doch ganz einfach menschlich, so beschreiben es berühmte Psychiater in ihren Lehrbüchern ;)

Ich sehe auch das Gutachten vor Dr. Peter K. als Standardleistung an, wie es üblicherweise bei vielen anderen
Kapitalverbrechen auch vorgetragen werden.
Mischa

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mischa »

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 19:24:17 Christian D. versorgt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit nachweislich auch selbst die Tiere im Stall.

^^^^^^



An dieser Stelle muss ich für unseren Keks in die Bresche springen: Dass Herr Keiper erst 25 Jahre alt sein soll, hat sie ganz sicher nicht gemeint. Zum einen ist kaum zu übersehen, dass Herr Keiper sich in seiner 2. Lebenshälfte befindet, zum anderen ist bekannt, dass die Staatsanwaltschaft keine Berufsanfänger mit psychiatrischen Gutachten beauftragt.

Wieso wird dieser Schwachsinn kommentiert?
Was natürlich ein Hinterfragen Wert sein sollte 😉☝️ durchsichtige Reiterhose,Hoody nicht ganz bis zum Hals geschlossen☝️❗❗❗ Denke Herr Dr.etc.etc.Psyologie Keiper ist extrem über das Ziel hinausgeschossen❗❗❗Geht's eigentlich noch....Dieser Herr bringt seine persönlichen Werte mir ein❗....
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Mischa hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 20:42:46 Wieso wird dieser Schwachsinn kommentiert?
Was natürlich ein Hinterfragen Wert sein sollte 😉☝️ durchsichtige Reiterhose,Hoody nicht ganz bis zum Hals geschlossen☝️❗❗❗ Denke Herr Dr.etc.etc.Psyologie Keiper ist extrem über das Ziel hinausgeschossen❗❗❗Geht's eigentlich noch....Dieser Herr bringt seine persönlichen Werte mir ein❗....
Deinen Beitrag finde ich etwas verwirrend. Könntest du deine Position bitte etwas deutlicher ausarbeiten und klar sagen, was dich konkret stört?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastikus »

Mischa hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 20:42:46 Dieser Herr bringt seine persönlichen Werte mir ein❗....
Nein. Gina H. hat ihre "persönlichen Werte" 😉 ungefragt ❗❗❗gegenüber ihm zur Schau gestellt.
Er hatte jedoch keine private Striptease show bestellt und irritiert nachgefragt was das soll ❗❗❗
Wirklich respektlos und sinnlos von Gina H. einen Herrn Dr. med. Peter Keiper auf diese Weise von der Arbeit ablenken zu wollen ❌Unerhört❌
🔒 „Ich werde ihm bestimmt nicht alles auf die Nase binden, weil das wird die Polizei nicht rausgeben solche Infos.“ 🔒
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jeanne »

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:06:19 Ok, halten wir also fest, deine Zweifel beruhen auf der Annahme, die Ermittler sind unfähig und wären nicht gründlich genug vorgeangen.

Diese Annahme teile ich nicht.
Aus meiner Sicht haben die Ermittler im Großen und Ganzen gründlich genug gearbeitet, auch wenn sie sich an vereinzelten Stellen nachweisbar nicht mit Ruhm bekleckert haben.

Auch dass ein gutes Pferd nicht höher springt, als es muss, ist vollkommen nachvollziehbar, denn vorhandene Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Zwei Sokos etwa, so wie du es vorschlägst, ist vollkommen utopisch.

Ob eine der Ermittlungspannen der Staatsanwaltschaft in einer Revision noch auf die Füße fallen kann, bleibt abzuwarten.
Das Gericht hat jedenfalls eindeutig durchblicken lassen, dass es bezüglich der Ermittlungspannen keine Schwierigkeiten sieht.
Leider…
Ich erinnere mich sehr genau an meinen 1. Prozesstag am 02.07.26, als ich während einer Pause vor dem Gericht mit RA Ohm und dem Roten von der OZ sprach und BEIDE (!) sagten fast wörtlich: Es ist schlimm, dass nur in Richtung GH ermittelt wird. Es kam von Anfang an kein anderes Stenario in Frage.
Dazu kam, dass einer der Herren die Ermittlungen in den ersten Tagen als äußerst unbefriedigend ansah, zBsp. die Untersuchungen am Tümpel teils von Polizeischülern durchgeführt wurden. Tümpel freigegeben, Tümpel wieder gesperrt.. Auto von GH freigegeben, Auto wieder untersucht….
Sicher gibt es, so bin ich zumindest der Meinung, mit Wahrscheinlichkeit noch Personen, die das Ein oder Andere hätten sagen.. melden können. Aber ehrlich, ob sie ins Scheinwerferlicht rücken wollen… sich medialen Anfeindungen ausliefern wollen, weil sie evtl. etwas wahrnahmen, was GH zu Gute kommen könnte? Nicht jeder ist empfänglich für Pralinen, Blümchen oder Geld.
Die Gedanken sind frei..
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sway hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 20:28:31 […..{ vielleicht kann mir ja jemand helfen meine Fragen zu klären, die sich bei mir ergeben.

- F verlasst die Wohnung eigenständig:
— Wo will er hin und wie (ohne Geld und ohne Handy)? […..]
— Er fährt mit dem Fahrrad weg und bringt es dann doch wieder nach Hause (warum kehrt er unverrichteter Dinge um und benötigt es nicht mehr?) […..]

- Er wird unter einem Vorwand ins Fahrzeug gelockt:
— Was könnte hier der Ansporn gewesen sein?
[…..] Betäubung sind ausgeschlossen […..]

- Er fährt ohne Murren mit und läuft eigenständig auf das Feld
[…..] Ein „Dort gibt es Fuchsbabies“? […..] „Dein Vater hackt heute dort Holz?“ - […..] Es gab keine Kampfspuren. Fabian war „nicht immer ein einfaches Kind“.

— Warum tötet er ihn auf offener Fläche […..] Warum lässt der Täter ihn auf offener Fläche liegen? Warum tötet er ihn überhaupt […..]

Falls einer für den gesamten Ablauf (und nicht nur isoliert auf die Punkte eingehend) eine schlüssige Story hat - gerne her damit. Vielleicht zweifle ich dann mal.
„Gedanken sind frei“ ist jetzt häufiger zu lesen :D , ich tue mal so, als ob, widerwillig, und mache das nur auf deinen ausdrücklichen Wunsch:

Fahrrad-Tour des kleinen großen Mannes …..
Spoiler
mit dem ersparten, sicher verwahrten, geschenkt bekommenen, gesammelten, Münzen und kleinen Scheinen. Aufgrund unerwarteter Begegnung mit unangenehmer Person, oder bekannter Person (die vielleicht das Schul- Schwänzen weiter erzählen könnte, möglicherweise eine gut vernetzte Aufsichtsperson aus Schule oder ehemals Hort), oder mangels vorhandener Ware (z.B. Lieblings-Croissant) oder aufgrund zu langer Warteschlange (z.B. Döner) abgebrochen und wieder nach Hause, vor der Tür dann die Begegnung, das Fahrrad bleibt draußen stehen.

Das „Abholen“ zur Vereinfachung im @Kalle Style „als gesetzt“ setzen, auch ohne vorherige Fahrrad-Tour.
Spoiler
Bei Roblox soll man den Spieler-Online-Status einsehen können, ohne aktiv eine später forensisch erfassbare Kommunikation mit dem Spieler zu eröffnen, oder?
Spoiler


Der Spieler


„Lockmittel“ usw.: Das ist auch ohne Alternativhypothese ungeklärt, aber „Holz machen, Baumhaushölzer suchen und Schlepper fahren“ ist möglicherweise ohne Misstrauen wahrzunehmen.
GHB und vglb. wäre nachzuweisen gewesen?

Für ganz kleine Füchse die falsche Jahreszeit :D , aber so ganz ohne Handy aus dem Haus ist ein interessanter Aspekt, das war ein mutmaßlich wichtiges Utensil, aber ohne Telefonguthaben beim „Holz machen“ ohne Funktion, deshalb bereits bei der sehr kurzen Fahrrad-Tour zu Hause gelassen.
Spoiler
War das Opfer Handy für Bluetooth oder WLAN Tethering vom Ranger oder Handies Beteiligter freigegeben? Die Ranger Bluetooth Kopplung an sich war schon länger deaktiviert, so hieß es?
Zum nicht wegrennen wäre ein sehr niedrig dosiertes GHB und vglb. eine Erklärung? Je nach Niveau des CSI-Labors (Verteidigung und Ankunft scheinen sich über die abschnittsweise Qualität möglicherweise einig zu sein)
https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/vol ... ver/38582/

Es war keine offene Fläche, sondern eine vom Feldweg nicht einsehbare Senke mit zusätzlichem Sichtschutz durch einen sehr voluminösen Busch, Strauch, mehr als 70 Meter vom Wegrand entfernt, mit Wasser zur provisorischen ersten Spurenentfernung am Tatwerkzeug, Handschuhen, Schuhen, sonstiger Bekleidung.

Wurde nicht liegen gelassen, sondern laut Gutachten teilverdeckt, unter den Busch, verbracht.

Man könnte auch fragen, ob es nicht eher um Spuren Verwischung ging, und das Ableben entsprechend unvermeidlich war. Außer dass eine bestimmte Deliktart nicht ausgeschlossen werden konnte, gab es dafür keine weiteren Ermittlungsansätze.
Spoiler
Angeblich soll das in dem Bereich aufgrund des zu erwartenden Strafmaßes so sein, dass man sehr vorsichtig ist und rücksichtslos alle Spuren beseitigt.
Die Angeklagte soll sinngemäß „Sex gegen Geld“ bei der Suche nach alternativen Geldquellen geguuurgelt haben, dass ist ein sehr weit gefächertes Thema, möglicherweise.
Dafür gibt es keinen weiteren Anhaltspunkt.
Ein dermaßen alternatives Tatgeschehen ist unwahrscheinlich, aber einzelne Aspekte wären möglicherweise in Einklang mit der Anklage Tathypothese. Auch dass sich Opfer und Täter kannten, lässt Spielraum, aufgrund der nachmittäglichen und abendlichen Freiheiten.

Egal wie es gelaufen ist: Für eine möglicherweise lernbehinderte Täterschaft ein straffes Programm und viel Spuren verwischen.

Sollte es eine hypothetische Täterschafts Beteiligung bei der Planung, vielleicht darüber hinaus, möglicherweise gegeben haben, wäre diese schwer bis nicht nachweisbar, wenn Beteiligte schweigen. Mit moderater BL Störung wäre das nicht besonders schwer, oder?

Weiterhin gilt die Unschuldsvermutung

@Sronson
Spoiler
Pietät Nachhilfe nehme ich gerne von Dir an :D
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