MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gastleser »

auch einGast hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 19:31:30 wie beschrieben, habe ich ja mehrere Auffälligkeiten beschrieben. Es beschränkt sich nicht auf das Fehlen des Wortes "bald" und erklärt sich für mich auch nicht durch lediglich durch schnelle, unachtsame Eingabe. Es sind ja (außer dem "das" das eine Vielzahl von Menschen nicht korrekt anwenden können) auch keine Schreib- oder Grammatikfehler enthalten.
Auf die zugrundeliegende Persönlichkeitsstruktur der TV lässt sich auch nicht allein aus ihren eigenen SM Beiträgen schließen, sondern aus einer Vielzahl ihrer berichteten Verhaltensweisen und vor und nach der Tat, angefangen vom Satteldiebstahl.
Ansonsten ist Sprache wichtig und eben die Art wie sich jemand ausdrückt u.a. deren Analyse u.a. ein Mittel der Aussagenanalyse zur Einschätzung der Glaubhaftigkeit der Aussahen einer Person. Verstehe also nicht, warum Du dies hier so bagatellisierst und nichtig redest.
Habe mich auf „bald“ und weitere tatnahe Nachrichten der TV bezogen.
Keine Bagatellisierung oder nichtig reden meinerseits, sondern nur eine kritische Anmerkung nach „dem Wert“. Dem Wert von „bald“ in Bezug auf Glaubhaftigkeit der Textaussage auf einem Smartphone.

Könnte es sein, dass Du Glaubhaftigkeit und Glaubwürdigkeit verwechselst oder zusammenwirfst?
Eine Person kann glaubwürdig sein und ihre Aussagen glaubhaft.

Interessant finde ich, ob ein „bald“ als ein Indiz für Glaubhaftigkeit zu werten ist.

Die Glaubwürdigkeit hingegen ist „Richtersache“ und Glaubwürdigkeit zu bestimmen ein „heißes Eisen“. Ob Mikroexpressionen, Lügendetektor oder anderes.

Meine Kritik und Frage war, ob das „bald“ in dieser Nachricht ein Indiz von Wert sein kann.

Du betrachtest die Glaubwürdigkeit der TV, und da bin ich deiner Meinung, dass die Sprache und Anwendung sicher zu einem Gesamtbild dieser komplizierten Glaubwürdigkeitsanalysen gehört.

Sachlich gesehen, kann für die Glaubhaftigkeit in der Würdigung beispielsweise „der Sattel“ eigentlich nicht verwendet werden, da andere Lebensumstände.

„…. So nahm man z.B. in früheren Zeiten noch an, dass Gastwirte, Kaffeehausbesitzer, Droschkenkutscher gewohnheitsmäßig eine Neigung zur Lüge haben und Prostituierte noch stärker als Berufsverbrecher zum Lügen geneigt sind.
Es gibt auch keinen Erfahrungssatz oder eine bindende Beweisregel, dass ein Zeuge, weil er vorbestraft ist oder in einzelnen Punkten oder in anderem Zusammenhang die Unwahrheit gesagt hat,
grundsätzlich unglaubwürdig ist, auch wenn dies für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit regelmäßig nicht unerheblich sein soll. ….
…..
Früheres Verhalten soll vor allem dann Schlussfolgerungen zulassen, wenn die entsprechende Lebenssituation mit der jetzigen vergleichbar ist. So soll der Zeuge – im Strafprozess gem. 68a Abs. 2 S. 2 StPO – nach Vorstrafen auch
nur dann gefragt werden, wenn deren Feststellung zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit notwendig ist.
…..
Eingeschränkt oder aufgehoben kann die Aussagekompetenz insbesondere sein bei psychischen Krankheiten oder Störungen ….
…..
Wenn man schließlich bedenkt, dass nach Untersuchungen die Trefferquote beim Erkennen von Lügen allgemein nicht wesentlich über 50 Prozent liegt und ebenfalls nur ca. 50 Prozent aller Zeugenaussagen zuverlässig sein sollen, muss man sich die Frage stellen, ob es überhaupt Sinn macht,
zu versuchen, die Glaubwürdigkeit von Zeugen zu erkunden und es nicht ausreicht, nur auf die Glaubhaftigkeit einer Aussage abzustellen.
Denn zur Feststellung der Glaubwürdigkeit könnte man deshalb eigentlich genauso gut knobeln, aber auch die oben genannte „geheime Beweisregel“, dass einem Zeugen grundsätzlich zu glauben ist, sofern nicht Anhaltspunkte dagegen sprechen, dürfte statistisch gesehen in etwa der Hälfte der Fälle zu einem richtigen Ergebnis führen.
…..“
Die Bedeutung der Glaubwürdigkeit und des persönlichen Eindrucks für die Beweis-
würdigung
Von VRiLG Dr. Günter Prechtel, München
https://zjs-online.com/dat/artikel/2017_4_1134.pdf


Warum „der Sattel“ aufgrund anderer Lebenssituation vielleicht keine Rolle spielen wird: Glaubwürdigkeit- und Glaubhaftigkeit-Beispiel mit Gutachter, „Angesichts der Bedeutung der Aussage der Nebenklägerin für die Erweislichkeit eines schweren Verbrechens hat sich die Strafkammer zu Recht eingehend mit dieser Aussage auseinandergesetzt.“
BGH, Beschl. v.11.1.2005 - 1 StR 498/04
https://openjur.de/u/173506.html
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

auch einGast hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 19:31:30 wie beschrieben, habe ich ja mehrere Auffälligkeiten beschrieben. Es beschränkt sich nicht auf das Fehlen des Wortes "bald" und erklärt sich für mich auch nicht durch lediglich durch schnelle, unachtsame Eingabe. Es sind ja (außer dem "das" das eine Vielzahl von Menschen nicht korrekt anwenden können) auch keine Schreib- oder Grammatikfehler enthalten.
Auf die zugrundeliegende Persönlichkeitsstruktur der TV lässt sich auch nicht allein aus ihren eigenen SM Beiträgen schließen, sondern aus einer Vielzahl ihrer berichteten Verhaltensweisen und vor und nach der Tat, angefangen vom Satteldiebstahl.
Ansonsten ist Sprache wichtig und eben die Art wie sich jemand ausdrückt u.a. deren Analyse u.a. ein Mittel der Aussagenanalyse zur Einschätzung der Glaubhaftigkeit der Aussahen einer Person. Verstehe also nicht, warum Du dies hier so bagatellisierst und nichtig redest.
Sehe ich auch so, zumal Posts in denen es um ihren eigenen Zustand geht, ja hoch emotional, um nicht zu sagen triefend dramatisch aufmerksamkeitsheischend in ihrem Schmerz sind. Daher finde ich es schon - zumindest mal bemerkenswert - wie eher distanziert das nun wiederum wirkt.

Nun kann man sagen - na ja, da gibt es eben auch einen Konflikt mit D. Aber auch der stark diskutierte Beitritt zur fb Gruppe (der ja auf Grund der Öffentlichkeit nur geringen Nutzen hat) würde doch erwarten lassen, dass man Suchaufrufe mit Dringlichkeit als Ziehmutter die den F liebt wie den eigenen Sohn (lt. Pressebericht) absetzt.

Wie so oft - alles für sich betrachtet, kann man das immer in die eine oder andere Richtung werten und läuft natürlich Gefahr das auch überzubewerten. Aber ehrlich mitfühlend, sowie selbst "an die Decke gehend" vor Sorge ums Ziehkind, - das klingt anders. Was nicht heißt, dass sie es nicht war - und richtigerweise auch schon hier festgestellt - es halt ggf. größere Diskrepanzen in dem was man sagt und was man wirklich fühlt, gibt. Nicht jeder liebt seine, geschweigedenn Stiefkinder wirklich bedingungslos. Komischerweise betonen diejenigen das dann oft umso mehr (als ob sie sich ständig grundlos rechtfertigen müssen), wie halt so mancher love-scammer....
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von IsiW »

GästinF hat geschrieben: Sonntag, 04. Januar 2026, 23:50:20 👍
Genau so ist es. Aber das Problem ist, dass bei Gina - dadurch, dass sie die TV ist - jede Handlung und Äußerung als Indiz ausgelegt wird.
Dieses Problem habe ich ja schon einmal erwähnt, aber es scheint nicht für alle nachvollziehbar.
Warum sollte ihr Beitritt seltsam sein, nachdem sie die TV ist, der Beitritt von Max Mustermann am gleichen Tag jedoch nicht, nur weil er (bisher) noch kein TV ist?
Dahinter steckt keine Logik.
Wenn sie allerdings zu einer Uhrzeit beigetreten ist, wo sie davon noch nichts hätte wissen können, dann hätte es einen Beigeschmack.
Das sehe ich genauso. Ich habe auch in der Güstrow Gruppe mitgelesen, ziemlich schnell, nachdem bekannt wurde, dass Fabian vermisst. Allerdings ohne Mitglied zu werden. Muss man nicht, um mitlesen zu können. Aufgrund der Tatsache, dass man dis kann, hätte G. sehr unklug gehandelt, der Gruppe beizutreten. Es ist ja nachweisbar, wann sie die Beitragsanfrage gestellt hat, nur eben für uns nicht.

Dass sie sich angeblich nicht an der Suche beteiligt hat und sich seelenruhig ihrem Hobby gewidmet hat, ist für mich auch kein auffälliges Indiz. Sie muss sich um ihre Tiere kümmern. Das dies dann in, sie hat sich seelenruhig um ihr Hobby gekümmert geändert wird, ist für mich vorstellbar. Dies schließt aber nicht aus, dass sie zwischendurch mitgesucht hat. Das Positive wird weniger erwähnt als das negative, gerade auch, wenn man einen Schuldigen sucht und eine Bestätigung dafür.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

IsiW hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 12:01:27 Dass sie sich angeblich nicht an der Suche beteiligt hat und sich seelenruhig ihrem Hobby gewidmet hat, ist für mich auch kein auffälliges Indiz. Sie muss sich um ihre Tiere kümmern. Das dies dann in, sie hat sich seelenruhig um ihr Hobby gekümmert geändert wird, ist für mich vorstellbar. Dies schließt aber nicht aus, dass sie zwischendurch mitgesucht hat. Das Positive wird weniger erwähnt als das negative, gerade auch, wenn man einen Schuldigen sucht und eine Bestätigung dafür.
Wenn Gina gegenüber Fabians Mutter angibt, in großer Sorge selbst nach Fabian zu suchen, dies jedoch nicht tut, da sie am Wochenende gar nicht vor Ort ist und stattdessen der Nachbar ihre Tiere versorgt, kann man das aber durchaus als Diskrepanz betrachten, oder?

Es ist nicht bekannt, zu welcher Uhrzeit sie von den Beamten aufgesucht wurde. Sollte sie Reimershagen direkt im Anschluss an die Befragung übers Wochenende verlassen haben, darf man das auffällig finden.

Ginas Verhaltensweisen müssen mMn in der Gesamtschau betrachtet werden. Selbst wenn man ihr zugesteht, dass Menschen in Ausnahmesituationen unterschiedlich handeln, ist ihr Verhalten doch sehr auffällig.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gästin-A »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 12:29:23 Wenn Gina gegenüber Fabians Mutter angibt, in großer Sorge selbst nach Fabian zu suchen, dies jedoch nicht tut, da sie am Wochenende gar nicht vor Ort ist und stattdessen der Nachbar ihre Tiere versorgt, kann man das aber durchaus als Diskrepanz betrachten, oder?

Es ist nicht bekannt, zu welcher Uhrzeit sie von den Beamten aufgesucht wurde. Sollte sie Reimershagen direkt im Anschluss an die Befragung übers Wochenende verlassen haben, darf man das auffällig finden.
Es war das Wochenende zum ersten Todestag ihres Vaters, nicht irgendeine Fahrt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Fragjanur hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 18:20:11 Nichts daran ist schlimm. Wie kommst du darauf? Aber ich darf wohl Dinge richtigstellen, wenn sie hier mutwillig falsch wiedergegeben werden?

Es ist ein realer Fall, mit realen Personen und einem real toten Kind! Vergiss das bitte nicht!

Es geht hier also weniger um Fantasie. Zweifel begründet man plausibel und nicht mit all diesen Nebelkerzen, die all diese Stories hier komplett ohne Gina erklären. Mehrfach habe ich dazu aufgefordert. Alle Märchen werden gesponnen, Gina spielt komischerweise keine Rolle darin.
Mehrfach hast du nun schon wiederholt betont das es hier um ein totes Kind geht. Ich denke mal das das allen bewusst ist inklusive mir, die hier mitschreiben. Indirekt unterstellst du immer wieder fehlende Empathie den Mitforisten die nicht so recht überzeugt sind das die TV die Tat begangen hat bzw alleine schuldig sein könnte.
Auch geht es hier nicht um irgendwelche Fantasievollen Versionen vom Tatgeschen sondern mögliche Theorien die einen Blick darauf werfen sollen das es möglich ist das GH dieses Verbrechen nicht begangen hat.
Im Moment sieht es so aus das die TV ohne irgendeinen Beweis sonder nur auf Grund von Indizien und Beurteilungen
Ihres Charakters und Ihrer vielleicht teils unlogischen Handlungen und Verhaltensweisen in U-Haft ist.
Und da darf es doch wohl erlaubt sein berechtigte Zweifel anzumelden.
Natürlich können wir hier vieles nicht wissen was den EB vorliegt. Das würde sicherlich einiges einfacher machen.

Stell dir doch einmal vor GH wäre dein über alles geliebtes Kind und würde dir versichern das sie Fabian nicht ermordet hat. Nur kann sie dir nichts weiteres dazu sagen, weil sie Ihre Gründe hat.
Würdest du sie im Gefängnis verrecken lassen auf Deutsch gesagt nur weil alle anderen davon überzeugt sind sie war es.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

Gästin-A hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:09:11 Es war das Wochenende zum ersten Todestag ihres Vaters, nicht irgendeine Fahrt.
Gibt es Belege dafür, dass sie Reimershagen verlassen hat, um den Todestag ihres Vaters zu begehen?

Die Überlegung, dass sie den Todestag ihres Vaters an einem anderen Ort begangen haben könnte, ändert nichts daran, dass sie Fabians Mutter gesagt hat, sie würde selbst nach dem Kind suchen, obwohl sie gar nicht vor Ort war!
Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:14:37Stell dir doch einmal vor GH wäre dein über alles geliebtes Kind und würde dir versichern das sie Fabian nicht ermordet hat. Nur kann sie dir nichts weiteres dazu sagen, weil sie Ihre Gründe hat.
Würdest du sie im Gefängnis verrecken lassen auf Deutsch gesagt nur weil alle anderen davon überzeugt sind sie war es.
Welche Gründe könnten das sein, dass man diese nicht mal den eigenen Eltern mitteilen kann, damit sie sich weniger Sorgen machen, und stattdessen schweigt man im Gefängnis?

Welche Möglichkeiten haben Eltern, ihr Kind aus dem Gefängnis zu befreien, wenn sie nicht wissen, aus welchen Gründen es zu Unrecht eines Mordes beschuldigt wird?
Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:14:37 Mehrfach hast du nun schon wiederholt betont das es hier um ein totes Kind geht. Ich denke mal das das allen bewusst ist inklusive mir, die hier mitschreiben.
Ist das wirklich so? Für manche scheint es einzig darum zu gehen, Gina von ihrer Schuld freizusprechen und einige wenige scheinen den Thread nur zu nutzen, um Frust abzulassen. Die Aufklärung des Verbrechens an Fabian hat nicht für alle Priorität.

In keinem anderen Thread habe ich es jemals erlebt, dass Mitglieder so stark angegriffen werden, weil sie eine dringend tatverdächtige Person für verdächtig halten. Es scheint sich in der True-Crime-Szene etwas zu ändern und zwar nicht zum Guten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:37:42 Gibt es Belege dafür, dass sie Reimershagen verlassen hat, um den Todestag ihres Vaters zu begehen?

Die Überlegung, dass sie den Todestag ihres Vaters an einem anderen Ort begangen haben könnte, ändert nichts daran, dass sie Fabians Mutter gesagt hat, sie würde selbst nach dem Kind suchen, obwohl sie gar nicht vor Ort war!



Welche Gründe könnten das sein, dass man diese nicht mal den eigenen Eltern mitteilen kann, damit sie sich weniger Sorgen machen, und stattdessen schweigt man im Gefängnis?
Bedrohung des eigenen Lebens bzw des Lebens des eigenen Kindes.
Scham weil man zumindest ein Mitwisser ist.
...Man könnte auch noch über andre Gründe nachdenken
Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:37:42Welche Möglichkeiten haben Eltern, ihr Kind aus dem Gefängnis zu befreien, wenn sie nicht wissen, aus welchen Gründen es zu Unrecht eines Mordes beschuldigt wird?
Zugegebenermaßen haben sie wenig Möglichkeiten. Sie könnten ggf einen anderen Anwalt beauftragen oder einen Privatermittler.

Bei meiner rein hypothetischen Frage ging es mir aber darum einmal zu verdeutlichen das man sich eben auch auf der anderen Seite wiederfinden kann.

Es ist Aufgabe der EB alles zu tun den Schuldigen zu finden, anzuklagen und zu verurteilen.
Aber als Angehöriger eines in U-Haft genommenen Familienangehörigen, der einem seine Unschuld beteuert, ist man wohl eher überzeugt oder möchte es zumindest glauben
das diese Person unschuldig in Haft ist sofern es keine gesicherten Beweise gibt.

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:37:42 Ist das wirklich so? Für manche scheint es einzig darum zu gehen, Gina von ihrer Schuld freizusprechen und einige wenige scheinen den Thread nur zu nutzen, um Frust abzulassen. Die Aufklärung des Verbrechens an Fabian hat nicht für alle Priorität.
Ich kann hier leider nicht differenzieren wer hier seinen Frust ablassen will oder um jeden Preis GH von ihrer Schuld freizusprechen versucht.

Ich kann hier nur für mich sprechen. Ich möchte das der wahre Täter verurteilt wird und wenn das GH sein sollte dann ist das Gerechtigkeit. Da hier aber für uns aussenstehende vieles im unklaren liegt können auch berechtigte Zweifel diskutiert werden.
Sonst macht ja das Forum keinen Sinn.
Zuletzt geändert von Sronson am Mittwoch, 07. Januar 2026, 14:54:19, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:37:42 Gibt es Belege dafür, dass sie Reimershagen verlassen hat, um den Todestag ihres Vaters zu begehen?

Die Überlegung, dass sie den Todestag ihres Vaters an einem anderen Ort begangen haben könnte, ändert nichts daran, dass sie Fabians Mutter gesagt hat, sie würde selbst nach dem Kind suchen, obwohl sie gar nicht vor Ort war!



Welche Gründe könnten das sein, dass man diese nicht mal den eigenen Eltern mitteilen kann, damit sie sich weniger Sorgen machen, und stattdessen schweigt man im Gefängnis?

Welche Möglichkeiten haben Eltern, ihr Kind aus dem Gefängnis zu befreien, wenn sie nicht wissen, aus welchen Gründen es zu Unrecht eines Mordes beschuldigt wird?



Ist das wirklich so? Für manche scheint es einzig darum zu gehen, Gina von ihrer Schuld freizusprechen und einige wenige scheinen den Thread nur zu nutzen, um Frust abzulassen. Die Aufklärung des Verbrechens an Fabian hat nicht für alle Priorität.

In keinem anderen Thread habe ich es jemals erlebt, dass Mitglieder so stark angegriffen werden, weil sie eine dringend tatverdächtige Person für verdächtig halten. Es scheint sich in der True-Crime-Szene etwas zu ändern und zwar nicht zum Guten.
Ich habe hier gelegentlich den Eindruck das jedwede Möglichkeit die Täterschaft von GH anzuzweifeln oder die Möglichkeit in Betracht zu ziehen es könnte jemand anders sein, im Keim erstickt werden soll.
Also bei einigen Mitforisten fällt mir das auf.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von IsiW »

GästinF hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 13:28:07 Jetzt, wo du es hier noch einmal schreibst, fällt es mir auch suf, dass es so wirkt. Das würde aber ja bedeuten, dass am 10.10 eine andere Person gegenüber der Polizei auf Gina aufmerksam machte, denn woher hätte die Polizei sonst schon von der Existenz einer Ex wissen sollen, die keinen Kontakt mehr zum verschwunden Kind hat?

Wer könnte etwas gesagt haben? Mir fallen nur Mathias ein, der nach ihrer Verhaftung zu ihr hält, oder Raffaela.

Bisher war ich davon ausgegangen, dass Dorina auch bei Gina direkt an dem Abend nachgefragt hätte. So sieht die Sache wieder ganz anders aus.
Wenn Dorina zu Gina keinen Kontakt hatte am 10.10. kann G. die Information aus den Medien haben, dass Fabian vermisst wird. Oder Matthias hat es ihr mitgeteilt. Dann macht der Beitritt in die Güstrow Gruppe auch wieder Sinn, um weitere Entwicklungen und Informationen mitzubekommen. Es ist zu vermuten, dass die Polizei erst bei Matthias war und befragt wurde. Von daher gehe ich davon aus, dass Matthias Informationen zum Verhältnis Fabian und G. angegeben hat.

Es wird immer davon gesprochen, dass G. so was wie Fabians "Zweitmutter" war. Die Frage ist für mich, bis wann war das so? Ich selbt gehe nicht davon aus, dass das Verhältnis zwischen Fabian und G. nach der Trennung noch eng war, zumal es die Aussagen gibt, Fabian fand G. komisch. Sollte es so seinm macht es für mich durchaus Sinn, dass Dorina nicht an Gina zuerst gedacht hat, weil längere Zeit eben kein enger Kontakt mehr bestand und sie sich nicht vorstellen konnte, dass Fabian zu G. wollte oder es eine Verabredung gab oder ähnliches. Reine Spekulation.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von IsiW »

Gastleser hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 14:28:12
- Rache an der Familie
- Rache oder „Warnung“ an das „nähere Umfeld der Familie“


Sehr theoretisch und spekulativ und wenig plausibel
Ist für mich durchaus vorstellbar. Wir wissen ja nicht, mit wem M. u. G. so verkehrt haben und in was für Dinge sie vielleicht verwickelt waren. Aussage von Fabians Vater war u. a., es ginge um Geld. Ich persönlich kann mir sehr viel vorstellen und halte es überhaupt nicht für theoretisch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gästin-A »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 13:37:42 Gibt es Belege dafür, dass sie Reimershagen verlassen hat, um den Todestag ihres Vaters zu begehen?

Die Überlegung, dass sie den Todestag ihres Vaters an einem anderen Ort begangen haben könnte, ändert nichts daran, dass sie Fabians Mutter gesagt hat, sie würde selbst nach dem Kind suchen, obwohl sie gar nicht vor Ort war!

Die Gegenfrage kann auch sein: gibt es Belege, dass sie sich nicht beteiligt hat - oder sind das auch nur Gerüchte?
Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 14:41:39Ich habe hier gelegentlich den Eindruck das jedwede Möglichkeit die Täterschaft von GH anzuzweifeln oder die Möglichkeit in Betracht zu ziehen es könnte jemand anders sein, im Keim erstickt werden soll.
Also bei einigen Mitforisten fällt mir das auf
Zitat von @Keks22

— ja, das sehe ich auch so und das in sehr unangenehmen Tonfall.
Zuletzt geändert von Sronson am Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:42:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

IsiW hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 14:55:17 Aussage von Fabians Vater war u. a., es ginge um Geld.
Weißt du noch, in welchem Kontext der Vater erwähnt hat, dass es um Geld ging?
IsiW hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 14:55:17Ich persönlich kann mir sehr viel vorstellen und halte es überhaupt nicht für theoretisch.
Kannst du dazu bitte Genaueres sagen?
Gästin-A hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:12:01 Die Gegenfrage kann auch sein: gibt es Belege, dass sie sich nicht beteiligt hat - oder sind das auch nur Gerüchte?
Dass sie übers Wochenende nicht vor Ort war und sich nicht an der Suche beteiligt hat, stammt von Nachbarn und anderen Ortskundigen. Dass sie an diesem Wochenende ihren Vater betrauert hat, ist hingegen ein unbelegtes Gerücht, das hier im Thread entstanden ist.

Wenn du der Meinung bist, dass die Aussagen der Nachbarn unglaubwürdig sind, kann man sie auch nicht als Grundlage nutzen, um den Zeugen eine Verstrickung anzudichten (z. B. versorgt ihre Pferde u/o hat eine Affäre mit Gina → tatbeteiligt).
Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 14:29:26 Ich kann hier nur für mich sprechen. Ich möchte das der wahre Täter verurteilt wird und wenn das GH sein sollte dann ist das Gerechtigkeit. Da hier aber für uns aussenstehende vieles im unklaren liegt können auch berechtigte Zweifel diskutiert werden.
Sonst macht ja das Forum keinen Sinn.
Selbstverständlich sollen und dürfen verschiedene Ansätze diskutiert werden, darunter auch solche, die Gina entlasten. Aber der Ton macht die Musik! Wenn man andere als eindimensional, dumm, starrsinnig oder vorurteilsbeladen beleidigen muss oder Vergleiche zu Schreckensregimen heranzieht, um die eigene Meinung durchzusetzen, fehlt es womöglich an triftigen Argumenten oder an grundlegenden Kompetenzen für eine solche Diskussion.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

Frage an die Ortskundigen: Gehen die beiden Nachtzeugen tagsüber einer geregelten Erwerbstätigkeit im Beisein anderer nach?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:35:13 Weißt du noch, in welchem Kontext der Vater erwähnt hat, dass es um Geld ging?



Kannst du dazu bitte Genaueres sagen?



Dass sie übers Wochenende nicht vor Ort war und sich nicht an der Suche beteiligt hat, stammt von Nachbarn und anderen Ortskundigen. Dass sie an diesem Wochenende ihren Vater betrauert hat, ist hingegen ein unbelegtes Gerücht, das hier im Thread entstanden ist.

Wenn du der Meinung bist, dass die Aussagen der Nachbarn unglaubwürdig sind, kann man sie auch nicht als Grundlage nutzen, um den Zeugen eine Verstrickung anzudichten (z. B. versorgt ihre Pferde u/o hat eine Affäre mit Gina → tatbeteiligt).



Selbstverständlich sollen und dürfen verschiedene Ansätze diskutiert werden, darunter auch solche, die Gina entlasten. Aber der Ton macht die Musik! Wenn man andere als eindimensional, dumm, starrsinnig oder vorurteilsbeladen beleidigen muss oder Vergleiche zu Schreckensregimen heranzieht, um die eigene Meinung durchzusetzen, fehlt es womöglich an triftigen Argumenten oder an grundlegenden Kompetenzen für eine solche Diskussion.
Also falls ich mich mal zu dergleichen habe hinreißen lassen bitte ich um Entschuldigung. Die Diskussion sollte auf jeden Fall sachlich geführt werden.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Gästin-A hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:12:01 Die Gegenfrage kann auch sein: gibt es Belege, dass sie sich nicht beteiligt hat - oder sind das auch nur Gerüchte?


Zitat von @Keks22

— ja, das sehe ich auch so und das in sehr unangenehmen Tonfall.
Also wenn G die Nachricht an D am Freitag verschickt hat dann ist es durchaus möglich dass sie am Freitag noch mitgesucht hat.
Kann man irgendwo nachlesen oder weiß jemand wann G die Nachricht an D verschickt hat?

Was GH am Wochenende gemacht hat oder wo sie sich aufgehalten hat werden wir wohl erst im Prozess erfahren wenn es denn einen gibt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:46:02 Also wenn G die Nachricht an D am Freitag verschickt hat dann ist es durchaus möglich dass sie am Freitag noch mitgesucht hat.
Kann man irgendwo nachlesen oder weiß jemand wann G die Nachricht an D verschickt hat?
Die Nachricht stammt von Samstagabend.
Kalle hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 14:12:29 Nachricht war am 11.10 um 18.59 h lt. Zeitstempel im gezeigten Chat im Video Teil 2 R.F.
Wann die Polizei bei ihr war, geht daraus nicht hervor.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Kalle »

IsiW hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 12:01:27 Das sehe ich genauso. Ich habe auch in der Güstrow Gruppe mitgelesen, ziemlich schnell, nachdem bekannt wurde, dass Fabian vermisst. Allerdings ohne Mitglied zu werden. Muss man nicht, um mitlesen zu können. Aufgrund der Tatsache, dass man dis kann, hätte G. sehr unklug gehandelt, der Gruppe beizutreten. Es ist ja nachweisbar, wann sie die Beitragsanfrage gestellt hat, nur eben für uns nicht.

Dass sie sich angeblich nicht an der Suche beteiligt hat und sich seelenruhig ihrem Hobby gewidmet hat, ist für mich auch kein auffälliges Indiz. Sie muss sich um ihre Tiere kümmern. Das dies dann in, sie hat sich seelenruhig um ihr Hobby gekümmert geändert wird, ist für mich vorstellbar. Dies schließt aber nicht aus, dass sie zwischendurch mitgesucht hat. Das Positive wird weniger erwähnt als das negative, gerade auch, wenn man einen Schuldigen sucht und eine Bestätigung dafür.
Ich weiß ja nicht wann man von einem "Indiz" spricht. Einzelne Verhalten in spezifischen Situationen sind doch kein Indiz. Ob z.B. "seelenruhig" weiß man nicht alleinig daraus, dass jemand gerade seine Pferde pflegt. Ich tue mich schwer bei M und auch schwer bei G das für sich allein zu bewerten. Vielleicht ist man gerade dabei innerlich aufgewühlt, muss sich sortieren, braucht kurze Ablenkung, fasst Gedanken, ist verzweifelt, traurig usw.
Manche Menschen beten.
Aber ein "Indiz" entstünde für mich persönlich - und dieses auch nur sehr schwach - aus einem Muster aus vielen Wiederholungen ähnlicher Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situationen. Und davon fallen mir einige auf - die zueinander zu passen scheinen, und ich warte auf andere Zeichen. Das ist doch nicht anders als das jeder aus der Arbeit oder dem Umfeld kennt. Wenn Dir jemand sagt, jemand ist "so und so", weil wegen dies und das, dann wird man dem hoffentlich (zunächst) wenig Bedeutung zumessen. Umso weniger, wenn es im Verlauf auch gegenläufige Einschätzungen aus anderen Perspektiven gibt, aber umso mehr je mehr und mehr sich Aussagen decken, wird es eben zu einem Muster. Wenn diese Einzelaussagen dann auch noch einigermaßen voneinander unabhängig sind, und sich für die Aussagenden kein eigener Nutzen verspricht (also keine Lager- und Gruppenbildung, kein gleichlautendes Mobbing), dann wird das Gesamtbild dann schon langsam "Indizienhaft".

Aber positives hier - (noch) Funkstille.....

Ein Beispiel mal wieder der Eiskeller-Fall - und ich möchte es hier nicht überstrapazieren, weil anderer Fall. Der öffentlich massiv auch von der Blöd Zeitung gehetzte vorverurteilte TV hatte zwar ein paar negative, insbesondere im Prozess m.E. aber dann einige Fürsprecher, die unabhängig von einander Berührungspunkte mit ihm hatten und ihn aber ähnlich positiv schilderten. Kleinigkeiten. Engagement in der Kirche. Freizeitaktivitäten. Hilfsbereitschaften. Kleinigkeiten des Alltags. Da hat die StA krampfhaft versucht was aus Pornokonsum dagegen zu konstruieren. Irgendwie konnte ich da kein Verhaltensmuster erkennen, das die Anklage eines psychopatischen Vergewaltigers stützt.

Mal sehen ob sich Fürsprecher noch trauen. Es kann ja nicht sein, dass da gar nix ist.
Gästin-A
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gästin-A »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 15:35:13


Dass sie übers Wochenende nicht vor Ort war und sich nicht an der Suche beteiligt hat, stammt von Nachbarn und anderen Ortskundigen. Dass sie an diesem Wochenende ihren Vater betrauert hat, ist hingegen ein unbelegtes Gerücht, das hier im Thread entstanden ist.
Die Aussage, dass sie ihren Vater betrauert hat, habe ich übrigens nicht von hier, sondern aus Facebook.

Wenn du schreibst, dass Ortskundige/ Nachbarn das sagen, dann bestätigt das für mich: kein Beleg, also auch ein Gerücht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Kalle hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 16:20:07 Ich weiß ja nicht wann man von einem "Indiz" spricht. Einzelne Verhalten in spezifischen Situationen sind doch kein Indiz. Ob z.B. "seelenruhig" weiß man nicht alleinig daraus, dass jemand gerade seine Pferde pflegt. Ich tue mich schwer bei M und auch schwer bei G das für sich allein zu bewerten. Vielleicht ist man gerade dabei innerlich aufgewühlt, muss sich sortieren, braucht kurze Ablenkung, fasst Gedanken, ist verzweifelt, traurig usw.
Manche Menschen beten.
Aber ein "Indiz" entstünde für mich persönlich - und dieses auch nur sehr schwach - aus einem Muster aus vielen Wiederholungen ähnlicher Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situationen. Und davon fallen mir einige auf - die zueinander zu passen scheinen, und ich warte auf andere Zeichen. Das ist doch nicht anders als das jeder aus der Arbeit oder dem Umfeld kennt. Wenn Dir jemand sagt, jemand ist "so und so", weil wegen dies und das, dann wird man dem hoffentlich (zunächst) wenig Bedeutung zumessen. Umso weniger, wenn es im Verlauf auch gegenläufige Einschätzungen aus anderen Perspektiven gibt, aber umso mehr je mehr und mehr sich Aussagen decken, wird es eben zu einem Muster. Wenn diese Einzelaussagen dann auch noch einigermaßen voneinander unabhängig sind, und sich für die Aussagenden kein eigener Nutzen verspricht (also keine Lager- und Gruppenbildung, kein gleichlautendes Mobbing), dann wird das Gesamtbild dann schon langsam "Indizienhaft".

Aber positives hier - (noch) Funkstille.....

Ein Beispiel mal wieder der Eiskeller-Fall - und ich möchte es hier nicht überstrapazieren, weil anderer Fall. Der öffentlich massiv auch von der Blöd Zeitung gehetzte vorverurteilte TV hatte zwar ein paar negative, insbesondere im Prozess m.E. aber dann einige Fürsprecher, die Berührungspunkte mit ihm hatten. Kleinigkeiten. Engagement in der Kirche. Freizeitaktivitäten. Hilfsbereitschaften. Kleinigkeiten des Alltags. Da hat die StA krampfhaft versucht was aus Pornokonsum dagegen zu konstruieren. Irgendwie konnte ich da kein Verhaltensmuster erkennen, das die Anklage eines psychopatischen Vergewaltigers stützt.

Mal sehen ob sich Fürsprecher noch trauen. Es kann ja nicht sein, dass da gar nix ist.
Ich würde auf jeden Fall davon ausgehen das die Großeltern ihre Enkeltochter unterstützen werden und auch positives zu berichten haben sollten sie angehört werden.
Dann muss ja der nette Nachbar etwas auf GH gehalten haben sonst hätte er Ihr bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht geholfen.
Dann gab es ja die ältere Dame aus dem Ort.

Ob sich natürlich tatsächlich jemand trauen wird steht halt auf einem anderen Blatt.
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