MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Matthias aus Plau
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Matthias aus Plau »

Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 00:18:25 Ergeht mir auch ständig so :D

Habe das schon einmal kommentiert:

Mit anderen Fahrzeugen bedeutet andere Spurbreiten, Radstände, Fahrwerksgeometrien, Reifenbreiten mit daraus folgenden Abweichungen, insbesondere in Kurven, zur ersten Fahrspur. Der Fahrer müsste sehr konzentriert fahren, besser bei guten Sichtverhältnissen und nicht in der Nacht.

Sehr gut vorstellbar, dass es auf dem kleinen, dreieckigen Wiesenstück zwischen Feldweg, Waldrand und Acker, „gut gelaufen ist“. Dort sind die zwei Fahndungsfotos entstanden, der Tümpel im Hintergrund. Das Fahndungsfoto zeigt schlammige Reifenseitenwände, das Fahrzeug erscheint etwas in die Wiese eingesunken zu sein, obwohl auf beiden Fahndungsfotos keine Fahrspuren im Gras erkennbar sind.
Vielleicht war das die „Parkspur“ bei den Besuchstouren.
Die Reifenspuren zu überfahren ist überhaupt kein Problem, da die Fahrspur, ähnlich einer Waschstrasse, auf gesamter Länge sehr eng ist. Ich habe das mit einem <kollegen selbst vor Ort ausprobiert und bin mit einem Touareg vorausgefahren. Er hinterher. Meine sind zwar nicht in gänze verschwunden gewesen aber ordentlich überfahren worden. Und nachmir folgte nur ein Auto ! Viel wichtiger dabei ist doch, das meine anschliessend die unten liegenden waren und je öfter meine Abdrücke mit unterschiedlichen Autos überfahren werden, destwo weiter unten liegen ich. Was ich damit sagen will ist zum einem, die immer schwieriger werdende Zuordnung meiner Spur, sofern überhaupt noch vorhanden und die zur Tat infrage kommenden anderen Fahrspuren. Das erklärt auch warum nicht nur Ginas Auto seinerzeit zum zweiten mal beschlagnahmt wurde, sondern zeitgleich ein zweites aus dem Ort. Ob sich Gina diese Prozedur allein hat einfallen lassen glaube ich nicht. Deswegen der damilige Verweis auf Ihre Großeltern. Ich traue ihr einfach nicht so viel, wie wurde hier geschrieben, Hirnschmalz zu. Das alles mit den verschiedenen Autos und verschiedenen „Nachtzeugen“ liest sich doch wie eine Nachtathandlung die sich jemand hat einfallen lassen um irgendwie noch Verwirrung zu schaffen. Daher auch die Aussage eines Nachtzeugen er fühlte sich regelrecht instrumentalisiert. Und warum mache ich das ganze in der Nacht ? Ich denke weil sie selbst auch Olaf und Kollegen am 10.10 gesehen hat. Wenn auch nicht bewusst als Olaf in Personen. Aber ich bin mir sicher das sie im Auto laut fuck gerufen hat. Denn die Aussicht über die Felder ist vom Fahweg aus in nahezu alle Richtungen enorm. Also zurück zum Tatort muss ich sowieso aber bitte nicht am Tag wo ich gefahr laufe noch direkt im Auto sitzend gesehen zu werden. Alles lose Theorien.

Für alle Beteiligten gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Das von mir geschriebene sind freie Gedankengänge und keine Schuldzuweisungen.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von GästinF »

Keks22 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 06:53:53 Ich würde gerne mal ein Paar Dinge anmerken zum Beziehungsstatus und der Patchworkkonstellation
Zu Dorina, Matthias, GH und den beiden Kindern.

Weil das wird mir zu einseitig betrachtet und daher Grätsche ich mal dazwischen.

Wir wissen nicht warum es zu der 1.5 Jährigen Auszeit zwischen Fabian und seinem Vater kam und wann diese war.
Am Anfang bzw noch vor dem Beziehungsbeginn zu GH, oder irgendwann in der Mitte oder zum Ende der Beziehung.
Wir wissen auch nicht warum: evtl Unzuverlässigkeiten in Punkto Abholung und Versorgung, oder übermäßiger Konsum von Alkohol oder sogar Konsum von Drogen, oder vielleicht Jähzorn bis hin zur Gewalt gegenüber Fabian.
Oder Streitigkeiten unter den Kindern oder Missgunst von Dorina gegenüber GH.
Wir wissen es Nicht!

Dann haben wir Dorina nur als verzweifelte Mutter kennengelernt die Ihren Sohn vermisst und dann erfahren muss das er ermordet wurde. Wir kennen sie nur als zutiefst vom Schicksal getroffene Person.
Wir wissen nicht wie sie vorher war.
War sie eine Mutter die viel mit Ihrem Sohn unternommen hat, die sich auf die freie Zeit gefreut hat, die vielleicht selber noch viel Party gemacht hat. Oder war sie eher vom Alltag überfordert und war froh wenn der Junge mal weg war übers Wochenende oder in der Klubeinrichtung.
Wir wissen nichts über Ihre Verhältnisse. Hatte sie auch mal nen Partner mit dem sie vielleicht Zeit alleine verbringen wollte oder hatte sie überhaupt kein Interesse mehr an Beziehung.
Und hat sie vielleicht auch öfter mal gestänkert um die Beziehung zwischen GH und MR zustören.

Aber wir scheinen alles über GH zu wissen.
Das sie ihre eigene Kleine Familie wollte und deshalb Fabian aus dem weg geräumt. Echt jetzt?
Hatte sie nicht auch ein recht darauf ein eigenes Leben mit Matthias und Ihrem Sohn zu führen, auch mal ohne Fabian.
Anscheinend war er aber regelmäßig in Reimershagen zu Gast oder vielleicht schon fast zu Hause.
Hat sie sich wirklich zu Unrecht als Ziehmutter betrachtet.
Das können wir gar nicht beurteilen.

Und wenn man in einem Chat angibt das man mit dem Vater in Kontakt steht dann bedeutet das erstmal nur das man sich über alles austauscht was an Informationen reinkommt zur Vermisstensuche rund um Fabian.
Mehr hätte ich da jetzt nicht hineininterprätiert.
Danke für deine unvoreingenommenen Beiträge!
Raffaela verbreitet ihre "Wahrheiten", während G in Haft sitzt und es wird einfach geschluckt, auch wenn es unlogisch ist.
Wenn G wirklich der Auslöser für den Kontaktabbruch zwischen Fabian und M gewesen wäre, damit M nichts mehr mit D zu tun hat, warum hätte sie selbst dann weiterhin Kontakt zu Fabian aufrechterhalten?! Sie wäre froh gewesen, ihn endlich loszusein. Der einzige Grund wäre vielleicht ihr Sohn gewesen, aber die beiden sollen sich ja such öfter gestritten haben.

Vielleicht war es ja such so, dass D den Kontakt - warum auch immer - unterbunden hat, aber G gerne weiterhin als Babysitterin beansprucht hat?
Diese Version würde uns nicht erzählt werden. :idea:

Oder es ist was zwischen Fabian und M vorgefallen.

Dass G weiterhin Kontakt hielt, spricht jedenfalls für sie und nicht dafür, dass sie eine Narzisstin ist.
Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Turmfalke23 »

Angenommen, man will die Radspuren auf unbefestigtem Boden durch andere Fahrzeuge, durch Überfahren, 
beseitigen. Dazu wird ein Fz. mit gleicher Spurweite und Bereifung benötigt.

Selbst setzt diese Art von  Spurenbeseitigung bei Nacht fahrerisches können voraus. So einfach ist das nicht
wie hier behauptet wird !
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Was könnte denn der Grund sein das sie ihr Nachtatverhalten erst so spät in Gang gesetzt hat.
Nehmen wir mal an sie hätte Fabian am Freitag getötet.
Dann unternimmt sie nichts in der Nacht von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag. Obwohl sie weiss das das Gebiet um den Tümpel gut frequentiert ist und sogar evtl auch weiss das in Klein Upahl ein Herbstfeuer stattfindet.
Sie wird sich denken können das die Spuenlage umso effizienter ist je früher man die Leiche findet. Warum unternimmt sie nicht direkt Freitag Nacht etwas um die Leiche von Fabian komplett verschwinden zu lassen.
Dann kriegt sie Montag abend muffensausen und überlegt sich einen Plan wie sie Personen zum Tümpel locken kann damit die in Verdacht geraten, sie selber aber nicht. Ist doch ganz schön naiv gedacht. Aber wiederum ist sie so schlau das sie sich Gedanken macht Möglichst mit den Fremdfahrzeugen exakt ihre Reifenspuren zu überfahren.

Naja wie sagt man so schön
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auch einGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von auch einGast »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:46:08 Ihr könnt selbstverständlich weiterhin alle möglichen Theorien zur Diskussion stellen, solange keine Anklage erhoben wurde. Welche Ansätze danach tatsächlich noch realistisch sind, können wir dann gemeinsam neu bewerten.



Meinem Gefühl nach hatte Mathias keine Kenntnis über den Verbleib seines Sohnes, bis dessen Leiche gefunden wurde.





Dies halte ich ebenfalls für das wahrscheinlichste Motiv: Fabian wurde als Störfaktor für eine glückliche gemeinsame Zukunft gesehen und musste deshalb sterben.



Danke für den Lacher. Wie Recht du doch hast.



Und wegen der fehlenden Krankheitlast bei den Betroffenen selbst lässt sich kaum ein Narzisst therapieren. Meist werden nur die begleitenden Komorbiditäten behandelt.
also, narzisstische Menschen können sehr wohl kognitiv sehr intelligent sein. Die Einschränkungen bestehen ja nicht bzgl. kognitiver Leistungsfähigkeit, sondern bezüglich Refektinsfähigkeit und v.a. Empathie und Gewissen. Wenn sie kognitiv fit sind, sind sie gefährlicher.
Psychopathie hieß früher treffenderweise "moral idiocy".
genau, keine Krankheitseinsicht und auch keine Veränderungsmotivation deswegen auch schlechte Therapieprognosen. Das muss man einfach mal klar so sagen, auch wenn es immer wieder welche gibt, die das anders sehen wollen.
Die kommen nur in Therapie, wenn z.B. der Selbstwert nicht mehr aufrechterhalten werden kann, weil ihnen das Objekt das ihn stützt, wegfällt (z.B. durch Trennung)

Andere Menschen sind Objekte die entweder dazu dienen, meine Bedürfnisse zu befriedigen oder diesem eben im Wege stehen. Was dem im Wege steht, muss natürlich weg.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Juve »

Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 21:43:50 Narzissmus im pathologischen Bereich, ist auch immer eine Art "Ich-Störung", wenn auch nicht per definitionem.
Die Beziehung zum Ich existiert nur in Form von Spiegelung durch andere, heisst: Der Narzisst ist sich selbst nicht nur nicht genug. Ohne Spiegelung erfährt er Leere statt Existenz.
Er benötigt andere Menschen. Da auch unbewusst eine massive Selbstwertproblematik zugrunde liegt, ist ein Narzisst absolut abhängig von der Bestätigung und vor allem Aufmerksamkeit anderer, oder aber von den negativen Reaktionen anderer. Ein Narzisst wird oft Drama konstruieren, Menschen verletzen, Menschen binden. Für seine Zwecke benutzen. Er verwendet gerne "erlernte Emphatie" ohne wirkliche Emphatie spüren zu können.
Er wird andere auf- und wieder entwerten, sich selbst in ihnen spiegeln, bis hin zu narzisstischer Wut, die durchaus in Gewaltexzessen enden kann. Eigene Fehler projiziert der Narzisst auf andere ohne das bewusst zu erkennen. Er konstruiert sich eine Realität in der er alleine unfehlbar ist. Er wird niemals Schuld zugeben können (es seit denn aus Taktik), denn er kann keine Schuld empfinden.

In seiner Überhöhung neigt er nicht selten zu Risikoverhalten. Ein Narzisst wird glauben, mit allem durchzukommen.
Nur sind Narzissten leider meist nur mit.mittlerer Intelligenz gesegnet, allerdings wissen sie das nicht.

Ein an NPS "erkrankter" leidet selten bewusst unter seiner Störung, sein Umfeld leidet.
Ein sehr guter Beitrag, den ich jetzt schon mehrmals durchgelesen habe! Frage, weil ich absoluter Laie bin: Ist es denkbar, dass bei einer Person sowohl eine NPS und DIS gleichzeitig vorliegen kann, mit unterschiedlicher Gewichtung, je nach Tagesform?

Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 22:02:31 [...]
Um es mal im Subtext-Monolog so weiter zu führen wie @ Kalle:

"Ziehmama weil Dus nicht draufhast und ich die bessere Mutter bin, schau her... mein Kind lebt, deins ist tot. Nicht mal das konntest Du verhindern. Nicht mal gefunden hättest Du ihn, ohne mich. Ich hab entschieden wann Du es erfährst! Ich hab dein Kind (dieses Ding), von dem du grade erst erfahren hast, dass es tot ist mehr geliebt als Du, meine Liebe ist besser wie Deine. Und deshalb hast Du auch keine Familie verdient, ich schon. Kein Beileid von mir. Du hast verdient was Du bekommen hast"
Dass solche Dialoge im eigenen Kopf stattfinden können, da bin ich mir auch sicher - da könnte selbst ich gut mithalten, wenn ich mich versuche zu erinnern, was ich mir in meinem Kopf schon so alles zusammengesponnen habe, wenn ich mich über jemanden unheimlich geärgert oder mich ungerecht behandelt gefühlt habe.
Frage: Warum habe ich bislang noch niemanden getötet in meinen knapp 70 Jahren und die Gina H. aber schon den kleinen Fabian?
seppel hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 00:18:38 Ich bin kein G.-Fan und gehöre auch nicht "Ihrer Fraktion" an. Ich habe mit Frauen nichts am Hut, wenn ihr versteht.
Da meine Frau vom Kanapee aus gerade ganz lieb zu mir herüber schaut, kann ich dir nur anbieten, dass wir halt "nur Freunde" sein können.
Aber in deinen Kyrill-Beitrag war ich richtig verliebt! Ich mag schlagfertige Leute und Wortspiele jeder Art! :D
seppel hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 00:18:38 Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das sie so "durchgeknallt" und "abgebrüht" ist. Sie selbst hat schon viele Erfahrungen in Ihrem Leben (frühe Trennung von den Eltern, zu den Großeltern, die Trennung vom Kindsvater, der Tod ihres geliebten Pferdes, der Tod ihres Vaters und die ganzen alltäglichen Problemchen) "gesammelt". Sie weiß, was Verluste (Ängste) bedeuten und wie sie sich anfühlen. Das Sie Menschen ("gern") um den Finger wickeln kann, vor allem männliche, JA. Aber einen Mord begehen ? Zumal sie selbst Mutter eines fast Gleichaltrigen ist. Der einzige Umstand den ich mir bei ihr vorstellen kann, sie stand zu dem Zeitpunkt völlig neben sich und es ist eine Sicherung bei ihr durchgebrannt. Da würde allerdings die Planung dieser grausamem Tat nicht in`s Bild passen.

Gibt es noch Beteiligte, die wir noch nicht auf den Schirm haben, weil sie noch nicht auf der Bildfläche erschienen sind (auch aus ermittlungstaktischen Gründen) ? Die "Tümpelzeugen" sind ja auch erst recht spät aufgetaucht.

Ich weiß aber eben noch viel zu wenig und bin deshalb auch gespannt ob mir bei einem Prozess dann vielleicht doch noch die Kinnlade herunterfällt.

Mit den Informationen bis jetzt habe ich da einfach noch zu viele Fragezeichen in meinen Kopf und Zweifel.

LG
Mit diesem Beitrag kann ich auch komplett mitgehen!
Nikas
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Nikas »

Keks22 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 08:26:53 Was könnte denn der Grund sein das sie ihr Nachtatverhalten erst so spät in Gang gesetzt hat.
Nehmen wir mal an sie hätte Fabian am Freitag getötet.
Dann unternimmt sie nichts in der Nacht von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag. Obwohl sie weiss das das Gebiet um den Tümpel gut frequentiert ist und sogar evtl auch weiss das in Klein Upahl ein Herbstfeuer stattfindet.
Sie wird sich denken können das die Spuenlage umso effizienter ist je früher man die Leiche findet. Warum unternimmt sie nicht direkt Freitag Nacht etwas um die Leiche von Fabian komplett verschwinden zu lassen.
Dann kriegt sie Montag abend muffensausen und überlegt sich einen Plan wie sie Personen zum Tümpel locken kann damit die in Verdacht geraten, sie selber aber nicht. Ist doch ganz schön naiv gedacht. Aber wiederum ist sie so schlau das sie sich Gedanken macht Möglichst mit den Fremdfahrzeugen exakt ihre Reifenspuren zu überfahren.

Naja wie sagt man so schön
Da ist was Faul im Staate Dänemark
Reifenspuren zu überfahren ist denke ich generell keine schlechte Idee, wenn man von sich ablenken will.
Allerdings setzt das ja auch die Annahme voraus, dass nach ihr am Fr dann niemand mehr diesen Weg gefahren ist und sie deshalb davon ausging, dass ihre Spuren am Mo Abend/Nacht immer noch sichtbar waren.
Hätte sie nicht davon ausgehen müssen, dass die Holztransporte das Überfahren der Spuren bereits erledigt haben?

Und nochmal zu dem Verhältnis D/G/M.
Wenn G und M wieder enger waren, wieso hat G den direkten Kontakt zu D über die Bachricht mit dem Kripo-Besuch gesucht? Sie hätte ja auch M bitten können, D darüber zu informieren, dass F nicht bei G ist/war.
Ich sehe das nicht so, dass sie D damit eins reinwürgen wollte á la „M und ich haben engen Kontakt“. Ich lese es schon so, dass sie ihre Betroffenheit in der Nachricht ausdrückt.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich das evtl später mal revidieren muss, falls sie schuldig gesprochen wird.

Wäre es nicht eigentlich Ms Aufgabe gewesen, D darüber zu informieren, dass die Kripo auch bei G war und G ihm gesagt hat, F ist nicht bei ihr? Das Verhältnis zwischen M und D soll ja angeblich gut gewesen sein (siehe Spendenaktionstext).
Ich hätte jetzt sngenommen, dass Eltern - auch getrennte - im Falle ihres vermissten Kindes in einem sehr engen Austausch stehen.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Keks22 »

Nikas hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 09:31:39 Reifenspuren zu überfahren ist denke ich generell keine schlechte Idee, wenn man von sich ablenken will.
Allerdings setzt das ja auch die Annahme voraus, dass nach ihr am Fr dann niemand mehr diesen Weg gefahren ist und sie deshalb davon ausging, dass ihre Spuren am Mo Abend/Nacht immer noch sichtbar waren.
Hätte sie nicht davon ausgehen müssen, dass die Holztransporte das Überfahren der Spuren bereits erledigt haben?

Und nochmal zu dem Verhältnis D/G/M.
Wenn G und M wieder enger waren, wieso hat G den direkten Kontakt zu D über die Bachricht mit dem Kripo-Besuch gesucht? Sie hätte ja auch M bitten können, D darüber zu informieren, dass F nicht bei G ist/war.
Ich sehe das nicht so, dass sie D damit eins reinwürgen wollte á la „M und ich haben engen Kontakt“. Ich lese es schon so, dass sie ihre Betroffenheit in der Nachricht ausdrückt.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich das evtl später mal revidieren muss, falls sie schuldig gesprochen wird.

Wäre es nicht eigentlich Ms Aufgabe gewesen, D darüber zu informieren, dass die Kripo auch bei G war und G ihm gesagt hat, F ist nicht bei ihr? Das Verhältnis zwischen M und D soll ja angeblich gut gewesen sein (siehe Spendenaktionstext).
Ich hätte jetzt sngenommen, dass Eltern - auch getrennte - im Falle ihres vermissten Kindes in einem sehr engen Austausch stehen.
Also das mit Reifenspuren ist halt Nonsens. Das kann nicht Ihre Denke gewesen sein. Und nachts ist das so gut wie unmöglich.
Ich glaube eher daran das sie Montag abend das erste Mal am Tümpel war, hin gelockt vom Jäger.
Das OL ihr Fahrzeug am Freitag Mittag gesehen hat ist erstmal dahingestellt, das wird sich aufklären. Da kann auch wer anders drinnen gesessen haben .
Und im Nachgang haben sich Zeugenaussagen auch schon oft als Fehlsichtung, Verwechslung oder sonstwas rausgestellt.

Und das sie wieder ein Paar waren zum Verschwindezeitpunkt muss erstmal glaubhaft rüberkommen. Das kann mir jetzt im Nachhinein keiner erzählen. Und daher ist für mich auch nicht plausibel warum sie Fabian umbringen sollte um Matthias für sich ganz allein zu haben.

Also ich warte ab was die Zeit noch so an neuen Infos bringt
Und dann wirds zeigen was im Prozess halt alles so rauskommt. Wenn es dann dazu kommt.
Sie kann es getan haben aber ich tendiere eher dazu das sie es nicht war.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 10:54:56 Also das mit Reifenspuren ist halt Nonsens. Das kann nicht Ihre Denke gewesen sein. Und nachts ist das so gut wie unmöglich.
[...]
Im Bereich Wald sehe ich das auch so - da haben die Holztrucks das Gröbste erledigt.

Im Bereich des Abstellplatzes vom Fahrzeug sieht es da schon anders aus - da wäre es (aus Sicht eines Täters) nicht verkehrt, wenn man mal mit mindestens einem anderen Fahrzeug noch ein paar Mal rauf und runter fährt ...
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Jane.Doe »

Juve hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 08:59:28 Ein sehr guter Beitrag, den ich jetzt schon mehrmals durchgelesen habe! Frage, weil ich absoluter Laie bin: Ist es denkbar
Nahezu ausgeschlossen. Das sind auch wie gesagt völlig verschiedene Diagnosen aus völlig verschiedenen Kategorien.

Eine Traumafolgestörung mit schweren Dissoziationen beeinträchtigt den Patienten massiv. Dieser Mensch leidet. Sichtbar. Ein dissoziativer Zustand äußert sich überdies häufig mit Erstarrung, Nicht-Ansprechbarkeit, Krampfanfällen oder anderen Monotonien.
Komorbiditäten sind häufig und natürlich können auch hier Persönlichkeitsstörungen bestehen, in der klassischen Literatur wird allerdings eher die histrionische PS (ehemals 'Hysteria') in diesem Zusammenhang in Verbindung gebracht.

Eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung würde ich nicht ausschließen, aber einem ausgeprägten Narzissmus steht das Störungsbild der DIS schon insofern entgegen, als dass die nötige Angstfreiheit, die Risikobereitschaft, der Emphatiemangel (Unterfunktion der Amygdala) als Voraussetzungen für ausgeprägtes narzisstisches Verhalten bis hin zum Verbrechen durch die sich in der DIS manifestierenden Vulnerabilität einer schweren Traumafolgestörung (Überfunktion der Amygdala) gegenseitig symptomatisch aufheben würden.

Ich kenne keinen solchen Fall.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Jane.Doe »

SonntagsGast hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:11:40 Können wir noch die anderen Zitate mit einfließen lassen für ein vollständiges Bild?
Der Text von ihr an Dorina an dem Samstag.
Das Zitat aus dem Gespräch mit ihrer Oma.
Vielleicht die ein oder andere Passage aus ihrem "Notruf" auf Insta.

Und hat ein Partner dann nichts zu Lachen, oder wie muss er gestrickt sein, damit sowas über vier Jahre lang anhält? Welcher Persönlichkeitstyp ist hier gefragt?

Das ist viel, ich weiß. Hat aber auch Zeit.
Hm, Text an Dorina war doch in etwa "ich bin auch am Suchen, mach mir ebenso große Sorgen wie Du. Stehe mit M. In Kontakt, tut mir leid, was passiert ist"

Subtext: Ich weiß bereits wo er ist aber ich werds Dir noch nicht sagen, erst wenn ICH es für richtig halte. Was passiert ist tut mir nicht leid aber noch sollst Du das ruhig glauben. Du sorgt Dich doch eh nicht richtig weil Du ohnehin ne scheiss Rabenmutter bist, eigentlich hab ich euch beiden nen Gefallen damit getan. Ich bin in jedem Fall besser als Du, die bessere Mutter und die bessere Partnerin. Deshalb hab ICH auch wieder Kontakt mit Mathias, nicht mal da bist du mir voraus, obwohl DEIN Kind fehlt.

Nun, das mit der Oma war doch in etwa: "Sie ist unschuldig, das steht fest wie dicke Tinte. Sie hat gesagt 'Oma, das mit dem Fabian, dem ist was ganz schlimmes passiert, das kannst du dir nicht vorstellen, sowas hast Du in Deinem Leben auch nich gesehen"

*******************************************************************************************************************************************************************************************************************************

Anm.: Die Subtexte entspringen nur meiner Phantasie und sind rein hypothetisch. Es gilt die Unschuldsvermutung.




Teile des Textes wurden zum Schutz einer nicht tatverdächtigen Person entfernt.
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=318964#p318964
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

Juve hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:03:55 Im Bereich des Abstellplatzes vom Fahrzeug sieht es da schon anders aus - da wäre es (aus Sicht eines Täters) nicht verkehrt, wenn man mal mit mindestens einem anderen Fahrzeug noch ein paar Mal rauf und runter fährt ...
Wo soll der Geländewagen denn abgestellt worden sein, um zu sehen, wo es Sinn macht, drüber zu fahren?
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Juve »

Jane.Doe hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:05:53 Nahezu ausgeschlossen. Das sind auch wie gesagt völlig verschiedene Diagnosen aus völlig verschiedenen Kategorien.

Eine Traumafolgestörung mit schweren Dissoziationen beeinträchtigt den Patienten massiv. Dieser Mensch leidet. Sichtbar. Ein dissoziativer Zustand äußert sich überdies häufig mit Erstarrung, Nicht-Ansprechbarkeit, Krampfanfällen oder anderen Monotonien.
Komorbiditäten sind häufig und natürlich können auch hier Persönlichkeitsstörungen bestehen, in der klassischen Literatur wird allerdings eher die histrionische PS (ehemals 'Hysteria') in diesem Zusammenhang in Verbindung gebracht.

Eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung würde ich nicht ausschließen, aber einem ausgeprägten Narzissmus steht das Störungsbild der DIS schon insofern entgegen, als dass die nötige Angstfreiheit, die Risikobereitschaft, der Emphatiemangel (Unterfunktion der Amygdala) als Voraussetzungen für ausgeprägtes narzisstisches Verhalten bis hin zum Verbrechen durch die sich in der DIS manifestierenden Vulnerabilität einer schweren Traumafolgestörung (Überfunktion der Amygdala) gegenseitig symptomatisch aufheben würden.

Ich kenne keinen solchen Fall.
oK - Danke für die Infos! Dann muss ich meine Hauptthese tatsächlich noch mal überarbeiten. Bzgl. NPS kenne ich mich zu wenig aus - abgesehen von dem täglichen Beispiel, welches mir der Präsident der Vereinigten Staaten praktisch täglich auf allen Medienkanälen präsentiert. ;)
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Juve »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:44:20 Wo soll der Geländewagen denn abgestellt worden sein, um zu sehen, wo es Sinn macht, drüber zu fahren?
Aus meiner Sicht und der Mehrheit, der anerkannten Foristen im "duweißtschonwelchen" Forum an dem kleinen Wiesen-Eckerl, rechts bevor man in den Wald reinfährt.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Jane.Doe »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:52:06 Sowas ist wirklich hart an der Grenze, Subtext hin oder her, die Message bleibt die gleiche..

Und am Ende noch den Unschuldstext hinterher geschoben, um das Ganze glattzubügeln.
Hart an der Grenze ist, dass ein kleiner unschuldiger Junge tot und verbrannt an einem Tümpel liegt.
Sronson
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(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Sronson »

———————————— Moderationshinweis ————————————

Bei der Interpretation von Nachrichten der Tatverdächtigen sollten wir uns mäßigen, damit die Diskussion nicht ins Brachiale abgleitet. Das gilt insbesondere dann, wenn andere Personen erwähnt werden, die derzeit nicht als verdächtig gelten. Bitte beachtet außerdem, dass für Gina weiterhin die Unschuldsvermutung gilt und dass einmal Gepostetes dauerhaft für alle im Thread sichtbar bleibt.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

Juve hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 12:03:19 Aus meiner Sicht und der Mehrheit, der anerkannten Foristen im "duweißtschonwelchen" Forum an dem kleinen Wiesen-Eckerl, rechts bevor man in den Wald reinfährt.
Sagt mir nichts. Denke, du beziehst dich auf die Aufnahmen vom letzten Zeugenaufruf. Von wann die stammen, wurde nicht bekannt gegeben.

Die Reifenspurtheorie kann so langsam vernachlässigt werden, ergibt so gar keinen Sinn.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

Jane.Doe hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 12:04:47 Hart an der Grenze ist, dass ein kleiner unschuldiger Junge tot und verbrannt an einem Tümpel liegt.
Vielleicht arbeitest du einfach mal an deiner Wortwahl, würde schon helfen, Subtext hin oder her.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Gast »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 12:05:28 ———————————— Moderationshinweis ————————————

Bei der Interpretation von Nachrichten der Tatverdächtigen sollten wir uns mäßigen, damit die Diskussion nicht ins Brachiale abgleitet. Das gilt insbesondere dann, wenn andere Personen erwähnt werden, die derzeit nicht als verdächtig gelten. Bitte beachtet außerdem, dass für Gina weiterhin die Unschuldsvermutung gilt und dass einmal Gepostetes dauerhaft für alle im Thread sichtbar bleibt.
Danke!
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Beitrag von Juve »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 12:08:10 [...]

Die Reifenspurtheorie kann so langsam vernachlässigt werden, ergibt so gar keinen Sinn.
Ich denke auch, dass die vernachlässigt werden kann, es sei denn, es betrifft Reifenspuren, welche bis zum Tümpel herunter führen.
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